SSDs: Stromausfall birgt Risiko des Datenverlustes
SSDs sind in Situationen, die keinen Betrieb nach Maß gewährleisten, nicht solch zuverlässige Datenspeicher, wie oft angenommen wird. Insbesondere plötzliche Stromausfälle können den Flash-Chips zu schaffen machen.
Das ist das Ergebnis einer entsprechenden Untersuchung durch die University of Ohio und die HP Labs. Diese haben 15 SSDs von fünf verschiedenen Herstellern auf die Reaktion in entsprechenden Ausnahmefällen getestet. Dabei zeigte sich, dass bei 13 Speichermedien anschließend Datenverluste zu verzeichnen waren.
Die Probleme waren dabei unterschiedlicher Natur. So verzeichneten die Tester teilweise fehlerhafte Bits oder Metadaten, in einzelnen Fällen kam es sogar zum Komplettausfall der SSD. Die Probleme traten dabei durchaus nicht beim ersten Versuch auf, sind die Speichersysteme aber öfters Stromausfällen ausgesetzt, steigt das Risiko von Datenverlusten deutlich, hieß es.
Insbesondere in Datenzentren von Unternehmen, in denen viele kritische Daten vorgehalten werden, sieht man SSDs zunehmend als wünschenswerte Alternative zur Festplatte an. Sie seien nicht nur schneller, sondern auch verlässlicher, so die Annahme. Aber eben auch anfällig bei Stromausfällen, setzt der Test dagegen.
"Auch wenn Stromausfälle leicht zu verhindern scheinen, zeigen die Erfahrungen doch, dass sie durchaus häufiger vorkommen - auch in sehr ausgeklügelten Datenzentren wie jenen von Amazon", heißt es in der Studienauswertung. Auch wenn die Energiezufuhr hier in der Regel schnell durch Redundanz-Systeme wieder hergestellt wird, sorgen die kurzzeitigen Schwankungen dann aber doch dafür, dass die wichtige Reihenfolge von Operationen durcheinandergerät und fehlerhafte Informationen auf dem Speicher landen.
Die Tester raten daher, gerade im Umgang mit kritischen Daten nicht ausschließlich auf SSDs zu setzen. Sollte man sich aber doch dafür entscheiden, sollten mit den jeweiligen Speichern zuvor selbst Tests unter entsprechenden Bedingungen durchgeführt werden.
Die Probleme waren dabei unterschiedlicher Natur. So verzeichneten die Tester teilweise fehlerhafte Bits oder Metadaten, in einzelnen Fällen kam es sogar zum Komplettausfall der SSD. Die Probleme traten dabei durchaus nicht beim ersten Versuch auf, sind die Speichersysteme aber öfters Stromausfällen ausgesetzt, steigt das Risiko von Datenverlusten deutlich, hieß es.
Insbesondere in Datenzentren von Unternehmen, in denen viele kritische Daten vorgehalten werden, sieht man SSDs zunehmend als wünschenswerte Alternative zur Festplatte an. Sie seien nicht nur schneller, sondern auch verlässlicher, so die Annahme. Aber eben auch anfällig bei Stromausfällen, setzt der Test dagegen.
"Auch wenn Stromausfälle leicht zu verhindern scheinen, zeigen die Erfahrungen doch, dass sie durchaus häufiger vorkommen - auch in sehr ausgeklügelten Datenzentren wie jenen von Amazon", heißt es in der Studienauswertung. Auch wenn die Energiezufuhr hier in der Regel schnell durch Redundanz-Systeme wieder hergestellt wird, sorgen die kurzzeitigen Schwankungen dann aber doch dafür, dass die wichtige Reihenfolge von Operationen durcheinandergerät und fehlerhafte Informationen auf dem Speicher landen.
Die Tester raten daher, gerade im Umgang mit kritischen Daten nicht ausschließlich auf SSDs zu setzen. Sollte man sich aber doch dafür entscheiden, sollten mit den jeweiligen Speichern zuvor selbst Tests unter entsprechenden Bedingungen durchgeführt werden.
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