SSL-Bug "Heartbleed":
Kriminelle schon sehr aktiv
Als die ersten Informationen über die "Heartbleed" genannte Schwachstelle in der OpenSSL-Bibliothek bekannt wurden, begannen nicht nur bei Administratoren, sondern auch bei Kriminellen rege Aktivitäten.
Eigentlich soll OpenSSL sicherstellen, dass sensible Daten wie zum Beispiel Passwörter oder Kreditkarteninformationen verschlüsselt sind, während sie per E-Mail oder beim Online-Banking übertragen werden. Allerdings ermöglicht die Sicherheitslücke, dass Dritte Zugriff auf sensible Informationen im Speicher der Webserver bekommen können. Wegen der hohen Verbreitung von OpenSSL ist die Aufregung entsprechend groß.
Beim russischen Security-Dienstleister Kaspersky Lab beobachtet man nun seit dem Bekanntwerden der Schwachstelle am Montag verstärkte Aktivitäten von Kriminellen. Diese wollen natürlich aus der Sicherheitslücke möglichst Kapital schlagen, bevor die meisten Webserver mit einem Patch abgesichert wurden. Im Netz kursieren bereits verschiedene Skripte, über die man automatische OpenSSL-bedingte Schwachstellen-Scans durchführen kann.
Nachdem unter anderem das Unternehmen Rapid7 gestern ein Tool zur Durchführung von Schwachstellen-Scans veröffentlichte, stiegen nicht nur die gutgemeinten, sondern auch die kriminell motivierten Scans stark an, so die Kaspersky-Forscher. "Durch die jetzt bekannt gewordene Sicherheitslücke können Cyberkriminelle an den privaten Schlüssel zur Dechiffrierung des Datenverkehrs und andere sensible Daten gelangen", warnte Christian Funk, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab.
Zudem seien die Kriminellen in der Lage, Stück für Stück den Systemspeicher eines Web-Anbieters zu durchsieben und so Kreditkartendaten, Passwörter und weitere sensible Daten anderer Nutzer abzugreifen. Bereits jetzt stünden einige dieser Informationen öffentlich im Netz zum Download bereit. "Über das reale Ausmaß der abgegriffenen Daten kann nur gemutmaßt werden", so Funk weiter. Das Sicherheitsleck in OpenSSL existiert bereits seit über zwei Jahren. Allerdings wurde es erst am Montag dieser Woche bekannt. Ein Update ist bereits verfügbar.
Beim russischen Security-Dienstleister Kaspersky Lab beobachtet man nun seit dem Bekanntwerden der Schwachstelle am Montag verstärkte Aktivitäten von Kriminellen. Diese wollen natürlich aus der Sicherheitslücke möglichst Kapital schlagen, bevor die meisten Webserver mit einem Patch abgesichert wurden. Im Netz kursieren bereits verschiedene Skripte, über die man automatische OpenSSL-bedingte Schwachstellen-Scans durchführen kann.
Nachdem unter anderem das Unternehmen Rapid7 gestern ein Tool zur Durchführung von Schwachstellen-Scans veröffentlichte, stiegen nicht nur die gutgemeinten, sondern auch die kriminell motivierten Scans stark an, so die Kaspersky-Forscher. "Durch die jetzt bekannt gewordene Sicherheitslücke können Cyberkriminelle an den privaten Schlüssel zur Dechiffrierung des Datenverkehrs und andere sensible Daten gelangen", warnte Christian Funk, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab.
Zudem seien die Kriminellen in der Lage, Stück für Stück den Systemspeicher eines Web-Anbieters zu durchsieben und so Kreditkartendaten, Passwörter und weitere sensible Daten anderer Nutzer abzugreifen. Bereits jetzt stünden einige dieser Informationen öffentlich im Netz zum Download bereit. "Über das reale Ausmaß der abgegriffenen Daten kann nur gemutmaßt werden", so Funk weiter. Das Sicherheitsleck in OpenSSL existiert bereits seit über zwei Jahren. Allerdings wurde es erst am Montag dieser Woche bekannt. Ein Update ist bereits verfügbar.
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Christian Kahle
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