United Internet im Aufwind: 1&1, GMX und Web.de wachsen

1&1, United Internet, Gmx, Web.de Bildquelle: United Internet
Der Internetdienstleister United Internet hat seinen Umsatz sowie den Gewinn in den ersten beiden Geschäftsquartalen 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert. Der Umsatz des Unternehmens aus Montabaur lag bei 1,434 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte.
Mit den Marken 1&1, GMX und Web.de profitiert das Unternehmen stark am Zuwachs bei der mobilen Interneterreichbarkeit. 1&1 hatte dazu in diesem Jahr eine groß angelegte Kampagne gestartet. Neu- sowie Bestandskunden konnten sich dabei für ein stark subventioniertes Tablet von beispielsweise Apple, Samsung oder Sony entscheiden, gekoppelt an einen Premium-Tarif mit bis zu 42,2 MBit/s beziehungsweise 50 MBit/s bei LTE.

250.000 neue Mobile-Internet-Verträge

Daraus resultierten im ersten Halbjahr 250.000 Mobile-Internet-Verträge. Insgesamt vermeldete der Konzern 13,87 Millionen Kundenverträge, was ein Plus von 420.000 Verträgen im Jahresvergleich darstellt und deutlich über den Erwartungen liegt. 120.000 DSL-Neuverträge wurden abgeschlossen.

Anlaufverluste De-Mail

Aus den Geschäftszahlen gehen auch weitere interessante, wenn auch nicht überraschende Daten hervor: So haben sich die "Anlaufverluste" der neuen Geschäftsfelder De-Mail und 1&1 MyWebsite deutlich reduziert. Im Vorjahr beliefen sie sich auf 61,8 Millionen Euro, nun werden 23,8 Millionen Euro verbucht.

Für die Initiative "E-Mail made in Germany" gab es sowohl steigende Deckungsbeiträge sowie reduzierte Werbe-Spendings.

Der operative Gewinn stieg von 129,4 Millionen Euro in 2013 um 49,5 Prozent auf 193,5 Millionen Euro in 2014. Ralph Dommermuth, CEO von United Internet, sagte dazu:

"Mit den im 1. Halbjahr 2014 erreichten Zahlen bei Kundenverträgen, Umsatz und Ergebnis sowie den getätigten Investitionen liegen wir gut auf Kurs. Vor diesem Hintergrund erhöhen wir unsere Prognose für das Gesamtjahr 2014. Wir erwarten nunmehr, dass die Zahl unserer kostenpflichtigen Kundenverträge um ca. 900.000 (bisher: >800.000) zulegen wird. Trotz der damit verbundenen höheren Aufwendungen für die Kundengewinnung bleibt unsere Ergebnisprognose unverändert: Für das EBITDA erwarten wir - nach Anlaufverlusten in neuen Geschäftsfeldern sowie den Werbekosten für die Initiative E-Mail made in Germany - einen Anstieg auf ca. 520 Millionen Euro (Vorjahr: 407,2 Millionen Euro). Der Gewinn je Aktie soll zwischen 1,40 - 1,50 Euro (Vorjahr: 1,07 Euro) liegen. Der Umsatz soll nach wie vor um ca. 10 Prozent wachsen." 1&1, United Internet, Gmx, Web.de 1&1, United Internet, Gmx, Web.de United Internet
Mehr zum Thema: 1&1 Internet AG
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