Leistungsschutzrecht: Verlage klagen auf Listung im Google-Index

Bei der Auseinandersetzung um das Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist nun eingetreten, was bereits erwartet wurde: Die Verlage gehen kartellrechtlich gegen Google vor, da der Suchmaschinenkonzern keine Einträge in seinen Suchergebnissen ... mehr... Google, Logo, Suchmaschine Bildquelle: Google Google, Logo, Suchmaschine Google, Logo, Suchmaschine

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Boar diese Logik. Google soll etwas von den Verlagen in seinen Index aufnehmen, damit Google an die Verlage bezahlen muss, weil Google es in seinen Index aufgenommen hat.

Vielleicht sollte ich mal bei der Bild anrufen. Ich schalte ne Anzeige bei denen und dann krieg ich dafür Geld von denen...
 
@LoD14: Klingt eigentlich total idiotisch - und das ist es auch! Aber nachdem diese Regierung sowieso nur ein Handlanger des Axel Springer-Verlags ist, könnte das sogar durchgehen.
 
@moribund: wie kommst du auf handlanger der Axel springer verlags? der Axel Springer Verlag ist doch oft genug daran beteiligt Meinung der Politik zur Bevölkerung zu transportieren mit einer sehr einseitigen Sichtweise aus der Politik heraus.

Wenn dann beruht das auf gegenseitigkeit
 
@0711: OK, da hast Du völlig Recht. Der Verlag ist ja wiederum sowas wie ein Propaganda-Arm der CDU.
 
@moribund: nur, dass halt der Springerverlag keinerlei Politiker inne hat, sondern fast nur Wirtschaftsbosse. Im Gegensatz zu anderen Tagesblättern mit hoher SPD Beteiligung.
 
@TurboV6: Liegt wohl daran dass die ganzen CDU-Politiker genug damit zu tun haben in den Führungspositionen andere Konzerne (wie zB. Atomkraft) zu sitzen. ^^ Dass Springer eindeutig Propaganda für die CDU macht wird wohl niemand bezweifeln, oder?
 
@moribund: ich bin aktuell in einem Tochtergesellschaft des Springerverlags tätig für 3 Monate. Ich bin negativ überrascht, dass nur Grüne um mich rum sitzen. Pauschalisieren kann mans halt au ned, wa?
 
@TurboV6: Und deswegen sind Bild, Welt und co. so grün eingestellt... ROFL! Glaubst Du die "Grünen um Dich herum" haben irgend etwas zu sagen was die Blattlinie angeht. Aber mir ist natürlich klar, dass Du Deinen Arbeitgeber verteidigen musst. ^^
 
@TurboV6: Jau, weil die zwangsselbstständigen springer'schen Bodenschrubber ne grüne Gesinnung aufweisen, färbt das bestimmt auf die Publikationen ab. Da du nicht weißt, wie das so läuft: In der Regel legt die Chefredaktion fest, in welche Richtung es geht. Die Artikel werden auch von ihnen gut geheißen oder eben an den Redakteur zurückgegeben, der die geforderten Änderungen vornimmt.
 
@Friedrich Nietzsche: dass nur einer die Themen bestimmt. Das war in den 70er so..... ich sehs ja..
 
@TurboV6: Ich spreche nicht von den Themen. Sondern von der politischen Ausrichtung.
 
@TurboV6:
hier die news ist von heute ^^
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/24/kuh-handel-merkel-und-gabriel-schenken-den-zeitungen-135-millionen-euro/
 
@0711: Friede Springer (deutsche Verlegerin und Witwe Axel Springers) ist eng mit der Merkel befreundet. - http://de.wikipedia.org/wiki/Friede_Springer

Genauso wie zur Witwe (Liz Mohn) vom Bertelsmann-Patriarch Reinhard Mohn. Zitat:"die Kanzlerin habe eine sehr enge, vertrauensvolle Beziehung zur Familie Mohn" - http://www.taz.de/!41736/

Daher werden die ihre Beziehungen da auch spielen lassen.
 
@moribund: Ich hoffe die Verlage verlieren und Google zieht die Sache dann auch durch.
 
@Memfis: Selbst wenn die Verlage das gewinnen wird Google einfach Google News Deutschland abschalten.
 
@hezekiah: Ohje und ach herjeh! Wieder einer der das Ganze nur auf Google-News begrenzt. Es gibt auch die Google-Suchmaschine. Und da hat es auch das Problem! Und bitte, bittte, bitte, lese doch die News mal richtig. Da steht sogar wortwörtlich:"...Die Verlage gehen kartellrechtlich gegen Google vor, da der Suchmaschinenkonzern keine Einträge in seinen SUCHERGEBNISSEN !!! belassen will, wenn ihn dies Geld kostet..." Suchergebnissen!!! Nix Google-News. Suchergebnissen!!! Und die gibt es doch wohl in den Seiten der Google-Suche!
 
@LoD14: Tja die Geldgier der Verlagshäuser. Nur weil sie durch Werbeüberstrapazierung, wenig Mehrwert und teils Lobbymäßig beeinflusste Informationsveröffentlichung auf dem sinkenden Schiff sitzen.

Die Politiker machen das Spiel natürlich gern mit. Denn das durch hohe Kreditzinsen, überstrapazierte Bürokratie die Innovationsbereitschaft hierzulande sinkt, will man dann so ausgleichen & einem Unternehmen wo es gut läuft "ausmelken".
 
@LoD14: Tja, bleib nur zu hoffen das die alle mal kräftig gegen die Wand fahren. VG Wort, VG Bild, VG Media, ZPÜ, GEMA und was sich da noch alles für hochspezialisierte Truppen bilden die immer Geld "für die Künstler und Freischaffenden" einsammeln müssen. Aber wenigstens können so ARD UND ZDF die WM übertragen, das finde ich total wichtig, dass die sich das teilen. Ohne nachzulesen könnte ich drauf werten das da auch wirklich 2 Teams hingeflogen sind. Kostet ja alles nix... Aber so ist es wenigstens gerecht... ;-)
 
@Yamben: Wenn ich mich richtig erinnere, haben die dieses Jahr zum ersten Mal eine nennenswerte Anzahl an gemeinsamen Mitarbeitern dabei. Aber ich glaube, dass diese Kosten im Vergleich zu den enormen Lizenzkosten eh nicht groß ins Gewicht fallen...
 
@LoD14: Ja ich glaube du hast es erfasst, so ähnlich denk ich mir das auch. (Siehe erster Satz) Ich sehe eigentlich keine Probleme, Google schmeißt alle Firmen aus seinem Suchindex, welche sich Agressiv gegen Google verhalten und Gesetze missbräuchlich verwenden. Das Leistungsschutzrecht hätte nie verabschiedet werden dürfen. Denn Grundsätzlich ist es doch so, das sich die Menge an Informationen über ein bestimmtes künstlerisches Werk, nicht regulieren lässt. Die Verlage können sich nicht einfach über dieses Gesetz eine kostenlose Möglichkeit schaffen, Werbung für sich und ihre Werke machen zu lassen und sich dann auch noch Geld dafür einzustreichen! Das Gesetz gehört komplett gestrichen und wenn überhaupt komplett neu aufgebaut, ohne einfluß irgend einer Lobby!
 
@LoD14: Soll Google sie doch in seinem Index listen: AN DEN LETZTEN STELLEN, GAAAAAAANZ HINTEN, NACH MEHR ALS 262.000.000 ERGEBNISSEN.
 
@MaikEF_: Du hast die Taktik der Medienvertreter nicht verstanden. LSR per Lobby-Politik einführen und dann google per Kartellrecht verklagen, dass sie gelistet werden müssen damit google per LSR zahlungspflichtig wird. Auf welcher Stelle gelistet wird ist für die Zahlungsverpflichtung per LSR völlig egal. Hier geht es nicht um die Sichtbarkeit, hier geht es um eine kreative Art der legalen Schutzgelderpressung. Auch wenn ich von der Marktbeherrschung von google reichlich wenig halte, wenn die Medien damit durchkommen ist Bananenrepublik der Begriff der mir in den Sinn kommt. Das einzige was damit am Ende erreicht wird ist, google news D wird abgestellt.
 
@LoD14: da sind teilweise parallelen zur gez erkennbar...
 
@laforma: nee.. das ist glaube ich ein Fass was du hier nicht aufmachen solltest. Die GEZ ist zwar einer Steuer ähnlich. Allerdings wird dafür etwas für das Gemeinwohl getan (Grundversorgung mit Radio und Fernsehen).
Der Vergleich würde nur dann passen wenn Google staatlich wäre und die Verläge einen Obulus zahlen müssten. Schutzgelderpressung ist schon nicht schlecht.
 
@hezekiah: genau die grundversorgung, die bald mit dvbt 2 noch eingeschrängter wird, weil sie alles digital verschlüsseln und kontrolieren können ;-)
 
Na na na,.......Google ist nicht die einzige Suchmaschine im Web.Das ist meiner Meinung nach etwas eigensinnig formuliert, nun alles auf einen Suchmaschinen-Betreiber abzuwälzen.
 
@Fanta2204: bei der debatte selbst ging es auch um google news, wohl auch ein grund warum google da keine werbung schaltet, um diese leistungsschutzrechtssache ins lächerliche zu ziehen. am anfang hatte die faz auch mal mitgemacht bei der debatte und da die faz die werbung von google schalten lässt war neben den artikeln zum leistungsschutzrecht immer die werbekampagne von google genau dagegen. schon witzig wie die zeitungsverlage geld durch klicks via google generieren und dann jammern von google die kunden auf ihre seiten geleitet zu bekommen. also alles irgendwie unverständlich für meine begriffe.
 
@Fanta2204: Keine Angst, wenn sich die VG Media lächerlich macht dann auch richtig. Auch die anderen Suchmaschinen werden verklagt.
 
Wie schon mehrmals gesagt:
Es gibt keine Politiker, sondern nur Marionetten welche von Lobbyisten gesteuert werden.

Wer nur ein wenig sein Hirn eingeschaltet hätte, bevor das Gesetz beschlossen wurde, hätte gemerkt das es totaler Quatsch ist.

Und wer dieses Gesetz jetzt auch noch so ausnutzen möchte und eine Suchmaschine dazu verpflichten will die Snippets weiter anzuzeigen und dafür noch zu blechen...da fehlen mir echt die Worte.

Hoffentlich wird dieses vorhaben der Verlage (hauptsächlich Axel Springer) gestoppt.
 
@Dan1eL: Ja das wäre ja dann fast so "gerecht" wie die Zwangssteuer für die GEZ. (vorletzter Satz)

Die blasen sich ja sogar zusätzlich und ungefragt richtig auf (erweiterung auf Internet usw), um vorsätzlich zusätzliche Kosten zu verursachen, um letztendlich die viel zu hohen Gebühren zu rechtfertigen. Wenn sich die Verlage mit dem "Geschäftsmodell" durchsetzen dann gute Nacht Rechtsprechung. Ich habe ja nichts gegen eine gewisse Vergütung für bestimmte Leistungen, nur dürfen diese nicht aufgezwungen werden.
 
@Dan1eL: Wer sagt denn, dass unseren Volksvertretern nicht von vornherein klar war, wofür das LSR gedacht war? Quatsch ist das nur aus unserer Sicht, aus dem Blickwinkel der Medienvertreter bzw. deren Lobbyisten ist das LSR eine Lizenz zum Gelddrucken.
 
@Dan1eL: Und als Beleg meines Verdachts hier noch die entsprechende Pressemittleilung, da kommt doch zusammen was zusammen passt: https://www.cducsu.de/presse/pressemitteilungen/kartellbeschwerde-gegen-google-ist-richtig
 
Hab ich das jetzt richtig verstanden? Erst sind die Verlage auf die Barrikaden gegangen weil Google durch sein Newsportal auf die einzelnen Nachrichtigen verlinkt hat, und nun wollen sie dass Google gezwungen wird auf die Nachrichten zu verlinken aber nur wenn die Verlage dafür bezahlt werden?
 
@Islander: Jain. Google hat auf die Nachrichten verlinkt und dabei kurze Textausschnitte als "Appetizer" angezeigt, damit die User Lust bekommen, auf den Link zur Nachricht zu klicken.

Die Verlage haben sich gedacht, wenn Google uns verlinkt und mit kleinen Textausschnitten für uns wirbt, dann sollte Google uns bezahlen, damit es die Textausschnitte nutzen darf.

Google hat sich dann gedacht, warum sollte es für etwas zahlen, was Ihnen im Endeffekt nicht viel bringt. Denn eigentlich bietet Google den Verlagen eine Plattform, um ihre News zu präsentieren und Klicks zu generieren. Und wenn Google jetzt zahlen soll, um die Verlage mit Textausschnitten verlinken zu dürfen, damit die Verlage an den Klicks verdienen, denkt sich Google. Warum? Und will sie rausschmeißen.

Die Verlage haben das sehr clever gemacht.

Sie erlangen über Lobbyarbeit das Recht, für Textausschnitte in Linksammlungen im Web Geld zu bekommen. Anschließend will Google sie nicht mehr listen, weil es Google Geld kosten würde. Aber die Verlage wollen jetzt Google verklagen, damit Google sie listen MUSS und sie somit Geld bekommen...

Krankes System...
 
@LoD14: Konsequent wäre es wenn google verliert in Revision zu gehen UND Google News einzustellen!

Damit die Verlage sich ihre Snippets mal gepflegt aufs Klo pinnen können.
 
@Holotier: Ganz ehrlich? Das wäre mit das beste was passieren könnte. Damit bricht den Verlagen eine massive Einnahmequelle weg und sie sterben noch schneller aus als bisher.

Und um Google News selbst kann es eigentlich nicht gehen. Da haben sich die Verlage doch SELBST angemeldet. Ohne diese Anmeldung gibt es keine Listung.
 
@Holotier: News weg und komplette Entfernung aus dem Index, wird sicherlich nicht kommen aber wäre nur konsequent !
 
@CvH: Hat Google doch mal gemacht. Holland oder Belgien war es, glaub ich. Das haben die Verlage ein oder zwei Wochen durchgehalten und kamen dann bei Google angekrochen.
 
Boah, wie krank ist das denn? Diese Medienfuzzies...
 
Wir haben 7 Metzger in der Stadt. Alle haben jeden Tag ein paar andere Würste und Schnitzel im Angebot und schreiben die Preise auf Tafeln und Fenster im Eingangsbereich.
Auf dem Marktplatz gibt es seit 2 Jahren einen cleveren Franzosen, der hat eine Werbefläche an der Ostwand gepachtet. Er tingelt jeden Morgen die 7 Metzger ab, notiert sich deren Angebote und
überträgt sie brandaktuell auf seine Werbefläche. Alle Marktbesucher können die Angebote gratis einsehen und dann gezielt zu dem Metzger gehen, der gerade das geplante Abendessen günstig anbietet.
Das kommt richtig gut an. Die Kunden sind begeistert und freuen sich über den so sinnvollen und trotzdem kostenlosen Service. Täglich bilden sich Menschentrauben vor der Werbetafel.
Da die Werbefläche nicht voll wird - und der Franzmann auch von etwas leben muss - hat er jetzt allen Bäckern und den beiden Molkereien angeboten, gegen Entgelt ebenfalls ihre Angebote
auf der Fläche zu platzieren. Die nutzen das auch und sehen es als günstige Werbemöglichkeit, weil sie - wie die Metzger - eine deutlich höhere Reichweite erzielen, als nur mit ihrer Laufkundschaft.
Eigentlich eine ausgebuffte Win-Win-Win-Win-Win Situation. Interessanterweise sind die Metzger jetzt plötzlich angefressen. Sie möchten nämlich von den Werbeeinnahmen des Franzosen etwas ab haben. Wohlgemerkt, der verlangt von den Metzgern für die tägliche Angebotsübersicht keinen Cent. Egal. Weil die Metzger einen einflussreichen Verband haben, hat der dem Bürgermeister die Marktsituation mal ausführlich erklärt. Die mühsam geschriebenen Angebote - eine Arbeitsleistung die bezahlt werden muss - werden täglich hinterhältig abgegriffen. Sie werden ohne jedwede Gegenleistung einfach publiziert.
Dieser Angebotshehler darf ungestraft die Leistung der Metzger kommerziell ausschlachten und zu Geld machen. Das kann ja wohl nicht wahr sein, oder? Die Leistung der Metzger muss unbedingt geschützt werden, sonst sind Arbeitskräfte in den Metzgereien gefährdet. Der Franzose muss also gefälligst einen Teil seiner Einnahmen an die Metzger abtreten. Das ist ja wohl das Mindeste!
 
@User27: Dieses Beispiel zeigt aber für die Metzger einen Ausweg aus der "Datenhehlerei", den die Verlage nicht haben. Die Metzger können sich Absprechen, für einen Bestimmten Zeitraum alle die selben Preise und Angebote anzubieten.
Der Franzose wird dann recht schnell aufgeben.
 
@gutenmorgen1: Du meinst, sie könnten ein Kartell bilden und mit illegalen Preisabsprachen zum Nachteil des Kunden ihre Gerechtigkeit wieder durchsetzen?
Haben sie tatsächlich diese "Möglichkeit"?

Matthias
 
@gutenmorgen1: Wieso haben die Verlage diesen Weg nicht? 1. Google News selbst geht NUR wenn sich die Verlage SELBST eintragen lassen. (Also zum Franzosen hingehen und fragen ob er so nett wäre und die Angebote listet) und 2. die robots.txt (Ein Schild vor dem Laden, welches den Franzmann bittet das Angebot nicht zu listen. Und da der Franzose ein ehrlicher ist, hält er sich dran.)

Das Problem das die Verlage haben ist, dass sie die Anzeigetafel BRAUCHEN und WOLLEN dafür aber ZUSÄTZLICH Geld sehen wollen.
Eigentlich ist es eine ganz klassische Win-Win Situation für Google und für die Verlage, Google übernimmt die Serverkosten für die Suchindizierung und die Verlage verzichten auf eine Zahlung wegen der Snippets. Google bekommt mehr Benutzer, weil sie die besten Suchergebnisse haben und die Verlage bekommen mehr Besucher weil sie besser gefunden werden. Win-Win für beide. Nur sind die Verlage hier einfach nur zu gierig und bekommen den Hals nicht voll, weil sie wissen, dass sie vor dem Abgrund stehen.
 
@User27: Dann sollte der Franzose die Metzgerangebote eben außen vor lassen, nur noch die Bäcker und Molkereien besuchen und wenn sie möchten, die Friseure und Currywurstbuden auf seiner Werbetafel mit aufnehmen. Wenn das Angebot von ihm so eine große Beachtung findet und es ja SEIN Geschäftsmodel ist, kann er doch über seine eigenen Services, die er leisten mag, selbst entscheiden.

Niemand würde sagen: "Bonjour, wenn Sie, Grand Monsieur, sich schon mit den Bäckern und Milchmädchen (vertraglich) geeinigt haben, deren täglich frische Angebote zu listen, dann MÜSSEN Sie das auch mit den Metzgern, den Schweinebauern, Spargelstechern, Apfelpflückern, Werkstätten und so weiter tun."

Und Monopolstellung kann man ihm auch nicht vorwerfen: In der Sstadt 35 km weiter ist ein Inder, der den gleichen Service anbietet, noch etwas weiter entfernt ein Ungar. Man kann sich als Metzger ja auch mit denen einigen, das die die Angebote vom entfernten Metzger ebenfalls mit anpreisen!
 
@MaikEF_: Nur werden die Bewohner aus dem beschaulichen Ort des Franzosen ja nicht einen Ort weiter fahren nur weil es dort einen viel netteren Inder gibt. Also hat der Franzose eine Art Monopolstellung, aber kein Grund ihn zwingen zu wollen, die Angebote zu listen (also erstmal Kosten zu haben für die Listung) und darüber hinaus noch Geld zu verlangen.
 
@Draco2007: nein, ich meine die Orte , in denen der Inder und der Ungar ihrem Buisiness nachgehen. Diese beiden können auf ihren Werbetafeln doch die Metzgerangebote aus dem Ort des Franzosen mit aufführen. Vielleicht kommen ja dann noch mehr Besucher zu den Metzgern. Nämlich erstens die, die schon Kunde von den Metzgern im Ort des Franzosen sind und dann neue Kunden aus den Orten des Inders und des Ungarn. Und ein Monopol hat der Franzose nicht, es gibt noch genug andere, die das gleiche machen wie er, nur sind deren Angebote vielleicht überschaubarer. Aber sie stehen dennoch allen zur Verfügung.
 
@User27: Sehr schöne bildhafte Erklärung der Situation übrigens! =)
 
Und wieder das ausgelutschte Monopol-Argument. Langsam wird's öde.
 
Grundsätzlich muss ich mich am Kopf kratzten, wenn ich dieses Theater hier sehe.
Das eigentliche Problem der Verlage ist, dass sie Angst vor Google haben. Google entscheidet mit seinen Suchergebnissen wer am Markt überlebt und wer nicht.

Statt hier jede Menge Kohle mit Lobbyismus und einer aussichtslosen Klage zu verbrennen, könnten sich alle Verlage in ganz dt. zusammenschliessen (wie sie es hierfür sowieso gemacht haben) und eine Schmierenkampagne mit allen Praktiken, miesen Spielchen, was mit den gesammelten Daten angestellt werden kann, ... starten und dabei z.B. duckduckgo empfehlen.
Dazu könnten die Verlage nochmals Geld in die Hand nehmen und duckduckgo als Standardsuchmaschine in Firefox, Opera ect. anlegen lassen.
Dazu dann passend Google verbieten die eigenen Artikel zu verwenden, sodass man auf google.de faktisch nichts relevantes mehr findet und der Marktanteil wird in den Sturzflug gehen.

Aber anscheinend haben die Verlage wohl irgend etwas anderes im Kopf. Stroh vielleicht.
 
@gutenmorgen1: Wenn es so einfach wäre.. dann hätte duckduckgo das Monopol und selbst wenn man es weiterspinnt und jede Branche dann ihre eigene Suchmaschine betreibt, würde es vom inneren heraus Proteste geben, dass sich irgendwer benachteiligt fühlt. Die Gier nach Geld ist unermüdlich. Für diesen Kommentar fordere ich von dir 5 €. Du darfst ihn aber auch nicht löschen! ;)
 
interessant finde ich das die medien klagen damit google ihnen lizenzzahlungen für die snippets gibt .. nun klagen die dagegen das google sie aus ihrem index werfen will .. echt verrückt die ganze angelegenheit

man kann ja verstehen das die medienverlage etwas verdienen wollen, durch die klagen sind sie aber auch nicht besser so nach dem motto du musst uns verlinken und du musst uns bezahlen.. ist doch auch friss oder stirb.

die frage um die es letzendlich geht: wer ist auf wen angewiesen?

allerdings muss sich google auch den europäischen wettbewerbsgesetzen unterwerfen,
sollten gerichte feststellen das sie a) ein monopol haben und b) dieses ausnutzen könnte
das für google schon nicht so gut ausgehen. auf der anderen seite wird niemand gezwungen
google als suchmaschine zu nutzen.. dies ist etwas gänzlich anderes als damals die
geschichte mit dem internet explorer da dieser bereits vorinstalliert war. klar konnte man
einen anderen browser nachinstallieren, was erst in den letzten jahren so richtig geschieht
(siehe verschiebung der marktanteilen).
 
Hochgeladen am 13.12.2006
http://youtu.be/hZEhtVoI16g

Schon erschreckend hehe.
 
Immer wieder lustig zu sehen, wenn Vertreter der ach so freien Marktwirtschaft nach dem Gesetzgeber schreien, wenn es ihr ach so freies Kapital betrifft.
Ob es nun Arbeitgeber sind, welche die Löhne ihrer abgezockten Arbeitnehmer aufstocken lassen wollen oder ob es hier Lobbyisten sind, die Google erst verpflichten, für seine Informationen zu bezahlen und Google dann verpflichten wollen, seine Informationen weiter - bezahlt - bereitzustellen.

Demnächst zwingen bewaffnete Busfahrer Passanten in ihre Busse, um ihnen die überteuerten Fahrkarten verkaufen zu können...
 
Nur der Vollständigkeit halber, dieses Leistungsschutzrecht schließt besagte kurze Textpassagen ausdrücklich aus. Des weiteren, niemand erhält Geld von Google damit sein Inhalt dort angezeigt wird, alle werden also gleich behandelt, dieses würde aber dann nicht mehr der Fall sein. Genau für diese Gleichbehandlung ist aber gerade das Kartellamt zuständig. Siehe dazu auch http://www.internet-law.de/2014/06/verlage-wollen-das-leistungsschutzrecht-auch-mit-hilfe-des-kartellamts-durchsetzen.html
 
@Lastwebpage: Erstaunlich dass diese durchaus wichtige Information niemand der obigen Poster erwähnt.
 
@Lastwebpage: Wenn es so einfach wäre, hätte das LSR niemals durch kommen dürfen.
 
@Draco2007: Ich sehe das eher so, dass das LSR, vom Gesetzgeber aus, durchaus berechtigt ist. Bloß es ist eben nicht unbedingt im Sinne von den Verlegern, die es jetzt mit Geld, bzw. ihren Anwälten und Medienpräsenz, zu ihren Gunsten bei Google umzubiegen.
 
@Lastwebpage: Und was man ebenfalls noch dazu nennen sollte: Man kann die Snippets sogar ausschalten und trotzdem gelistet werden (mittels Meta-Tags), dann nur als Überschrift, ohne Auszug aus dem Inhalt eben. D.h. selbst Wenn die Snippets unter Leistungsschutzrecht oder Urheberrecht fallen würden (ist ja beides nicht der Fall, so wie ich das verstanden hab) könnten die Verlage da ganz einfach selbst bestimmen was Google anzeigt und was nicht.

Die Sache ist eben ganz einfach: Die Verlage gehen Pleite und greifen daher nach jedem noch so kleinen Strohhalm.
 
@Minty_Insurrect: Blöd Zeitung und Burda Pleite? ;) Einfallslos, unflexibel, populistisch fällt mir da eher ein. Interessant in diesem Zusammenhang ist vielleicht auch, das sich einige Verlage von VG Media distanzieren, z.B. Spiegel, FAZ, Süddeutsche, Handelsblatt, Stern, TAZ. Einige davon beziehen sogar Stellung gegen diese Klage. Sollte das Kartellamt wirklich für diese VG Media entscheiden und Google macht irgendwas wo dieses erkenntlich ist (also z.B. sowas wie mit der GEMA auf Youtube), was ist dann mit den Verlagen, die diese Textauschnitte wollen?
 
@Lastwebpage: Gut, sagen wir das reine Verlagsgeschäft geht zurück, was die Printmedien betrifft... ;) Pleite müssen die ganz großen davon jetzt nicht unbedingt gehen, aber sie scheinen ja was zu merken. Und sie merken auch das sie sich Online mit Werbung allein nicht finanzieren können.

Youtube ist schon was anderes, da kann immerhin jeder Musik hochladen für die er keine Rechte besitzt. Mit Textausschnitten im Index wär das einfacher. Auch per Meta-Tags oder auf Anfrage mit Vergütungsverzicht für alles was von www.spiegel.de kommt, z.b... Technisch sicherlich weniger aufwändig als zu prüfen ob etwas hochgeladenes gegen Urheberrecht verstösst.
 
@Minty_Insurrect: Das mit Youtube war nur ein Beispiel. Ich meine damit sowas wie "Aufgrund eines Gerichtsbeschluss können die Suchergebnisse in Deutschland Ergebnisse enthalten, die über keine Textvorschau verfügen." oder so. Wie bei Youtube eben, wo auch jeder an die Gema denkt, wenn man ein Video nicht sehen kann.
 
"Für uns ist diese Drohung eindeutig ein Marktmissbrauch, denn bei einem Fast-Monopolisten wie Google ausgelistet zu werden und damit nicht mehr sichtbar zu sein, hat weitreichende Folgen"

Ja und wieso bezahlt IHR dann nicht Google direkt für diese Leistung? Auf der einen Seite ist die Listung absolut wichtig, WEIL es Geld bringt auf der anderen Seite wollen sie NOCH MEHR Geld für die Listung. Ja was denn nun?
 
klingt zwar hirnverbrannt, aber es erzählt mir keiner, dass das nicht von Anfang an genau so geplant war!!!! Das Gesetz wollten sie, damit sie jetzt auf diese Art klagen können, weil sie schon wussten, dass sie damit durch kommen werden. Das wird ihnen schon vorher ein Vögelchen gezwitschert haben. Sonst machen die so etwas nicht!
Einziger Ausweg... Google verabschiedet sich aus Deutschland! Und dann geht erst das Geheule erst richtig los!
 
Rauswerfen, sich mit Microsoft an einen Tisch setzen und gegebenfalls mit großem Tamtam google/bing aus Deutschland unerreichbar machen. Spätestens nach einer Woche halten die Verlage die Fresse.
 
Also genau genommen wollen die haben das Google ihnen Geld gibt damit Google für Ihre Zeitung wirbt.. Dachte bisher immer das diejenigen für den die Werbung gemacht wird auch bezahlen muss und nicht derjenige der die Werbung bereitstellt. Ein sehr interessanter Ansatz wie ich finde
 
Mein Rat an Google: verändert die Teilnahmebedingungen für Google News (und alle anderen Dienste, für die wegen Snippets Zahlungen an Dritte notwendig werden) wie folgt.

"Die Aufnahme in den Suchindex ist ab sofort kostenpflichig. Der Preis beträgt exakt das Doppelte der geforderten Lizenzzahlungen für Snippets, zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr von EUR 1000,- p.a. Für Partner, die vertraglich zusichern, keine Zahlungen für Snippets einzufordern, entfällt die Bearbeitungsgebühr."

Und fertig. Nicht diskriminierend. Erfüllt seinen Zweck.
 
@asdf0815: geht auch nicht. Damit schadest du den Zeitungen die das LSR niemals in Anspruch nehmen wollten :/ Einfach GNewsGermany abschalten und gut ist.
 
@hezekiah: wieso? Auf die würden ja keine Kosten zukommen. Das Doppelte von nichts ist trotzdem nichts.
 
Also manchmal kommt man sich vor wie in einem Hollywoodfilm. Man sollte meinen auf die Idee, dass Verlagshäuser einen Suchmaschinenbetreiber dafür abkassieren könnten, weil ihre eigenen Inhalte im Suchindex auftauchen, käme nur ein der Logik nicht verpflichteter Hollywood-Drehbuchschreiber. Aber scheinbar passiert das hier gerade wirklich.

Es ist somit verständlich und völlig logisch, dass Google die Suchergebnisse einfach aus dem Index löscht.
Wenn jemand kostenlos in seinem Vorgarten an einer vielbefahrenen Strasse ein Schild aufstellt, welches auf den im Hinterhof liegenden Betrieb seines Nachbarn verweist und diesem neue Kunden bringt, dann wird er es wohl auch entfernen, wenn sein undankbarer Nachbar plötzlich Geld für das Schild von ihm sehen will, weil der Name und die Leistungen seines Betriebes darauf angegeben werden. So hübsch ist so ein Schild mit dem Namen des Nachbarn im Vorgarten nun auch nicht, dass der Gartenbesitzer dem eigentlichen Nutznießer auch noch Geld dafür zahlt.

Durch die in Deutschland gesetzlich durchgesetzte Zensur der Suchergebnisse oder, schöner ausgedrückt, "das digitale Vergessen" (Wobei ich schon nicht verstehe, was es mit Vergessen zu tun hat, wenn die Seiten mit den Inhalten weiter im Internet zugänglich sind und nur aus den Suchergebnisslisten gelöscht werden. Auf sowas können wohl auch nur jene Anwälte und Politiker kommen, die scheinbar vom Internet keine Ahnung haben, keine Seite ohne Suchmaschine finden und daher glauben, dass etwas, was sie selber nicht über die von ihnen benutzte Suchmaschine finden, damit komplett aus der Welt ist. Das Internet vergisst nichts und wer den Fehler macht dort Daten preiszugeben, die er besser nicht hineingestellt hätte, der bekommt keine zweite Chance und muss eben mit den Folgen leben. Der moderne Mensch gibt doch heute offenbar gerne seine Daten her. Ich sehe jedenfalls immer noch Leute mit Mobiltelefonen überall herumlaufen, obwohl die damit ihre eigenen Daten und die ihrer Familien und Freunde an unbekannte Dritte verraten und das spätestens nach den Snowden-Veröffentlichungen jedem klar sein sollte. Einmal erfasste Daten, die noch irgendwen interessieren könnten, verschwinden nicht einfach wieder. Somit ist schon das Löschen von Listeneinträgen für das "digitale Vergessen" kompletter Blödsinn.) zu dessen Implementation Google ohnehin schon verdonnert wurde, ist es für Google nun wirklich kein Problem mehr noch ein paar Seiten von Verlagshäusern und Nachrichtenportalen aus dem Suchindex zu schmeissen. Die (personal-)technischen Vorraussetzungen um das zu tun, mussten sie ja schon vorher schaffen. Wer sollte es ihnen verdenken, dass sie sich damit nun vor von den Verlagshäusern hinterhältig geplanten Quasi-Zwangsabgaben schützen?

Google ist kein Monopolist und das wissen die Verlage auch, denn sie wollen z.B. genauso Geld von Bing und Yahoo sehen. Somit kann da von Marktmissbrauch (Gibt es das Wort überhaupt in irgendeinem Gesetzestext? Die Herren BWLer behaupten doch gerne der Markt regelt alles viel besser selber und die Politik sollte sich daher besser heraushalten. Zumindest so lange, bis faule Kredite auf der Kippe stehen. Dann schreien sie nach der Politik, damit sie das Geld, welches sie in den Sand gesetzt haben, aus Steuergeldern zurückbekommen. Das ist Steuermissbrauch, aber was soll nun also bitte Marktmissbrauch sein? Oder sollte das "Machtmissbrauch" heissen?) wohl kaum die Rede sein und das die Verlage, trotz Googles Ankündigung wie man verfahren werde, die "weitreichenden Folgen" des von ihnen blauäugig eingeführten Leistungsschutzrechtes erst heute bemerken, ist ja wohl nun wirklich nicht das Problem von Google.

Das ist kein Markt- oder Machtmissbrauch, das ist Selbstschutz. Wenn Google wollte, könnten die inzwischen genaugenommen von kommerziellen Seiten sogar Geld verlangen, damit diese weiter mit hohem Page Rank gelistet im Index stehen. Denn was Google in welcher Reihenfolge in seinen Listen präsentiert ist zunächst einmal deren Sache. Google könnte ja z.B. auch nichtkommerzielle Seiten auf die viele Links verweisen als erste listen und alle kommerziellen erst nach diesen.

Fazit: Die Verlage wollten mit dem Leistungsschutzrecht scheinbar eine ähnlich perfide Gelddruckmaschine aufziehen wie die GEMA sie hat. Schön, wenn das nun nicht so klappt, wie sie es sich ausgedacht hatten und sie an ihrer eigenen Heimtücke zugrundegehen. Was die GEMA-Gebühren angeht, so kaufe ich z.B. meine Speicherkarten für meine Kameras und meine Festplatten mittlerweile im Ausland, weil ich es nicht einsehe, mit jeder Speicherkarte/Festplatte auf der lebenslang nur meine eigenen Daten, Fotos und Filme aufgezeichnet werden, Urheberrechtsabgaben an die GEMA zu zahlen. Wenn inzwischen der Urheber selber Urheberrechtsabgaben auf seine eigenen privaten Fotos und Videos zahlen muss, aber als Privatperson niemals von der GEMA Geld zurückerhalten wird, dann sind wohl ernsthafte Zweifel an gesetzlichen Regelungen die zu solchen schwachsinnigen Zwangsabgaben führen zwingend angebracht. Warum sollte ich Leuten, die urheberrechtlich geschützte Datenträger kopieren ihr lebenszeitvergeudendes Hobby mitfinanzieren? Soll das die moderne Form der Sippenhaft sein, oder wie soll ich das verstehen? Das mache ich genausowenig mit, wie Google diesen Leistungsschutzrecht-Unsinn nicht mitmacht.
 
Junge, das ist hart ... ich habe vom ganzen 'am kopf kratzen' schon eine wunde stelle ... die sind doch nicht mehr ganz sauber in der birne... ich bin echt sehr gespannt wie das ausgeht.
 
"Für uns ist diese Drohung eindeutig ein Marktmissbrauch..." Wie jetzt? Und die Durchsetzung des Leistungsschutzrechtes entspricht wohl nicht dieser Aussage.... Kopfschütteln reicht da schon nicht mehr! Erst setze ich etwas durch bei dem ich Geld bekommen soll. Dann werde ich auf Grund dieser Tatsache nicht mehr angezeigt. Danach setze ich durch dass ich angezeit werden und dann bekomme ich endlich mein Geld. Einfach diese Verlage boykottieren und diesen Mist nicht mehr lesen, egal wo sie angezeigt werden. Steht sowieso nur Propaganda drin.
 
Also jemanden vom Gericht verpflichten zu lassen, dass er mein Kunde werden muss: Das ist schon ne Leistung. Gratulation. (Ist die Vertragsfreiheit damit erledigt?)

Ich überlege jetzt, welchen Monopolisten ich verpflichten kann, meine Beratungsleistung einzukaufen, hmmmmm, .... Den Verlegerverband vielleicht?
 
Herrlich, die Verlage schaufeln sich ihr eigens Grab. Die Printauflagen sausen in den Keller, die Verkaufszahlen der elektronischen Ausgaben sind mies (da langt ein Blick bei der IVW). Und nun schießen sich die "cleveren" Verlage das letzte Standbein weg. Wenn deren letzte gute Einnahmequelle (Werbeeinnahmen auf deren Webseite) nicht mehr gefunden wird dann ist Feierabend. Und das provozieren die Medienanbieter gerade vortrefflich. Glückwunsch zu so viel Dummheit :>
 
dürfte jetzt zwar zu spät sein, aber um zu erfahren wie diese Verlage so ticken:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-digital-debatte/google-debatte-waffen-im-digitalen-freiheitskampf-13004055.html
siehe dazu auch aber
http://www.internet-law.de/2014/06/die-von-den-verlagen-gefuehrte-google-debatte-ist-rabulistisch.html
 
Och Deutschland... so langsam wundert einen doch echt nix mehr. Wenn Google schlau ist, lässt es sich darauf erst garnicht ein, geschweige auf dieses bescheuerte Gesetz, was wem genau eigentlich nur nützt?
Und sobald das vielleicht gekippt wird, den Politikern verbieten einen zusätzlichen Job nachzugehen, als den für den sie eigentlich bezahlt werden. So wie für bei allen anderen auch.
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