Google und Facebook sind "Bedrohung unserer Zeit"
Um ihre Macht zu erhalten agieren die großen Internet-Konzerne intransparent - ähnlich wie Diktaturen. Diesen Vorwurf äußerte der rheinland-pfälzische Datenschutzbeauftragte Edgar Wagner.
"Die Intransparenz der Netzgiganten dient - wie die Geheimpolitik in Diktaturen - nur der Erhaltung ihrer Macht. Und deshalb bilden sie in ihrer Gesamtheit letztlich nichts anderes als ein autoritäres System", sagte Wagner laut einer Mitschrift von Newsroom auf dem Demokratie-Forum Hambacher Schloss.
"Das ist die Bedrohung unserer Zeit, unserer Gesellschaft und unseres Staates: Der intransparente und autoritäre Teil des Internet mit seinen digitalen Großunternehmen, die dabei sind unser Gemeinwesen zu ändern, auch weil sie längst damit begonnen haben, ihre Wirkungsmacht weit über die digitale Kommunikation hinaus auszudehnen", führte er aus. Besonders dramatisch würde es dort, wo sie zusätzlich noch eine "unheilige Allianz" mit dem Staat und seinen Sicherheitsbehörden eingehen.
Angesichts dieser "dunklen Zeiten und geheimen Mächte im System des Internet" stellt sich laut Wagner gar nicht die Frage, ob sich Staat und Gesellschaft hier und da zuviel Transparenz erlauben würden. Denn dies würde wohl gegenüber Google und Facebook ohnehin keine Bedeutung haben. Schon fast beschwördend gab der Datenschutzbeauftragte seinen Zuhörern daher einen Rat zum Umgang mit den Konzernen auf den Weg: "Wer sich auskennt, hält sich deshalb fern, wahrt Distanz, ist vorsichtig."
xxx
Die fraglichen Unternehmen würden sich nach Ansicht des Datenschutzbeauftragten "jeder Kontrolle entziehen". Selbst die Enthüllungen Edward Snowdens, die zeigten, wie umfassend die Geheimdienste ihr Überwachungssystem über die gesamte Kommunikation der Weltbevölkerung ausgedehnt haben, sind für Wagner nichts, was an die Gefahr heranreicht, die von den großen Internet-Unternehmen ausgeht."Das ist die Bedrohung unserer Zeit, unserer Gesellschaft und unseres Staates: Der intransparente und autoritäre Teil des Internet mit seinen digitalen Großunternehmen, die dabei sind unser Gemeinwesen zu ändern, auch weil sie längst damit begonnen haben, ihre Wirkungsmacht weit über die digitale Kommunikation hinaus auszudehnen", führte er aus. Besonders dramatisch würde es dort, wo sie zusätzlich noch eine "unheilige Allianz" mit dem Staat und seinen Sicherheitsbehörden eingehen.
Angesichts dieser "dunklen Zeiten und geheimen Mächte im System des Internet" stellt sich laut Wagner gar nicht die Frage, ob sich Staat und Gesellschaft hier und da zuviel Transparenz erlauben würden. Denn dies würde wohl gegenüber Google und Facebook ohnehin keine Bedeutung haben. Schon fast beschwördend gab der Datenschutzbeauftragte seinen Zuhörern daher einen Rat zum Umgang mit den Konzernen auf den Weg: "Wer sich auskennt, hält sich deshalb fern, wahrt Distanz, ist vorsichtig."
Thema:
Metras Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Facebook
- The Social Reckoning: Erster Trailer zum brisanten Facebook-Thriller
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- WhatsApp: Wie man ungewollte Gruppen-Einladungen vermeidet
- Super Bowl 2025: Eine Banane für Chris Pratt und Chris Hemsworth
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
The Social Network im Preis-Check
Beiträge aus dem Forum
-
Facebook Werbung
Ler-Khun -
Facebook sperrt meinen Account und verlangt zum Entsperren Foto
Doodle -
Abfrage der Datenschutzeinstellungen bei jedem Neustart.
DK2000 -
Keine Anzeige meiner Beiträge in Facebook
IsabellaKrystynek -
deutscher Warcraft 3 Discord / deutsche Warcraft 3 Community Facebook
thielemann03 -
Forum und Newsseite datenschutzfreundlicher machen
DanielDuesentrieb -
Facebook Newsfeed Frage
Schlutopia
Neue Downloads
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Samsung-Chef erklärt: Darum zahlen Europäer 44 % mehr für Handys
- Neue Technik-Angebote: Media Markt & Saturn starten Weekend-Deals
- Wer soll das bezahlen? Nvidias RTX-Karten droht nächste Preiserhöhung
- World of Warcraft: Admin nutzt Cheat für Freunde - Fristlose Kündigung
- Neue Euro-Scheine: EZB lässt Bürger über zukünftige Motive abstimmen
- Meta muss gegen Brillen-Stalker vorgehen - Instagram sperrt Accounts
- Zehn Jahre Streit beendet: .web-TLD kann jetzt endlich starten
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
LibreOffice 26.2.5 ist ein Wartungsupdate
d-hubs - vor 2 Stunden -
aus der Reihe wichtige Tools für die Werkzeugkiste
d-hubs - Vorgestern 19:57 Uhr -
Neu: Blender 5.2.0 LTS (Long-Term Support)
d-hubs - 16.07. 13:31 Uhr -
Befreiungsschlag im Alpenraum
d-hubs - 15.07. 10:58 Uhr -
RapidRAW v1.5.9: nun für Windows, macOS, Linux & Android ::
d-hubs - 14.07. 13:38 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen