Apple Pay: Samsung Galaxy S6 mit alternativem Bezahlsystem?
Der Marktführer im Smartphone-Markt Samsung will offenbar ein eigenes Gegenstück zu Apples neuem Bezahlsystem Apple Pay einführen oder denkt zumindest über einen solchen Schritt nach. Derzeit gebe es Verhandlungen mit einem Partner und erste Prototypen für entsprechend ausgestattete Geräte.
Wie die US-Website Recode unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von Samsung berichtet, hat der koreanische Elektronikkonzern eigene Pläne für ein Bezahlsystem, bei dem man anstelle einer Kreditkarte oder Bargeld mit dem Smartphone bezahlen kann. Die Geräte sollen lediglich über ein entsprechendes Lesegerät gehalten werden müssen, um eine Zahlung schnell und unkompliziert drahtlos abzuwickeln, heißt es.
Bei der Umsetzung seiner Pläne will Samsung laut den Quellen mit dem amerikanischen Startup-Unternehmen LoopPay zusammenarbeiten, das entsprechende Lösungen für Bezahlsysteme anbietet. Aktuell soll es Prototypen mit LoopPays Technologie auf Basis von Samsung-Smartphones geben, doch noch ist der Deal keineswegs beschlossene Sache.
Wie auch beim iPhone könnte Samsung bei einigen High-End-Modellen aus seiner Produktion ebenfalls den Fingerabdruckleser zur Identitätsprüfung bei Zahlungsvorgängen nutzen, so der Bericht. Die Technik von LoopPay überträgt die gleichen Daten, die auch auf dem Magnetstreifen einer Kreditkarte abgelegt sind, auf drahtlosem Weg an ein Lesegerät.
LoopPay hatte vor kurzem bereits angedeutet, dass man für das Jahr 2015 die Zusammenarbeit mit einem Smartphone-Hersteller plant, der das System in ein "Mainstream-Smartphone mit enormer Verbreitung" einbauen will. Konkrete Angaben darüber, wer dieser Partner sein könnte, machte das Unternehmen allerdings nicht. Die Aussagen von LoopPay legen allerdings nahe, dass es sich tatsächlich wie nun berichtet um Samsung handeln dürfte - und die Technik zum drahtlosen Bezahlen künftig Teil der Ausstattung des Samsung Galaxy S6 sein wird.
Laut früheren Angaben des LoopPay-CEOs wird bei dem zu erwartenden Smartphone seines Gerätepartners neben der "Magnetic Secure Transmission" auch die Nutzung von NFC für zusätzliche Sicherheit vorgesehen. Dadurch wird das System für die Verwendung in Europa und anderen Regionen aufbereitet, wo die Verwendung von Kreditkarten mit Chip schon lange üblich ist, während in den USA noch immer überwiegend über den relativ unsicheren Magnetstreifen gearbeitet wird. Über Tokens soll künftig wie bei Apple Pay vermieden werden, dass die tatsächlichen Kreditkartendaten übertragen werden, so dass ein Händler oder ein Geschäft nie die tatsächlichen Zahlungsinformationen erhält.
Bei der Umsetzung seiner Pläne will Samsung laut den Quellen mit dem amerikanischen Startup-Unternehmen LoopPay zusammenarbeiten, das entsprechende Lösungen für Bezahlsysteme anbietet. Aktuell soll es Prototypen mit LoopPays Technologie auf Basis von Samsung-Smartphones geben, doch noch ist der Deal keineswegs beschlossene Sache.
Wie auch beim iPhone könnte Samsung bei einigen High-End-Modellen aus seiner Produktion ebenfalls den Fingerabdruckleser zur Identitätsprüfung bei Zahlungsvorgängen nutzen, so der Bericht. Die Technik von LoopPay überträgt die gleichen Daten, die auch auf dem Magnetstreifen einer Kreditkarte abgelegt sind, auf drahtlosem Weg an ein Lesegerät.
Soll auch ohne NFC funktionieren
Das Unternehmen bezeichnet dies als "Magnetic Secure Transmission" und um eine Zahlung durchzuführen, muss man das damit ausgestattete Gerät lediglich am normalerweise zum Durchziehen von Kreditkarten verwendeten Lesegerät an die Stelle halten, über die auch die Zahlung mit drahtlosen Systemen wie VPay von VISA abgewickelt wird. Durch die Verwendung dieses schon jetzt weit verbreiteten Ansatzes könnten Samsungs Smartphone mit LoopPay-Technologie in deutlich mehr Geschäften funktionieren als es bei Apple Pay der Fall ist, weil das System ohne NFC auskommt.LoopPay hatte vor kurzem bereits angedeutet, dass man für das Jahr 2015 die Zusammenarbeit mit einem Smartphone-Hersteller plant, der das System in ein "Mainstream-Smartphone mit enormer Verbreitung" einbauen will. Konkrete Angaben darüber, wer dieser Partner sein könnte, machte das Unternehmen allerdings nicht. Die Aussagen von LoopPay legen allerdings nahe, dass es sich tatsächlich wie nun berichtet um Samsung handeln dürfte - und die Technik zum drahtlosen Bezahlen künftig Teil der Ausstattung des Samsung Galaxy S6 sein wird.
Laut früheren Angaben des LoopPay-CEOs wird bei dem zu erwartenden Smartphone seines Gerätepartners neben der "Magnetic Secure Transmission" auch die Nutzung von NFC für zusätzliche Sicherheit vorgesehen. Dadurch wird das System für die Verwendung in Europa und anderen Regionen aufbereitet, wo die Verwendung von Kreditkarten mit Chip schon lange üblich ist, während in den USA noch immer überwiegend über den relativ unsicheren Magnetstreifen gearbeitet wird. Über Tokens soll künftig wie bei Apple Pay vermieden werden, dass die tatsächlichen Kreditkartendaten übertragen werden, so dass ein Händler oder ein Geschäft nie die tatsächlichen Zahlungsinformationen erhält.
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