Nie wieder teure Patronen:
Epson macht ernst mit Tinte aus Flaschen
Der Druckerhersteller Epson will jetzt dem ewigen Thema der Druckerpatronen endgültig ein Ende setzen: Das Geschäftsmodell wird mit einer neuen Tintenstrahler-Produktserie umgestellt und die Nutzer sollen deutlich preiswerter und einfacher den Tintenvorrat in ihren Geräten auffüllen können.
Seit vielen Jahren nerven die Druckerhersteller ihre Kunden mit der immer gleichen Abzock-Strategie: Die Geräte selbst werden recht günstig auf den Markt geworfen. Wenn aber der erste kleine Tintenvorrat allerdings erschöpft ist, geht der Kauf von Ersatzpatronen richtig ins Geld. Dies führte soweit, dass Druckertinte zuweilen teurer war als die gleiche Menge Gold. Hinzu kommt, dass mit allen Mitteln versucht wird, das Nachfüllen zu erschweren oder gar komplett zu verhindern.
Auch Epson spielte dies lange mit, wird nun zur Elektronikmesse IFA aber eine neue, verbesserte Produktserie vorstellen. Diese ist in der ersten Anschaffung klar teurer - immerhin werden die Geräte später nicht durch die Patronen-Verkäufe subventioniert. Während ordentliche Tintenstrahler heute schon für weit unter hundert Dollar zu haben sind, werden die neuen Epson-Systeme bei rund 380 Dollar losgehen.
"EcoTank" heißt die Reihe. Komplett neu sind diese zwar nicht, die beiden bisher verfügbaren Modelle waren allerdings eher Testballons als ernstzunehmende Produkte. An den Kinderkrankheiten - etwa dem Fehlen wischfester Tinte, hat man gearbeitet und auch die geringe Arbeitsgeschwindigkeit verbessert. Im September sollen die neuen Modelle nun in den USA auf den Markt kommen.
In ihnen findet sich ein großer Tank für die Tinte, der bei einer Füllung etwa 20 mal mehr Seiten bedrucken kann als die bisher verkauften Patronen. Wenn die Farbe dann eines Tages doch alle ist, kann man einfach Ersatz aus einem kleinen Fläschchen nachkippen. Dieses kosten nur zehn Euro und soll ausreichend Tinte beinhalten, damit ein Durchschnittshaushalt sich erst einmal wieder für zwei bis vier Jahre nicht um Ersatz kümmern muss.
Wenn man bedenkt, dass normalerweise stets schon nach relativ kurzer Zeit immer wieder signifikant höhere Investitionen in Ersatzpatronen notwendig waren, dürfte sich der höhere Anschaffungspreis der neuen Drucker bereits nach überschaubarer Zeit auszahlen - hinzu kommt ein deutlich entspannteres Arbeiten, wo man nicht ständig mit darüber nachdenken muss, wie man möglichst teure Tinte spart und ob die Füllung für die aktuelle Ausgabe noch ausreicht.
Auch Epson spielte dies lange mit, wird nun zur Elektronikmesse IFA aber eine neue, verbesserte Produktserie vorstellen. Diese ist in der ersten Anschaffung klar teurer - immerhin werden die Geräte später nicht durch die Patronen-Verkäufe subventioniert. Während ordentliche Tintenstrahler heute schon für weit unter hundert Dollar zu haben sind, werden die neuen Epson-Systeme bei rund 380 Dollar losgehen.
"EcoTank" heißt die Reihe. Komplett neu sind diese zwar nicht, die beiden bisher verfügbaren Modelle waren allerdings eher Testballons als ernstzunehmende Produkte. An den Kinderkrankheiten - etwa dem Fehlen wischfester Tinte, hat man gearbeitet und auch die geringe Arbeitsgeschwindigkeit verbessert. Im September sollen die neuen Modelle nun in den USA auf den Markt kommen.
In ihnen findet sich ein großer Tank für die Tinte, der bei einer Füllung etwa 20 mal mehr Seiten bedrucken kann als die bisher verkauften Patronen. Wenn die Farbe dann eines Tages doch alle ist, kann man einfach Ersatz aus einem kleinen Fläschchen nachkippen. Dieses kosten nur zehn Euro und soll ausreichend Tinte beinhalten, damit ein Durchschnittshaushalt sich erst einmal wieder für zwei bis vier Jahre nicht um Ersatz kümmern muss.
Wenn man bedenkt, dass normalerweise stets schon nach relativ kurzer Zeit immer wieder signifikant höhere Investitionen in Ersatzpatronen notwendig waren, dürfte sich der höhere Anschaffungspreis der neuen Drucker bereits nach überschaubarer Zeit auszahlen - hinzu kommt ein deutlich entspannteres Arbeiten, wo man nicht ständig mit darüber nachdenken muss, wie man möglichst teure Tinte spart und ob die Füllung für die aktuelle Ausgabe noch ausreicht.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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