SSDs und Festplatten: Preis pro GB nähert sich bis 2017 deutlich an

In den letzten drei Jahren ist der Preis von SSDs sehr deutlich gefallen. Laut einer aktuellen Analyse der Marktsituation, wird sich dieser Trend auch in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. Bis 2017 sollen sich SSD und Festplatte beim Preis ... mehr... Ssd, Western Digital, HGST Bildquelle: HGST Ssd, Western Digital, HGST Ssd, Western Digital, HGST HGST

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Würde mir trotzdem auch wünschen, dass sich bei den HDD´s was tut. 8 TB sind im Consumer-Bereich noch immer Mangelware (Bis auf die Seagate Archive-Platten) und 10/12 TB sind bei weitem nicht in Sicht. Und solange da nix Größeres kommt werden sich natürlich auch die Preise nichts ändern.
 
@mike4001: HGST bringt demnächst ne 10TB HDD
 
@ocrim: Mit Helium Füllung die du nach 5 Jahren vergessen kannst, nene da bleib ich lieber bei 3tb mit magnet plattern ohne gas füllung die halten sich schon 4 Jahre bei mir ohne den geringsten Ausfall. Diese Helium Füllung in den Hdds hat zwar vorteile aber der größte Nachteil als Datengrab nicht zu gebrauchen. Wegen der Füllung.
 
@timeghost2012: Wieso sollten die nach 5 Jahren kaputt gehen? Hör ich jetzt zum erstenmal. Bisher immer nur gelesen, dass die eine sehr geringe ausfallzeit haben sollen (kann aber auch die kleineren ohne Helium betreffen, bin mir da jetzt nicht sicher)
 
@ocrim: Da wird Dir wohl noch jemand etwas von Diffusion erzählen. Also der Eigenart von Gasen, durch geschlossene Wände zu entschlüpfen, ohne dass ein Über- oder Unterdruck besteht.
 
@ocrim: Helium ist ein extrem kleines Molekül, das wie der Vorposter bereits erwähnt hat, durch Wände diffundieren kann. Es ist davon auszugehen, dass diese Platten gerade so die Herstellergarantiezeit überstehen werden.
 
@Niccolo Machiavelli: Nein, das sind keine Heliummoleküle, sondern einzelne Heliumatome (wie bei anderen Edelgasen auch).
 
@mike4001: ...und die Archive Platten sind für Normaluser oder Home NAS Betreiber nichts.
 
@Thunderbyte: ist das so wenn man darauf kein Raid betreibt und nur große Daten hat aka Filme ?
 
@CvH: Ich bin mit meinen 8 TB Seagates sehr zufrieden. Als Filmarchiv absolut genial.
 
@SunnyMarx: deswegen Frage ich, hab die nicht selber aber schon in der Hand gehabt und war insgesamt ganz überrascht über die P/L.
 
@CvH: Als Datengrab sind die perfekt. Nur halt nichts für Raids oder Arbeitsumgebungen.
 
@Zombiez: danke
 
mich würd mal interessieren ob SSD wirklich ein Ablösepotential besitzt oder "nur" Brückentechnologie ist.
 
@Thermostat: Ist nur die Frage für was es die Brückentechnologie sein soll.
 
@Thermostat: Wenn man sich anschaut wie die Consumersoftware mit hochgradigen PCI-E SSDs skaliert (kaum wahrnehmbar) bezweifle ich das es sich um Brückentechnologie handelt.

Ich seh es aber nachwievor nicht als günstigen Massenspeicher. Selbst bei der 2017 PÜrognose wäre eine gleich große SSD immer noch 3x so teuer.
 
@Thermostat: Und wenn es nur 2 Jahre sind, die die SSD überbrückt, lohnt es sich eine zu haben. Ein Desktop OS möchte ich ohne, auf jeden Fall nicht mehr bedienen. Sicher wird irgendwann nochmal was schnelleres kommen, bzw gibt es ja schon und zwar die PCI-E SSD's. Sind halt noch relativ teuer, wohin gegen du eine SSD schon für ein kleines Geld bekommen kannst.
Verdammt, selbst auf meinem alten PC mit Sata 2, lohnt sich eine SSD. HDD nie wieder.
 
@RubyDaCherry: Nee, System auf HDD möchte ich auch nie wieder haben. Das reicht schon, wenn man an den Gurken mit (am besten noch 5400er-HDDs) auf der Arbeit oder bei Freunden was machen muss. Das Elend will ich mir in meiner Bude nun wirklich nicht mehr antun.
 
@DON666: Jap, da bekomm ich auch regelmäßig die Krise. :D Kann mir computing ohne SSD nicht mehr wirklich vorstellen.
 
@Aerith: Nee, da können sich mittlerweile gerne andere mit rumschlagen. ^^
 
Zitat: "klare Vorteile wie beispielsweise deutlich gesteigerte Ladezeiten."
Was ist daran ein Vorteil wenn die Platte länger zum laden braucht ?
Haben die bei Winfuture keinen Lektor der die Beiträge wenigstens einmal
durchliest ?
 
@Helmut Baumann: Das hast du falsch verstanden gesteigerte Ladezeiten bedeutet bei SSDs sie sind erheblich schneller als norm HDDs und das kann ich bestätigen bei den meisten aufgaben ist eine ssd ca 100 mal schneller als eine norm Hdd, auch die Schreib und Leseraten sind deutlich höher.
 
@timeghost2012: Bin auch drüber gestolpert, aber man kann es schon so stehen lassen.
Das paßt schon, auch wenn es sich erstmal komisch liest.
"Die Ladezeit wurde gesteigert" ist die Kernaussage.
 
@timeghost2012: 100 mal schneller? Nutzt Du HDDs von vor 20 Jahren? HDDs und SSDs haben in sich große Unterschiede. Die neuen High-End SSDs mit PCI-Express und NVMe sind cool, aber noch lange nicht Standard. Auch die HDDs haben sich weiter entwickelt. So ist inzwischen Perpendular Recording Standard, was neben Kapazitätssteigerung auch eine Erhöhung der Geschwindigkeit mit sich bringt. Je nach Anwendung kann eine gute HDD sogar schneller sein als eine normale SSD. Siehe das Fazit zur neuen SSD von Crucial http://www.golem.de/news/crucial-bx200-im-test-wenn-die-ssd-von-der-festplatte-ueberholt-wird-1511-117184-3.html
 
Das hat Er schon ganz richtig falsch verstanden, weil es im Artikel falsch ist. Höhere Ladezeiten bedeutet langsamer, geringere Ladezeiten schneller.
Der Author hatte wahrscheinlich höhere Transferraten im Sinn und kürzere Zugriffszeiten, nur geschrieben hat der Author das nicht.
 
@Atombossler: Richtig. Dafür hast du 2 x "Author" geschrieben... :)

(*duckundwech*)
 
... sobald Hardware mit 3D XPoint Speicher verfügbar ist, wird sich allerdings kaum jemand mehr für den SSD-Preis interessieren
 
Habe mal bei Geizhals Festplatten nach Preis/TB sortieren lassen. Bei den relevanten Platten sind es um die 3Cent/GB -> 0,03€uro und ok, lasse es 0,035US$/GB sein! Bei SSDs sind es nach gleicher Sortierung 30Cent/GB -> 0,30€uro oder nach Dollarkurs 0,35US$/GB. Also immernoch 1 zu 10, genau wie 2010!
 
@Roger_Tuff: Meine Amazon-Bestellhistorie sagt da aber was anderes.
 
@Candlebox: Die Zahlen sind von grad eben, wie genau waren die Zahlen aus der Amazon-Bestellhistorie? Als es mit den SSDs los ging, war es damals 1 zu 10.
 
@Roger_Tuff: Das Wort Relevanz, welches Du benutztest. Hab erst 2012 mit 32GB SSDs als SystemLW angefangen. Die kosteten damals um die 70€. Dafür kriege ich heute eine 128GB SSD nachgeworfen. Eine 500GB HDD liegt heute bei ca. 50€. Eine SSD in dieser Größe, liegt bei ca 150€. Ich sehe da keinen Faktor 10 wie 2010. Meine SSDs mülle ich auch nicht mit Fotos und Word-Dokumenten zu, da sich der Sinn des Geschwindigkeitsvorteils mir darin nicht erschliesst.
 
@Candlebox: Du ignorierst, dass der Sweet Spot, also der niedrigste GB-Preis, nicht bei den billigsten Laufwerken zu finden ist - z.B. weil die Herstellungskosten nicht wirklich von der Kapazität abhängen, man aber auch mit kleinen Laufwerken noch etwas verdienen möchte. Der Sweet Spot liegt aktuell für SSDs bei 29-30 Cent für Laufwerke mit ca. 500 GB, teilweise gibts auch schon 1TB-SSDs mit gleichen GB-Preisen. Bei HDDs liegt der Sweet Spot bei ca. 2,7-3 Cent für Laufwerke mit 3-4 TB. Das wäre Faktor 10. Keine Ahnung wie es 2010 aussah.
 
@Candlebox: Relevante Platten sind nicht die 500GB-Platten, die fangen bei mir bei 3TB an und dann bin ich bei 1 zu 10! 500GB sind bei Notebooks noch evtl. relevant.
 
Bei amazon.fr bekommst eine sansisk 960gb sxhon jetzt für 200# im angebot und nicht erst in 2 jahren.
 
Sieht mir irgendwie so aus, als hätte man mit Absicht das Jahr 2011 aus der Statistik (http://winfuture.de/news,90078.html#sci1449081197,620,89,14169) herausgehalten, weil vor dem Oktober 2011 Festplatten weit günstiger waren als sie es heute sind.

Ich hatte mir im Jahre 2011, glücklicherweise kurz vor der Flutkatastrophe in Thailand, weit über zwanzig 3.5"-Energiespar-Festplatten mit jeweils 2 TB Speicherkapazität für etwa 60EUR pro Stück gekauft (das war damals normaler Ladenpreis, also kein Sonderangebot wegen der für einen Privatmann doch recht hohen Abnahmemenge o. ä.). Heute kriegt man das Nachfolgemodell dieser Festplatten mit ebenfalls 2TB Speichervolumen nur als Sonderangebot für um die 70EUR. Der Normalpreis in Internetshops geht eher Richtung 75EUR, im Fachhandel vor Ort kostet dieselbe Festplatte oft sogar 85EUR und selbst gebraucht bei eBay zahlt man für dieselbe Festplatte heute noch in etwa dem Betrag, den ich 2011 für eine NEUE Festplatte ausgegeben habe.

Es soll also wohl sein, dass sich die SSD Preise an die Festplattenpreise anpassen, wenn SSDs beständig billiger und Festplatten seit 2011 deutlich teurer wurden.

Allerdings würde ich nicht einmal wenn 2TB SSDs 60EUR und 2TB Festplatten weiterhin 75EUR kosten würden zu den SSDs greifen. Mit Speicherzellen die nach 10.000 Schreibzugriffen schlappmachen und aufgrund des Wear-Leveling s kreuz und quer über die Speicherchips verteilten Dateifragmenten kann ich mich aus Datensicherheitsgründen nicht anfreunden.

Auch die Empfindlichkeit von SSDs gegenüber Hitze und elektrischen Überspannungen sprechen gegen SSDs, wenn man maximale Datensicherheit möchte.

Ich habe z. B. schon die kompletten Daten von Festplatten gerettet bekommen, deren Elektroniken bei einem Hausbrand verkohlt und vom Löschwasser durchnässt und daher nicht mehr zu gebrauchen waren. Von einer SSD mit komplett verbrannter und unter Wasser gesetzter Elektronik rettet hingegen wohl niemand mehr mit vertretbarem Aufwand eine einzige zusammenhängende Datei der Nutzerdaten.

Überspannungen, wie sie z. B. durch einen Blitzeinschlag ins Stromnetz oder auch durch ein sterbendes PC-Netzteil verursacht werden können, zerstören bei einer SSD möglicherweise in Sekundenbruchteilen alle Speicherchips mit den Nutzerdaten. Bei einer Festplatte geht da zwar ebenfalls die Elektronik kaputt. Die Daten liegen aber weiterhin lesbar auf den Metall oder Glasplattern innerhalb des Plattengehäuses und sind damit für gewöhnlich wiederherstellbar.

Ich habe SSDs daher bestenfalls im mobil genutzten Notebooks bzw. Tablet-Convertibles im Einsatz -- nur der gegenüber konventionellen Festplatten besseren Erschütterungsresistenz wegen, denn ich starte meine Notebooks teilweise monatelang nicht neu und daher sind die etwas schnelleren Ladezeiten von SSDs bei mir belanglos. In meinen eher stationären Desktop-Ersatz-Notebooks, Desktoprechnern und Servern verwende ich ausschliesslich konventionelle (Energiespar-)Festplatten als System- und Datenlaufwerke. SSDs würden da bei mir das Risiko erhöhen, den ersten Datenverlust in den über 30 Jahren zu erleiden, die ich jetzt mit Computern arbeite. Darauf kann ich gut verzichten.

Es wäre also nett, wenn die konventionellen Festplatten endlich einmal wieder den Preisstand aus dem Sommer 2011 erreichen würden. Dann würde ich nach über 4 Jahren ohne Festplattenkauf meine Festplattenbestände wieder mit ein paar 2TB-Festplatten ergänzen und könnte danach mit genügend Speicher mal ein paar grössere Videoprojekte angehen, die ich noch auf der ToDo-Liste habe. Billigere SSDs nützen mir daher gar nichts.
 
@resilience: Ich kann deine Abneigung für SSDs schon verstehen. Aber auf einem Desktop-System möchte ich sie als Systemplatte nicht mehr missen. Und wenn eine verreckt, steck ich ne neue ein, spiel das Image drauf und mache weiter, als wäre nichts gewesen.

Daten usw. liegen alle auf Magnet-Platten in Form der Storage Pools.
 
@resilience: Wenn man auf Schnäpchen warten kann, dann bekommt man auch eine Externe 4TB hdd für 90?.
 
@lubi7: Ich glaube eher, das er drauf warten möchte und meint das schaffen / erleben zu können, das und bis Dinge wie Rohstoffpreise, technische Weiterentwicklungen, aber auch Lohn, Fracht und Energiekosten usw. allesamt wieder auf den Stand von 2011 zurückgedreht wurden bzw. endlich werden.
Sich ein Kauf(en gehen) also eeendlich wieder lohnt bzw. mit dem Gewissen vereinbar ist / wird.
 
"Eine SSD mit 1TB Kapazität wäre dann also schon für 170 Dollar erhältlich."
Mit welcher Garantiedauer bzw. welchen (Billig)Chips auf der Platine ?
Irgendwie hab ich da Probleme, bei dem Preis ein längeres "Leben" als 2 Jahre + 2 Tage, eben das und damit die Garantiezeit graaade so überstanden wird, anzunehmen / zuzutrauen...sorry.
 
@DerTigga: Die meisten Plattenhersteller geben 3 - 5 Jahre Garantie. Auch bei SSD.
Wenn bei einem Rechner von der Stange nach zwei Jahren die Platte abraucht (egal ob HDD oder SSD) lohnt es sich anhand der SNR beim Hersteller zwecks Austausch nachzufragen.
Hatte ich bei Western Digital mal. HDD im Rechner nach 3 Jahren hinüber. WD hat die anstandslos ausgetauscht.
 
@DerTigga: Wäre super, wenn mal jemand sowas wie ein Backup erfinden würde. Man stelle sich nur die Möglichkeiten vor.
 
@Niccolo Machiavelli: Besser wäre es, wenn in einem Rechner 2 SSDs wären und der Nutzer nur ein Popup zu sehen kriegt: Es musste grade auf die 2te umgeschaltet werden, da die erste soeben "gestorben" ist.
Davon ab, ist zumindest für mich das Wort bzw. die Tätigkeit Backup anlegen keine akzeptable Ausrede / gangbare Rechtfertigung für die Industrie, (nur!) sie möglichst wenig kostende Chips zu verbauen.
Ist zwar zugegeben nur fiktives brainstorming....aber überspitzt gesagt: würde es für dich okay sein, wenn in den Nutzungsbedingungen zu einer SSD drin stände: "..der Datenbestand darauf ist alle 2 Tage komplett zu sichern, da wir aufgrund der verbauten Chips keine große Langlebigkeit garantieren können. Das ist so zu machen, WEIL man ja schließlich Backups anlegen KANN, das nicht technisch unmöglich ist!" ? ;-)
 
Erdöl und Wasser: Preis pro Liter nähert sich bis 2017 deutlich an.
Während der Erdölpreis sinkt steigt der Wasserpreis in den letzten Jahren, daher nähern sich beide Preise an - vergleichbar sind die Preise dennoch überhaupt nicht, genau wie bei SSD und HDD.
Warum verschwende ich meine Zeit mit solchen Artikeln?
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