iOS-Update: Neuer Anlauf und bald ein Apple-Manager weniger

Smartphone, Apple, Iphone, iOS 8 Bildquelle: Apple
Nach der missglückten Bereitstellung des iOS-Updates 8.0.1 hat der Computerkonzern Apple nun die Version 8.0.2 freigegeben. Der Fauxpas dürfte für einen verantwortlichen Apple-Mitarbeiter wohl das endgültige Ende seiner Karriere bei dem Unternehmen bedeuten.
Apple hatte das Update 8.0.1 bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung der Version 8 des Mobile-Betriebssystems bereitgestellt. Das Ziel bestand darin, einige Fehler zu beheben, die in der finalen Fassung noch gefunden wurden. Allerdings brachte die Aktualisierung mehr Probleme mit sich, als sie löste. Nutzer berichteten, dass plötzlich keine Verbindung mehr zum Mobilfunknetz aufgebaut wurde und der Fingerabdruck-Scanner Touch ID nicht mehr funktionierte.

Die Verbreitung des Updates wurde daraufhin vom Unternehmen gestoppt. Nach Angaben einer Sprecherin seien bis dahin rund 40.000 Nutzer von dem Problem betroffen gewesen - soweit man in Erfahrung bringen konnte. In der nun vorliegenden Fassung 8.0.2 sollen alle Fehlerbehebungen des vorherigen Updates enthalten und auch die Ursache für die neuen Probleme beseitigt sein.

Gänzlich problemlos scheint aber auch die neue Aktualisierung nicht zu funktionieren. Es gibt erneut Berichte darüber, dass Netzverbindung und Touch ID nicht funktionieren. Allerdings bleibt abzuwarten, was dahinter steckt. Denn entsprechende Meldungen beschränken sich derweil auf Australien. Eine Erklärung dafür könnte schlicht darin liegen, dass dort über die Verteiler-Infrastruktur versehentlich das alte Update bereitgestellt wurde. Konkreteres wird hier aber wohl erst die nächste Zeit zeigen.

Schuldiger ist kein Unbekannter

Für die Probleme mit iOS 8.0.1 soll letztlich ein Apple-Mitarbeiter namens Josh Williams verantwortlich sein, wie die US-Nachrichtenagentur Bloomberg herausgefunden haben will. Dieser gehört zum mittleren Management des Unternehmens und leitet die Qualitätskontrolle des Mobile-Betriebssystems. Williams würde damit nicht zum ersten Mal negativ auffallen.

Er wurde dem Vernehmen nach vor zwei Jahren bereits aus dem iOS Maps-Team geworfen, nachdem der neue Kartendienst anfangs zahlreiche Fehler aufwies und die Nutzer bei Routen-Abfragen teilweise in komplett falsche Gegenden führte. Auch hier war Williams für die Endkontrolle zuständig. Es dürfte nun unwahrscheinlich sein, dass er in dem Unternehmen noch eine dritte Chance erhält.

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