IBM macht sein "Watson"-System jetzt für jedermann nutzbar

Ibm, Supercomputer, Watson Bildquelle: IBM
IBMs Wundercomputer "Watson" sorgte vor einiger Zeit für Aufsehen, als das System beim Jeopardy-Spiel gegen menschliche Gegner gewann. Ab jetzt ermöglicht der Hersteller auch, dass alle Internet-Nutzer selbst mit ihren Fragestellungen auf den Rechner zugreifen können.
Der Jeopardy-Sieg brachte IBM großes Ansehen ein. Denn hier erzielte das Unternehmen einen signifikanten Durchbruch in der Verarbeitung natürlicher Sprache durch einen Computer. Immerhin ist es bei dem Spiel nicht nur nötig, eine einfache Aufgabenstellung zu verstehen. Stattdessen müssen aus einem Satz recht verklausulierte Informationen extrahiert und in einen korrekten Kontext gebracht werden. Watson war quasi das erste Computer-System auf der Welt, das "um die Ecke denken" konnte.


IBM macht das System jetzt auch für die Allgemeinheit nutzbar. Das Projekt "Watson Analytics" ist jetzt in eine offene Beta-Phase eingetreten. Interessierte Anwender können sich hier bereits einen Eindruck davon verschaffen, was Watson zu leisten im Stande ist. Zum Beginn der Beta wird dabei erst einmal hauptsächlich mit bereits vorhandenen Informationen in den IBM-Datenbanken gearbeitet werden können.

Später soll der neue Dienst als kommerzieller Cloud-Dienst bereitgestellt werden, damit die sicherlich nicht gerade geringen Entwicklungskosten von Watson eines Tages wieder hereinkommen. Vor allem an Unternehmen soll sich der Dienst richten, die hier eine ihrer kompliziertesten und teuersten Aufgaben im Tagesgeschäft ohne größeren Aufwand erledigen können sollen: Die Analyse der Geschäftsdaten hinsichtlich sehr konkreter Fragestellungen.

Dafür werden die zahlreichen, in einem Unternehmen anfallenden Daten in eine Watson-Instanz geladen. Bereits kurze Zeit später soll der Rechner diese dann analysiert haben. Die Nutzer können sich dann mit einfachen Fragen an das System wenden - etwa danach, was die Verkaufszahlen in der letzten Zeit zum Guten oder Schlechten beeinflusst hat. Watson liefert dann Antworten in Form von Zahlen, der Zusammenstellung verschiedener Einzelaspekte und Grafiken. Aber auch Empfehlungen für die weitere Entwicklung wird es geben.

Der Cloud-Dienst soll dann mit einem Freemium-Modell betrieben werden. Einzelne Nutzer könnten diesen dann kostenlos verwenden, um bestimmte Probleme analysieren zu lassen. Mit steigender Komplexität und Datenmenge werden dann Gebühren anfallen. Wann die finale Fassung des Dienstes startet und was das Ganze dann kosten soll, ist bislang noch unbekannt. Ibm, Supercomputer, Watson Ibm, Supercomputer, Watson IBM
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