Dell XPS 13 mit bis zu 16 GB RAM & 1-TB-SSD: alles zum neuen Modell

Dell XPS 13, Dell XPS, Dell XPS 13 9350 Bildquelle: Dell
Dass der US-Computerkonzern Dell sein äußerst beliebtes "randloses" Ultrabook Dell XPS 13 bald aktualisieren will, steht seit der IFA 2015 fest, denn dort wurden die Intel "Skylake"-SoCs der sechsten Generation der Core-CPUs erstmals gesichtet. Jetzt liegen uns die Spezifikationen vor, so dass klar ist, dass das Upgrade auch anderweitig ordentlich ausfallen wird - das äußerst kompakte 13-Zoll-Notebook bekommt künftig bis zu 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und maximal 1 Terabyte SSD-Speicher.
Äußerlich ändert sich beim neuen Dell XPS 13 9350 nicht viel, denn es bleibt beim bewährten Design mit einem nur 5,2 Millimeter schmalen Rand um das Display und dicken Aluminiumabdeckungen auf Deckel und Boden. Auch die Verwendung von Kohlefaserwerkstoffen für die Handballenauflage und die kuriose Platzierung der Webcam links unterhalb des Displays bleiben erhalten. Dies gilt "natürlich" auch für das InfinityEdge-Display, das erneut in zwei Varianten mit 3200x1800 Pixeln (QHD+) und Touch oder 1920x1080 Pixeln (Full-HD) mit matter Oberfläche ohne Touch verbaut wird. Die Helligkeit soll erneut bis zu 400 Candela erreichen. Dell XPS 13 9350Dell XPS 13: Neues Modell mit bis zu 16 GB RAM und 1 Terabyte großer SSD

Update auf Intel "Skylake", neue Modelle mit 16 GB RAM und max. 1 TB SSD

Unter der Haube tut sich allerdings einiges. So halten die neuen Intel Core "Skylake"-SoCs in Form des Intel Core i3-6100U (2,3 Gigahertz), des Intel Core i5-6200U (2,3 GHz, bis zu 2,8 GHz per TurboBoost) sowie des Intel Core i7-6500U ( 2,5 GHz, bis zu 3,1 GHz Burst-Takt) Einzug, die jeweils die Intel HD 520 GPU integriert haben und somit mehr Grafikleistung bieten dürften. Beim Basis-Modell will Dell erneut vier oder acht Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 128 oder 256 GB fassende SSD verbauen, wobei wieder Varianten mit und ohne Touchscreen zu erwarten sind.

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Bei den Premium-Modellen wird es jedoch eine entscheidende Ergänzung geben - so will Dell eine neue Variante mit ganzen 16 Gigabyte Arbeitsspeicher anbieten, bei der außerdem eine 1 Terabyte fassende M.2-SATA-SSD verbaut sein wird. Dementsprechend hoch wird der Preis dieses ausschließlich mit Touchscreen und QHD+ erhältlichen Modells aber auch ausfallen, denn laut den uns vorliegenden Informationen wird das Gerät hierzulande stolze 2149 Euro kosten.

Thunderbolt 3 / USB Type-C und gewachsener Akku

Abgesehen davon wird es wie schon zuvor Dual-Band Gigabit-WLAN und Bluetooth 4.1 geben, wobei Funkmodule von Dell oder Intel verbaut werden. Bei den Ports gibt es hingegen wieder eine Neuerung: Es werden nun zwei USB-3.0-Ports von voller Größe verwendet, während der MiniDisplayPort einem neuen Thunderbolt 3-fähigen USB Type-C-Port weicht. Dieser liefert per Thunderbolt bis zu 40 Gbps in beide Richtungen und per USB 3.1 bis zu 10 Gbps. Mit entsprechenden Adaptern kann man hier auch VGA-, DisplayPort-, HDMI-, Ethernet- und USB-A-Kabel anschließen. Hierzu bietet Dell künftig eine kleine Adapter-Box an, die einen VGA-, einen HMDI-, einen Ethernet- und einen USB-3.0-Port in einem Gehäuse vereint. Dell XPS 13 9350Thunderbolt 3 inkl. USB Type-C erstmals an Bord Der Akku des neuen Modells wird zudem etwas vergrößert, so dass er nun nicht mehr 52 sondern ganze 56 Wattstunden fassen soll. Gleichzeitig wird das Gerät allerdings auch etwas größer - während sich in der Breite nichts ändert, wächst das neue XPS 13 in der Tiefe von 20,0 auf 23,5 Zentimeter. Das Gewicht legt generell nur geringfügig zu und beläuft sich künftig auf 1,2 Kilogramm bei der Non-Touch-Variante, während das Modell mit Touchscreen 1,29 Kilogramm wiegt.

Trackpad wurde überarbeitet

Dell hat offenbar das Trackpad, welches bei der ersten Generation des "randlosen" XPS 13 häufig ein Kritikpunkt war, noch einmal überarbeitet und es dabei auch etwas vergrößert. Ob sich dadurch in Sachen Zuverlässigkeit auch etwas verbessert, bleibt abzuwarten. In den uns vorliegenden Promotion-Materialien ist aber ausdrücklich davon die Rede, dass das neue Trackpad unbeabsichtigtes Springen und ein "Schweben" des Cursors unterbinden soll, während eine Accidental Activation Prevention auch unbeabsichtigte Klicks bei Berührung mit dem Handballen vermeidet. Natürlich ist auch beim neuen Modell das Keyboard wieder beleuchtet. Dell XPS 13 9350Dell XPS 13: Neues Modell mit verbessertem Trackpad

Deutsche Preise bleiben hoch

In Deutschland wird auch das neue Dell XPS 13 wieder zu sehr stolzen Preisen an den Start gehen. Geschuldet ist dies dem Umstand, dass der Euro einerseits in der Krise steckt, andererseits Deutschland aber auch der einträglichste Markt auf dem Kontinent für die Hersteller ist. Der Einstiegspreis für das günstigste i5-Modell (4/128 GB Non-Touch) wird aller Voraussicht nach bei 1149 Euro liegen, während die Version mit Core i5, 8 GB RAM, 256 GB SSD & Full HD für 1299 Euro startet und das Core 7-Modell mit gleicher Speicherausstattung 1379 Euro kosten wird.

Die günstigste Touch-Variante mit dem extrem hochauflösenden Display wird bei gleicher Basis 1479 Euro kosten, also 100 Euro Aufpreis. Für 1549 Euro gibt es das Modell bei gleichbleibendem Speicher dann auch mit Core i7. Die Versionen mit 16 GB RAM, QHD+ und Intel Core i7 werden mit 512 GB SSD für 1799 und mit einem Terabyte SSD-Speicher wie erwähnt 2149 Euro kosten. Diese Preisangaben stammen anders als die technischen Daten nicht von Dell selbst, sondern aus dem freien Handel, sind also noch mit Vorsicht zu behandeln. Die Verfügbarkeit des Dell XPS 13 in der neuen Version soll hierzulande ab Anfang November gegeben sein. Dell XPS 13, Dell XPS, Dell XPS 13 9350 Dell XPS 13, Dell XPS, Dell XPS 13 9350 Dell
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