Fire-Phone: Amazon beendet wohl größten Flop der Firmengeschichte
Die verschiedenen Geschäftsbereiche von Amazon liefen bisher von solide bis sehr erfolgreich. Eine große Ausnahme ist allerdings der Versuch, mit einem eigenen Konzept in den Smartphone-Markt hereinzukommen. Nun beendet der Konzern das Projekt, das wohl den größten Fehlschlag der Firmengeschichte darstellt, wohl endgültig.
Vor etwas über einem Jahr hatte man das Fire Phone auf den Markt gebracht - doch das Interesse der Verbraucher ließ stark zu wünschen übrig. Im vergangenen Herbst räumte das Amazon-Management dann ein, dass es sich um einen Fehlschlag handle - damals war man aber noch optimistisch, das Ruder doch noch herumreißen zu können. Aus den Fehlern sei zu lernen, hieß es, und ein Nachfolgemodell sollte die Erkenntnisse umsetzen.
Doch inzwischen sieht die Sache anders aus. Kürzlich hatte Amazon bereits die Hälfte der Beschäftigten im Lab126, in dem die Hardware-Entwicklung läuft, rausgeworfen. Und nun stellt das Unternehmen auch den Verkauf der Geräte ein. Bisher wurden offenbar noch Restbestände aus dem Lager ausgeliefert, doch diese sind nun weg. Auf der Produktseite ist das Fire Phone derzeit als "nicht verfügbar" gekennzeichnet und wer sich doch noch für das Smartphone interessiert, wird darüber informiert, dass man auch bei Amazon nicht wisse, wann und ob es überhaupt noch einmal Geräte geben wird.
Rein theoretisch könnte dies natürlich auch darauf hindeuten, dass ein Nachfolger in den Startlöchern steht. Das ist allerdings ziemlich unwahrscheinlich, da die für Smartphones verantwortlichen Ingenieure und Entwickler ja entlassen wurden.
Das Konzept des Hardware-Geschäftes von Amazon ist angesichts der Ausrichtung des Konzerns eigentlich folgerichtig: Man versteht die jeweiligen Geräte nicht als eigenständige Produkte, sondern lediglich als Zugangsplattformen zu den Inhalten, mit denen das Unternehmen eigentlich sein Geschäft macht. Entsprechend werden die Geräte ziemlich günstig abgegeben.
Das funktioniert beim E-Book-Reader Kindle ganz hervorragend. Dieser fand sehr schnell eine große Verbreitung und sorgte dafür, dass Amazon - einst als Online-Buchhändler gestartet - inzwischen weit mehr Bücher in digitaler Form als gedruckt verkauft. Auch beim Fire-Tablet, das ähnliches bei Filmen und Serien leisten soll, funktioniert dies ganz gut - wenn auch wesentlich weniger umfassend. Allerdings musste Amazon nun wohl die Erfahrung machen, dass das Smartphone-Geschäft doch etwas gänzlich anderes ist und die Geräte keinesfalls als billiges Tor zur Amazon-Verkaufsplattform für Apps und Inhalte verkauft werden können.
Doch inzwischen sieht die Sache anders aus. Kürzlich hatte Amazon bereits die Hälfte der Beschäftigten im Lab126, in dem die Hardware-Entwicklung läuft, rausgeworfen. Und nun stellt das Unternehmen auch den Verkauf der Geräte ein. Bisher wurden offenbar noch Restbestände aus dem Lager ausgeliefert, doch diese sind nun weg. Auf der Produktseite ist das Fire Phone derzeit als "nicht verfügbar" gekennzeichnet und wer sich doch noch für das Smartphone interessiert, wird darüber informiert, dass man auch bei Amazon nicht wisse, wann und ob es überhaupt noch einmal Geräte geben wird.
Rein theoretisch könnte dies natürlich auch darauf hindeuten, dass ein Nachfolger in den Startlöchern steht. Das ist allerdings ziemlich unwahrscheinlich, da die für Smartphones verantwortlichen Ingenieure und Entwickler ja entlassen wurden.
Das Konzept des Hardware-Geschäftes von Amazon ist angesichts der Ausrichtung des Konzerns eigentlich folgerichtig: Man versteht die jeweiligen Geräte nicht als eigenständige Produkte, sondern lediglich als Zugangsplattformen zu den Inhalten, mit denen das Unternehmen eigentlich sein Geschäft macht. Entsprechend werden die Geräte ziemlich günstig abgegeben.
Das funktioniert beim E-Book-Reader Kindle ganz hervorragend. Dieser fand sehr schnell eine große Verbreitung und sorgte dafür, dass Amazon - einst als Online-Buchhändler gestartet - inzwischen weit mehr Bücher in digitaler Form als gedruckt verkauft. Auch beim Fire-Tablet, das ähnliches bei Filmen und Serien leisten soll, funktioniert dies ganz gut - wenn auch wesentlich weniger umfassend. Allerdings musste Amazon nun wohl die Erfahrung machen, dass das Smartphone-Geschäft doch etwas gänzlich anderes ist und die Geräte keinesfalls als billiges Tor zur Amazon-Verkaufsplattform für Apps und Inhalte verkauft werden können.
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