Betrugsfall: Gefälschte AMD-Prozessoren bei Amazon verkauft
Bei Amazon kommt es einem Bericht zufolge zu einem schwerwiegenden Betrugsfall: So sollen über den Online-Versandhändler AMD-CPUs verkauft worden sein, die fünf Jahre alt und außerdem mit den für sie vorgesehenen Mainboards nicht kompatibel sein sollen. Dabei soll es sich laut c't um "äußerlich nahezu perfekte Fälschungen" handeln.
Links die Fälschung, rechts das Original (Bild: c't)
Das Magazin schreibt, dass der Aufwand der Fälschungen beträchtlich sei und auch der Hersteller selbst diese zunächst nicht von Originalen unterscheiden konnte. Erst bei näherem Blick auf die Pins bzw. das Pinout konnten diese von AMD-Mitarbeitern als gefälscht identifiziert werden.
Ein Original-Box muss ein derartiges Hologramm aufweisen
Der Hinweis für den Artikel stammt von einem Geschädigten, im Zuge der Recherche fand c't zudem weitere Opfer dieses Betruges. Wie es heißt, sei dabei "jede Menge krimineller Energie investiert worden", um die Fälschungen möglichst echt aussehen zu lassen.
Amazon hat sich zu diesem Fall auf Anfragen der Kollegen bisher nicht zu Wort gemeldet und laut c't würden alle Kontaktversuche vom Versandhändler "ignoriert". Verkauft dürfte sie aber Amazon direkt haben, da die dazugehörige Rechnung auf Amazon Deutschland ausgestellt sei und nicht auf einen "Reseller". Dabei dürfte es sich aber nicht um einen auf Deutschland beschränkten Fall handeln, es sieht danach aus, als ob es auch in Großbritannien vergleichbare Fälschungen auf Amazon gibt.
AMD hingegen untersucht die Angelegenheit bereits aktiv und hat für Kunden eine Webseite eingerichtet, mit deren Hilfe Fälschungen erkannt werden können, etwa per Hologramm oder auch durch das Scannen eines QR-Codes auf der Verpackung.
Kaum zu erkennen
Ein Bericht in der aktuellen Ausgabe des Computer-Fachmagazins c't hat aufgedeckt, dass die verkauften und angeblich aktuellen AMD-Prozessoren (A8-7600) sowohl über eine Originalverpackung als auch -beschriftung verfügen, aber in Wirklichkeit bereits Jahre alt sind. Außerdem passen sie nicht auf die Mainboards, für die sie vorgesehen sind.
Links die Fälschung, rechts das Original (Bild: c't)
Das Magazin schreibt, dass der Aufwand der Fälschungen beträchtlich sei und auch der Hersteller selbst diese zunächst nicht von Originalen unterscheiden konnte. Erst bei näherem Blick auf die Pins bzw. das Pinout konnten diese von AMD-Mitarbeitern als gefälscht identifiziert werden.
Ein Original-Box muss ein derartiges Hologramm aufweisen
Der Hinweis für den Artikel stammt von einem Geschädigten, im Zuge der Recherche fand c't zudem weitere Opfer dieses Betruges. Wie es heißt, sei dabei "jede Menge krimineller Energie investiert worden", um die Fälschungen möglichst echt aussehen zu lassen.
Amazon hat sich zu diesem Fall auf Anfragen der Kollegen bisher nicht zu Wort gemeldet und laut c't würden alle Kontaktversuche vom Versandhändler "ignoriert". Verkauft dürfte sie aber Amazon direkt haben, da die dazugehörige Rechnung auf Amazon Deutschland ausgestellt sei und nicht auf einen "Reseller". Dabei dürfte es sich aber nicht um einen auf Deutschland beschränkten Fall handeln, es sieht danach aus, als ob es auch in Großbritannien vergleichbare Fälschungen auf Amazon gibt.
AMD hingegen untersucht die Angelegenheit bereits aktiv und hat für Kunden eine Webseite eingerichtet, mit deren Hilfe Fälschungen erkannt werden können, etwa per Hologramm oder auch durch das Scannen eines QR-Codes auf der Verpackung.
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