Sony erlebt einen harten Rückfall in die Krise
Wer glaubte, der japanische Elektronikkonzern Sony hätte mit zwei Quartalen in den schwarzen Zahlen in Folge seine Krise im Wesentlichen überwunden, sieht sich angesichts des neuen Geschäftsberichtes enttäuscht.
Das Unternehmen ist wieder tief in die Verlustzone gerutscht und hat dabei sogar den Fehlbetrag des Vergleichszeitraums im Vorjahr übertroffen. Nach 157,8 Millionen Dollar vor einem Jahr wurden für die letzten drei Monate nun 200,5 Millionen Dollar Nettoverlust ausgewiesen. Immerhin aber konnte der Konzern seinen Umsatz nach eigenen Angaben um 10,6 Prozent auf 18,1 Milliarden Dollar ausbauen.
Vor allem die Bemühungen, das Geschäft mit Fernsehern wieder auf die Erfolgsspur zu bekommen, erlebte einen harten Dämpfer. Im Vorquartal war es dem Sony-Management nach langem Kampf gelungen, den Bereich dazu zu bringen, einen operativen Gewinn zu erwirtschaften. Jetzt ist die Sparte aber erneut tief in die roten Zahlen abgerutscht.
Hinzu kommt, dass es auch der Entertainment-Sparte nicht gelang, einen positiven Beitrag zu leisten. Sony Pictures steigerte zwar den Umsatz, allerdings liefen auch die Ausgaben etwas aus dem Ruder, so dass letztlich auch hier ein Verlust zu verzeichnen war.
Eine positive Entwicklung durchläuft hingegen der Mobilfunk-Bereich. Die Smartphones finden inzwischen immer mehr Käufer, wodurch der Umsatz immerhin um 40 Prozent nach oben ging. Zwar gelang es hier weiterhin noch nicht, schwarze Zahlen zu schreiben, allerdings fällt der Verlust inzwischen weitaus geringer aus als noch vor einem Jahr.
Einen kalkulierten Verlust verbuchte Sony auch im Spiele-Segment. Hier schlugen vor allem die Investitionen in den bevorstehenden Verkaufsstart der Spielekonsole Playstation 4 zu Buche. Diese sollen letztlich aber die Grundlage für einen signifikanten Erfolg aufbauen, der sich möglichst schnell in Gewinnen auszahlen soll.
Vor allem die Bemühungen, das Geschäft mit Fernsehern wieder auf die Erfolgsspur zu bekommen, erlebte einen harten Dämpfer. Im Vorquartal war es dem Sony-Management nach langem Kampf gelungen, den Bereich dazu zu bringen, einen operativen Gewinn zu erwirtschaften. Jetzt ist die Sparte aber erneut tief in die roten Zahlen abgerutscht.
Hinzu kommt, dass es auch der Entertainment-Sparte nicht gelang, einen positiven Beitrag zu leisten. Sony Pictures steigerte zwar den Umsatz, allerdings liefen auch die Ausgaben etwas aus dem Ruder, so dass letztlich auch hier ein Verlust zu verzeichnen war.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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