eBay schlägt seine Provision jetzt auch auf Versandkosten auf

Logo, Ebay, Online-Auktionshaus Bildquelle: Ebay
Anbieter müssen für die Nutzung des Online-Marktplatzes eBay zukünftig mehr Gebühren berappen. Das Unternehmen wird am Mittwoch mehr Geld verlangen. Vor allem Verkäufer, die größere Produkte zu sehr geringen Preisen über die Plattform loswerden wollen, müssen dann noch einmal genau nachrechnen.

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Auf den ersten Blick verändert sich eigentlich nichts: eBay verlangt bei erfolgreichen Verkäufen weiterhin eine Provision von 10 Prozent. Allerdings steckt der Teufel hier wie so oft im Detail: Bisher galt diese Gebühr nur für den eigentlichen Verkaufspreis. Nun werden in die Berechnung aber auch die Versandkosten einbezogen.

Somit steigen die abzuführenden Gebühren bereits bei jedem erfolgreichen Verkauf, bei dem die Kosten für Verpackung und Porto bisher gesondert aufgeführt wurden. Das kann dann zum Problem werden, wenn diese sehr eng kalkuliert und ein größeres Produkt quasi zu einem symbolischen Preis abgegeben wird. Dann entwickelt sich die Nutzung von eBay für den Verkäufer schnell zum Nullsummenspiel - kommen noch zusätzliche Gebühren wie beispielsweise für die Nutzung von PayPal hinzu, kann es sogar zum Verlustgeschäft kommen.

Weiterhin entfällt ab dem 6. Mai auch das Angebot der "100 0-Cent Auktionen". Diese kam vor allem privaten Verkäufern zu Gute, die beispielsweise endlich ihre alte CD-Sammlung loswerden oder das Lager entrümpeln wollten. So konnten im Monat hundert Auktionen ohne Grundgebühr eingestellt werden, wenn diese mit einem Startpreis von einem Euro begannen.

Nun wird nur noch das herkömmliche Angebot für private Anbieter gelten: Diese können pauschal 20 Auktionen oder Festpreis-Offerten im Monat einstellen, ohne Grundgebühren zahlen zu müssen. Anschließend werden pro Angebot 50 Cent fällig. Dabei ist es jeweils egal, mit welchem Startpreis begonnen wird.

eBay wird somit vor allem für kleinere Anbieter etwas uninteressanter. Das deckt sich allerdings mit der Strategie des Konzerns. Dieser will schon seit längerem weg von seinem langjährigen Image als Kramplattform, auf der es nicht immer ganz seriös zugeht. Stattdessen will man professioneller werden und in Konkurrenz zu Unternehmen wie Amazon treten. Logo, Ebay, Online-Auktionshaus Logo, Ebay, Online-Auktionshaus Ebay
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