Leistungsschutzrecht: Verlage klagen auf Listung im Google-Index

Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google
Bei der Auseinandersetzung um das Leistungsschutzrecht f黵 Presseverlage ist nun eingetreten, was bereits erwartet wurde: Die Verlage gehen kartellrechtlich gegen Google vor, da der Suchmaschinenkonzern keine Eintr鋑e in seinen Suchergebnissen belassen will, wenn ihn dies Geld kostet.
Die gro遝n deutschen Presseverleger, in aller erster Linie der Axel Springer-Verlag, hatten ihre Medien- und Lobbymacht eingesetzt, um das Leistungsschutzrecht auf der politischen B黨ne durchzusetzen. Jetzt werfen sie wiederum Google vor, seine Marktposition zu missbrauchen, um sich gegen ihre Forderungen zur Wehr zu setzen.

Wohl um das Man鰒er nicht zu offensichtlich werden zu lassen ist bei der Beschwerde vor dem Bundeskartellamt die Madsack Mediengruppe federf黨rend, die vor allem bundesweit verschiedene Lokalzeitungen unter ihrem Dach vereint. Angeschlossen haben sich aber auch elf weitere Verlagsh鋟ser und die VG Media, eine Firma, die sich auf die Durchsetzung von Leistungsschutzrechten spezialisiert hat.

Google will nicht f黵 Snippets zahlen

Die Beschwerde geht darauf zur點k, dass Google nach der Verabschiedung des Leistungs­schutzrechtes die Gesch鋐tsbedingungen f黵 seinen Aggregator Google News ver鋘derte.

Der Suchmaschinenbetreiber f黨rte eine Klausel ein, nach der eine Publikation, die in Google News gelistet sein m鯿hte, vertraglich darauf verzichten muss, Zahlungsanspr點he geltend zu machen.

Damit setzte Google um, was Vertreter des Unternehmens bereits im Vorfeld immer wieder angek黱digt hatten: Wenn das Leistungsschutzrecht kommt und jemand Lizenzgelder daf黵 haben will, im Google-Index verzeichnet zu sein, fliegt er schlicht aus den Ergebnislisten. Nach Argumentation der Verlage ist genau dies aber ein Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung. Google verf黦t hierzulande 黚er einen Marktanteil bei der Websuche von 黚er 90 Prozent.

"F黵 uns ist diese Drohung eindeutig ein Marktmissbrauch, denn bei einem Fast-Monopolisten wie Google ausgelistet zu werden und damit nicht mehr sichtbar zu sein, hat weitreichende Folgen", erkl鋜te Madsack-Chef Thomas D黤fert. Kritiker des Leistungsschutzrechtes hatten hingegen schon im Vorfeld erkl鋜t, dass die Verlage sich 黚erlegen m黶sten, was ihnen mehr Wert ist - die Durchsetzung von Lizenzanspr點hen f黵 kleinste Textbausteine oder der Besucher-Traffic, der ihnen von Google zugesp黮t wird. Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine
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