Racheporno: Google hilft Revengeporn-Betroffenen mit Linklöschung

Porno, Erotik, Frau, Girl Bildquelle: AnderssonLinnea
Google will in Zukunft dafür sorgen, dass Links zu Rachepornos nicht mehr in den Suchergebnissen des Konzerns auftauchen. Ganz ähnlich dem Recht auf Vergessen sollen Betroffene einen Antrag stellen können, dass entsprechende Inhalte nicht mehr verlinkt werden.

Beitrag gegen Bloßstellung

Es ist eine besonders gemeine Form der öffentlichen Bloßstellung: Ohne Einwilligung der gezeigten Person stellen die Täter Inhalte ins Netz, die diese meist nackt und oft während sexueller Handlungen zeigen. Wie Google in seinem Blogbeitrag zum Thema Rachepornos schreibt, handle es sich um sehr persönliche Fotos und Videos, die von den Tätern vor allem dazu genutzt werden, ihre Opfer zu diskreditieren. Diese Form der öffentlichen Rache wird oft von Männern genutzt, um ihre Ex-Freundinnen oder Ex-Frauen zu erniedrigen.

Deshalb will man jetzt auch bei Google einen Beitrag dazu leisten, dass solche Inhalte in Zukunft nicht mehr so leicht Verbreitung finden. Google setzt hier bei seiner Suchmaschine an und sagt zu, dass entsprechende Verweise auf Fotos und Videos aus den Suchergebnislisten des Konzerns verschwinden sollen. Allerdings muss dies zuvor von der betroffenen Person beantragt werden.

Ganz ähnlich dem Recht auf Vergessen in Europa will der Konzern in naher Zukunft ein Webformular bereitstellen, mit dem von Rachepornos Betroffene eine Entfernung der entsprechenden Links bei Google beantragen können. Google betont, dass solche Inhalte intern ebenso sensibel wie andere persönliche Daten behandelt werden. Einen Link zu dem entsprechenden Antrags-Dokument wurde aktuell noch nicht zur Verfügung gestellt.

Nur eine kleine Hilfe

"Wir wissen, dass das nicht das Rachepornoproblem lösen wird", schreibt Google in seiner Erklärung. Demnach sei man natürlich nicht in der Lage, die entsprechenden Inhalte von den Seiten zu löschen, wo sie gehostet werden. Mit der Möglichkeit, als Opfer eine Entfernung der Verlinkungen auf Google zu beantragen, hofft man aber, einen Beitrag zur Besserung der Situation leisten zu können, so der Konzern. Porno, Erotik, Frau, Girl Porno, Erotik, Frau, Girl AnderssonLinnea
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