Racheporno: Google hilft Revengeporn-Betroffenen mit Linklöschung

Google will in Zukunft dafür sorgen, dass Links zu Rachepornos nicht mehr in den Suchergebnissen des Konzerns auftauchen. Ganz ähnlich dem Recht auf Vergessen sollen Betroffene einen Antrag stellen können, dass entsprechende Inhalte nicht mehr ... mehr... Porno, Erotik, Frau, Girl Bildquelle: AnderssonLinnea Porno, Erotik, Frau, Girl Porno, Erotik, Frau, Girl AnderssonLinnea

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Ist doch nix als PR, immerhin wird dieser Fall bereits vom erwähnten "Recht auf Vergessen" abgedeckt.
 
@lutschboy: Welches weltweit gilt? Und wegen welchem man sonst nix weiter tun muß?

PR oder nicht, ich find's gut wenn da ein Schritt getan wird... insbesondere, wenn das *nicht* wegen irgendeiner Vorschrift, Gesetz oder EU-Strafe gemacht wird.
 
@lutschboy: Das Recht auf vergessen bezieht sich nur auf die Europäischen Union, höchstens.
 
@lutschboy: da haste wohl recht, gar nichts machen und "ist schon nicht so schlimm" ist sicher die bessere variante
 
Gut aber nicht gut genug, eigentlich ist der "Antrag" der vorausgesetzt wird eine zu große Hürde.
Für mich ist diese Bestialisch-Sadistische-Erniedrigung unentschuldbar und sollte vollständig geblockt werden, nicht erst das Erniedrigte Opfer muss dem Hinterherrennen, das würde auch den Portalanbietern zu denken geben (weniger Werbeeinnahmen).
Dafür gibt es keine Entschuldigung oder Rechtfertigung, die die sowas "Konsumieren" sind für mich perverse Gaffer die man als Mitschuldige gleich mit bestrafen kann/soll.

Mal sehn ob und wann die Anderen bei den Minimalistichen Anfang mitziehen, wenigstens fängt jemand an auch wenn es noch massiv ausbaubar ist.
 
@Kribs: Naja, das Beste wäre natürlich, dem Möchtegern-Rachwütigen das Posten erst gar nicht zu ermöglichen. Klar. Bloß: wie soll das denn funktionieren?

Damit *das* überhaupt funktionieren *kann*, benötigen wir wirklich eine möglichst sichere, hundertprozentige Identifizierbarkeit; zumindest dahingehend, daß sofort und problemlos für jeden einsichtig wird, WER welches Video wohin gepostet hat. Denn dann ist die moralische Schranke da: Ich hab hier das Video von meiner Ex, aber wenn ich das poste sieht jeder daß ich das war. Also laß ich es natürlich bleiben.
Momentan kann das aber jeder so ziemlich anonym machen, da ist das also komplett egal, wer was sagt, oder tut, oder sonstwas.

--- Ich muß Dir bestimmt nicht sagen, wie DA die Allgemeinheit drauf reagieren wird, wenn plötzlich jeder im Netz persönlich identifizierbar und für sein Verhalten verantwortlich gemacht werden würde. ;o)
 
@RalphS: Nein ich glaube soweit müsste man gar nicht gehen.
Quergedacht, wenn Portalanbieter für Pornosites oder ähnlichen, damit rechnen aus dem Index zu fliegen weil sie sowas ermöglichen, währen sie sehr vorsichtig bis hin zum Einbau von Sicherheitshürden die den Missbrauch ausschließen (Ganz verhindern ist illusorisch).
Sie müssten aber schon beim Verdacht herausfliegen, ohne langes Gezerre wer schuld hat, erst wenn sie eindeutig beweisen (Umgekehrte Beweispflicht, nicht das Opfer muss beweisen) das sie alles tun damit das so gut wie nicht mehr vorkommt kommen sie wieder in den Index.
 
@RalphS: Genau - 100%tige Identifizierbarkeit ist ja hervorragend - immerhin trifft es ja nur die richtigen - und das sind 80 Millionen Terroristen in Deutschland. So ein Blödsinn. Nur weil einige sehr wenige dumm im Kopf sind und so etwas veröffentlichen, heißt es nicht, dass ich z.B. meine Anonymität, die ich nicht missbrauche, aufgeben sollte - das sehe ich nämlich nicht so.
 
Was hat das mit Terroristen zu tun? Immer dasselbe Theater. *kopfschüttel*

Ansonsten hat niemand an keiner Stelle behauptet, daß 100%ige Identifizierbarkeit notwendig oder gar *richtig* wäre.

Alles was da steht, ist Folgendes: Wenn man den Ex-Partner erfolgreich(!) davon abhalten will, Bilder und Videos seiner Ex-Partnerin im Netz zu veröffentlichen... dann funktioniert das nur auf genau EINEM Weg und dieser lautet "sorge dafür, daß das Interesse am NICHT-Veröffentlichen *größer* ist als die Alternative". Alle anderen Ansätze *können* sich nur auf "okay, da hat wer was gepostet, schauen wir daß wir das wieder loswerden irgendwie". Mit anderen Worten: Prävention, die eine Seite; und Heilung, die andere.

Nur: Wie Du ja schreibst, und wie ich auch selber geschrieben hatte - was Du aber vielleicht übersehen hast: Da macht kein Mensch mit.
 
@RalphS: Dann gehe ich halt hin, brenne die Filmchen auf CD und lasse sie einfach im bevorzugten Club liegen. Weiterhin völlig anonym. Und jetzt?
 
@Zeus35: Ähm... Reichweite? Dein bevorzugter Club erreicht nicht mal ansatzweise die Kundschaft, die ein - *irgendein* -- Onlineangebot erreichen wird. Besonders, wenn es um die fragliche Filmchenkategorie geht.
 
Links auf Google löschen und alles ist vergessen... wenn es denn so einfach wäre. Wie wäre es denn mal die Inhalte auf den Seiten zu löschen wo sie veröffentlicht wurden und die Seitenbetreiber ordentlich zu bestrafen? Somit ist es doch nur Augenwischerei.
 
@Peter Griffin: Die Inhalte auf den Seiten, auf denen sie gehostet werden, löschen und die Seitenbetreiber (warum eigentlich die Betreiber des Hosts und nicht denjenigen, der das Material gepostet hat?) bestrafen kann Google aber nicht leisten. Oder sollen sie ihren Terminator losschicken? In dieser Meldung geht es um die Hilfestellung für Betroffene, die Google bieten möchte, nicht um die rechtliche Lage / staatliche Intervention.
 
@FenFire: 1. habe ich nicht gesagt, dass Google das machen muss, denn es ist natürlich Aufgabe der Regierungen/Justiz. 2. Der Seitenbetreiber ist für seine Plattform verantwortlich bzw animiert oftmals zu solchen Delikten, da es genug solcher Seiten gibt wo es nur darum geht, Bild- und Videomaterial von Ex-PartnerInnen hochzuladen. Idealerweise sollte natürlich derjenige der es hochlädt auch bestraft werden, falls die IPs auf dem Server gespeichert wurden und man somit den Übeltäter ausfindig machen kann. 4. Ja, es ist nett von Google, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten handeln und die Links löschen. Die Eigentliche Problematik bleibt bestehen, da die fraglichen Inhalte sowieso noch über andere Suchmaschinen gefunden werden können und das Material an sich ja noch Online ist. Augenwischerei eben!
 
@Peter Griffin: Augenwischerei wäre es doch nur, wenn jemand behauptete, das Problem gelöst zu haben, ohne dies jedoch wirklich zu tun.

Ich kann der Meldung allerdings nicht entnehmen, Google hätte verkündet, mit der Löschung aus ihrem Suchindex hätten sie das Problem gelöst. Noch kann ich ihr entnehmen, jemand anderes hätte etwas (das Problem ebenfalls nicht lösendes) unternommen oder behauptet, dies getan zu haben.

Wo also die Augenwischerei ist, erschließt sich mir nicht.

Zu 1. Stimmt, hast Du nicht gesagt. Nachdem es in der News jedoch um Google geht und nicht um Gesetze/Justiz und Du letztere auch nicht genannt hast sondern einfach "wie wäre es denn ... zu löschen... und ... zu bestrafen" schriebst, ist der Kontext Deiner Aussage Google ;) Zwar "könnte man sich das mit dem staatlichen Wirken doch denken", aber ich gehe naiv mal davon aus, dass die Leute das meinen was sie schreiben, und nicht das was ich jetzt mal davon abweichend reininterpretiere ;)

Zu 2. Hängt wohl vom Seitenbetreiber ab... . Wer es als Seitenbetreiber unterlässt, nach Beanstandung problematisches Material zu löschen, oder gar aktiv zum Posten von solchem auffordert bzw. dies unterstützt (ich kann das nicht beurteilen, ich kenne diese "genug solcher Seiten", die Du erwähnst, nicht), der ist, wenn ich nicht irre, bereits nach aktueller Gesetzeslage haftbar, zumindest wohl in vielen Industrieländern.
 
Wieso gibt es überhaupt Menschen, die so ein erbärmliches Leben haben, dass sie nach sowas im Internet suchen und sich daran aufgeilen?
 
@FuzzyLogic: Weil du bestimmt noch nie einen Porno geschaut hast. Genau.
 
@picasso22: Es gibt nunmal normale bzw. kommerzielle Pornos und es gibt welche, mit der Zielsetzung, die darin vorkommenden Darsteller mehr oder weniger stark "schädigen" zu wollen. Aktiv im Internet nach letzterem bzw. sowas anbietenden Quellen suchen zu wollen, ist sicher das, was bei FuzzyLogic gemeint ist.
 
@DerTigga: es muss doch gar niemanden geben, der aktiv nach Rachepornos sucht....
Die werden ja eben nicht mit einem kommerziellen Hintergrund erzeugt, sondern nur um das "Opfer" bloß zu stellen. Und das ist schon mit der Veröffentlichung und einigen Zufallsfunden erledigt.
 
@Draco2007: Schon richtig irgendwo...aber: selbst bei zufälligem Fund ist die Möglichkeit, das gefundene links liegen zu lassen, es sich nicht anzuschauen, sondern sich im Gegenteil einfach abzuwenden und quasi sofort wieder zu gehen, eine durchaus vorhandene Option.
Schaut man es sich dennoch an, wirds nunmal zum Vorsatz.
Klar mag es Fälle geben, in denen man ne minute oder so braucht, bis man identifiziert hat, was man da (in Wahrheit) grade vor sich hat, vor allem wenn es von der Namensgebung / Benennung her (vorsätzlich) gefakt ist...aber alles was drüber hinausgeht, ist echtes Interesse.
Und da sollte man sich dann schon am Riemen reißen und sich schnurstracks davon abwenden finde ich.
Grundsätzlich bin ich schon der Ansicht, das FuzzyLogic in dem Sinne Recht hat, das es so einiges an Menschen gibt, die sehr zielgerichtet auf die Suche und tief in die .. formulieren wir es mal nett: Be und Auswertung.. solchen Film oder Bildmaterials gehen.
Von der Sorte nochnicht geredet, die sich von jemandem zu einem solchen Upload hinschicken lassen und das dann Dorfklatsch mäßig weiterverbreiten a la ... du Egon..die Erna / der Freddie hat da nen Film von seiner / seinem Ex hochgeladen..also den musste dir uuuunbedingt mal anschauen gehen !
Oder eben die, die wenn man sie erwischt dabei, sich wagen, so zu reagieren: .. ei was willstn du von mir ? Ei isch happ doch gaarnichts gemacht, isch happ doch nuuuurr...
Was der Richter wohl zu einem: ei isch happ den / die xyz doch nuuuurr nen bissi mit der Baseballkeule am Kopf getätschelt..... sagen würde ? *fg
 
@DerTigga: Ich glaube ja, dass der Dorfklatsch das größere Problem ist, als die Leute die sich an genau solchen Pornos wirklich aufgeilen.

Letztere halte ich für deutlich in der Minderheit.
Eher wird es so sein, dass es zu einem Zufallsfund kommt, anhand der gefakten Meta-Infos und DANN die Gerüchteküche loslegt und die Sache verbreitet. Ohne, dass jemand den Porno im ursprünglichen Sinne "nutzt".

Und DAS ist das wirkliche Problem, nicht die 1-2 Spinner, die nur von solchem Racheporno geil werden...
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