Cybercrime: Wenige User bleiben auf Schaden sitzen

Bei Angriffen auf finanzielle Transaktionen haben heute die wenigsten Nutzer das Problem, vollständig auf dem Schaden sitzen zu bleiben. Die meisten erhalten im Ernstfall sogar den gesamten Verlust ersetzt.

Das geht aus einer Untersuchung durch die Unternehmen Kaspersky Lab und B2B International hervor. Demnach gehen in Europa nur 24 Prozent aller finanziell Geschädigten komplett leer aus und sehen keinen Cent ihres verlorenen Geldes wieder. 4 Prozent haben den Verlust zum Teil zurück erstattet bekommen. Immerhin 72 Prozent der Befragten erhielten letztlich eine komplette Entschädigung ihrer Bank, des genutzten Zahlungsdienstes oder Shops.

Allerdings sollten diese Werte nicht dazu verleiten, fahrlässig zu werden. Denn die Entschädigungen der Dienste-Anbieter sind in der Regel damit verbunden, dass dem Nutzer kein Selbstverschulden vorzuwerfen ist. Außerdem braucht es meist Zeit und Nerven, um sich um die Behebung des angerichteten Schadens zu kümmern.


Die Verteilung der Bereiche, in denen Angriffe durch Kriminelle einen Schaden verursachten, ergibt dabei ein klares Bild: Ein Viertel (25 Prozent) der europäischen Befragten gab an, dass die Verwendung von Online-Bezahlsystemen die häufigste Betrugsquelle war, gefolgt von Online-Banking (21 Prozent) und der Nutzung von Online-Geschäften (19 Prozent).

Laut dem aktuellen Spam-Report von Kaspersky gab es im Juli dieses Jahres einen sehr hohen Anteil an Malware-Anhängen und Links in E-Mails, mit denen Cyberkriminelle Bankzugangsdaten der Anwender attackierten. Allein 23 Prozent der Schadinhalte im weltweiten Spam-Aufkommen waren Modifikationen der Schädlingsfamilie Zbot/ZeuS, einem weit verbreitetem Spionage-Trojaner, der es auf den Diebstahl verschiedener vertraulicher Daten inklusive Kreditkartendaten von Windows- und von Android-Nutzern abgesehen hat.
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Stimmt. Vorallem PayPal macht da einen ganz guten Dienst. Mein Konto wurde da mal gehackt und 1200 Euro für InGame Items für irgendeinen Scheiß ausgegeben. Ein 10 Minuten langer Anruf hat genügt um das Konto zu sperren und nach 3 Tagen war das Geld wieder da. Das nennt man Service
 
@Windowze: Nach dem Hack das Passwort schön wieder auf "Passwort123" setzen! Oder "Passwort1234", um diesmal auf Nummer Sicher zu gehen.
 
@greminenz: Schlauberger... hatte nichts mit Passwort zu tun
 
@Windowze: Es war bestimmt auf irgendeine Weise deine Schuld. Vielleicht wurde deine Mail-Adresse gekapert und dann das PayPal-PW zurückgesetzt? Kann mir nicht vorstellen, dass es rein an einer PP-Sicherheitslücke gelegen hat.
 
@Windowze: Also ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dein Account einfach mal si gehackt wurde, aufgrund einer Sicherheitslücke bei PP. Entweder bist Du auf Phishing reingefallen oder Dein Passwort war zu einfach.


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