SSDs: Stromausfall birgt Risiko des Datenverlustes

SSDs sind in Situationen, die keinen Betrieb nach Maß gewährleisten, nicht solch zuverlässige Datenspeicher, wie oft angenommen wird. Insbesondere plötzliche Stromausfälle können den Flash-Chips zu schaffen machen. mehr... Speicher, Ultrabook, Ssd Bildquelle: pwnagetool.net Speicher, Ultrabook, Ssd Speicher, Ultrabook, Ssd pwnagetool.net

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o.O Stromausfälle bergen doch immer das Risiko eines Datenverlusts, nicht nur bei SSD
 
@jigsaw: wenn während eines Schreibvorganges bei einer HDD der Strom weg ist gibt es auch Probleme. Sollte das Ergebnis der Untersuchung jetzt wirklich überraschend sein ?
 
@CvH: Bei HDDs war es ja klar. Bisher hieß es eben immer, "nimm SSD da macht ein Stromausfall gar nichts". Genau diese Aussage hat der Test jetzt widerlegt.
 
@Harald.L: Warum wird dann aktiv abgeraten, für kritische Daten auf SSDs zu setzen bzw. vor einem SSD Einsatz erst mal einige Stromausfälle zu simulieren? Es wird also nicht nur ein Vorteil abgestritten, sondern im Gegenteil suggeriert es bestünde ein wesentlicher Nachteil zur mechnischen Festplatte. Aber ich habe bisher auch nur das gelesen, was hier im Newstext steht.
 
@Harald.L: hab ich jetzt persönlich noch nicht gehört diese Aussage. Aber bei den selbsternannten Profis heutzutage wundert es mich nicht wirklich :)
 
@CvH: Du:"...wenn während eines Schreibvorganges bei einer HDD der Strom weg ist gibt es auch Probleme...". Ich denke dass es nicht nur darum geht (Schreibvorgang) sondern auch um die bisher schon gespeicherten also fertig geschriebenen Daten!
 
@jigsaw: Jup so ist es. Die Frage ist also nur, ob das Risiko im vergleich zu mechanischen Festplatten wesentlich höher ist, was hier leider nicht beantwortet wird.
Auch ob dieser potenzielle Nachteil nicht eventuell durch die Ausfallrisiken einer mechanischen Festplatte im ganz normalen Betrieb nicht bereits mehr als aufgewogen wird.
Imo ist dieser Test jedenfalls kein Argument gegen eine SSD in Datenzentren.
 
@Achereto62: Wieso ausfallsicherheit gegenüber Mechanischen Platten? Hier sind die HDD definitiv im Vorteil, weil man die Platte einfach noch mit einem (identischen) Motor, Lesekopf, etc. noch auslesen kann. Das wäre bei einer SSD nicht der Fall. Zwar ist beim Stromausfall beide unsicher, aber auf Langlebigkeit, bzw. auf Datenverlust von Beschädigungen der Festplatte, ist die HDD im Vorteil. Gruß
 
@Achereto62: Ich denke mal das der Stromausfall, rein logisch gesehen, bei einer HDD gefährlicher ist wie bei einer SSD! Argumnent: Die Zeit in der die Daten im Chachespeicher der Festplatte sind bis sie auf die Platte geschrieben werden ist bei der HDD länger wie bei der SSD. Daher denke ich das es bei einer HDD wahrscheinlicher ist das Daten im Cachespeicher auf Stromausfall treffen! Oder hat meine Logik ein Loch?
 
@Sigmata: "Daher denke ich das es bei einer HDD wahrscheinlicher ist das Daten im Cachespeicher auf Stromausfall treffen!" Das ist wohl richtig, aber dafür ist bei ner SSD bei einem Stromausfall die Wahrscheinlichkeit höher, dass alle auf der Platte gespeicherten Daten verloren gehen.
Das liegt in erster Linie einfach daran, dass die Hersteller mehr Erfahrung damit haben wie eine hdd bei Stromausfall reagiert und wie man verhindern kann, dass diese dann ganz kaputt geht. (Rotationsenergie nutzen!).
 
@andy01q: Braucht man nicht einen höheren Stromstoß um eine Flash Speicherstelle zu löschen als nur beim lesen ? Rotationsenergie nutzen der Festplatte ist ja gut und schön aber was nutzt das wenn die Leseköpfe nicht mehr gesteuert werden damit sie die Speicherzellen polarisieren?!
 
@Sigmata: Die Rotationsenergie reicht nicht um Daten im Cache zu retten, aber sie reicht um den Kopf in Idle-Position zu hieven und um den Controller sicher herunterzufahren, so dass zwar die Daten mit denen aktuell gearbeitet wurde weg sind, aber die hdd ganz bleibt und der großteil der Daten erhalten bleibt.
Wenn bei ner SSD durch Stromausfall der Controller beschädigt wird sind alle Daten nichtmehr lesbar oder vll. für 6-stellige Summen noch.
 
@jigsaw:
billige Schrott SSDs haben heute bis zu 512MB Cache intern, alleine das ist schon eine andere Hausnr. als bei den HDDs.
 
SSD fürs OS und für ein paar Programme, HDD im RAID 1 als Datengrab für wichtige Dokumente und alles was Platz braucht.
 
@shriker: ...für Privatanwender.
 
@tapo: warum nicht?
 
@shriker: So wie du es geschildert hast wäre es für Privatanwender i.O., für Firmensysteme auf keinen Fall (Außer Klientsysteme deren Benutzerdaten auf einem Server liegen)
 
@tapo: Ja bei nem Server siehts dann wieder anders aus, der hat aber au ne USW, dann ist das nicht so schlimm und RAID 110 wenns wichtig ist.
 
@shriker: Und natürlich die Backups nicht vergessen. Schon mehrfach hat es mir auf einem RAID5 das Dateisystem zerschossen, wogegen auch die schönste Redundanz der Hardware nichts hilft.
 
@Johnny Cache: RAID 5 ist ja auch verdammt anfällig im vergleich zu RAID 1 raucht da eine Platte weg -> einfach weitermachen und das beide gleichzeitig wegrauchen ist unwarscheinlich.
 
@shriker: Blödsinn, bei nem Raid 5 sieht es genauso aus, wenn eine kaputtgeht läuft es weiter bis die defekte ausgetauscht ist, dann rebuilded sich das Raid 5, wenn während dieser Zeit eine 2te Platte ausfällt hat man ohne Backup gelitten, dafür kann man aber auch Hotspareplatten einsetzen, die die Arbeit der defekten Platte sofort übernimmt bis eine Ersatzplatte da ist. Sicher ist das zwar auch nicht, aber der Zeitraum in dem etwas passieren kann wird minimiert.
 
@tapo: aber wenn du jetz eind RAID 5 mit 5 Platten, und ein RAID 10 mit 6 Platten vergleichst, können dir beim 2ten im besten fall 3 kaputt gehn im RAID 5 nur 1ne.
 
@shriker: Super, Raid 10, die Frage ist was man benötigt? Raid 10= langsamer, teurer und Kapazitätshungriger als Raid 5, während es gleichzeitig bis zu einem gewissen Grat mehr Ausfallsicherheit bietet. Also mir ist ein Raid 5 mit Hotspare und vernünftigem Backupsystem wesentlich lieber als ein Raid 10. Abgesehen davon frage ich mich wie du von einem Raid 1 (Privatanwender) auf ein Raid 10 (für Firmen und Enthusiasten) kommst.
 
@shriker: Es ist vollkommen egal wie viele Platten abrauchen können, auch bei x-facher Redundanz des RAIDs kann das Dateisystem beschädigt werden und Daten verloren gehen. RAIDs verbessern nur die Verfügbarkeit, bieten aber keine Datensicherheit.
 
@tapo: welcher Privatanwender hat ein RAID 5?
 
@shriker: Super... erst vergleichst du Raid-5 mit Raid-1 und dann wird daraus auf einmal ein Raid-10. Dass alle unterschiedlich sind ist dir schon klar? Und dass ein Raid-10 deutlich teurer als beide Varianten ist - da mehr Platten für dieselbe Kapazität benötigt werden - sicher auch
 
@shriker: Ich hatte eine Zeitlang ein Raid-5 zu Hause.
 
@shriker: Ich habe 2x ein Raid 5 zu Hause (leider aus Technischen Gründen kein Hotspare möglich, dafür ist das eine das Backup des Anderen^^
 
@shriker: Raid5 ist net so ungewöhnlich Zuhaus ... kommt immer auf die Datenmenge an. So ein HP 40NL Microserver mit 4 * 2TB ist net so unüblich.
 
@shriker: RAID5 inkl. HS und Failover.Fertig... ôo
 
Aus welchen Gründen gibt es doch gleich USV's? achja, Stimmt um Zeit zu haben den Betrieb entweder komplett aufrecht zu erhalten oder zumindest um die EDV kontrolliert herunterfahren zu können^^

Und im Privaten gebrauch findet man überwiegend bei Notebooks die SSD's (Akku!) --> Ja ich selbst nutze auch bei meinem Desktop eine SSD ;)
 
@tapo: und eine USW für den privaten Desktop?
 
@shriker: Ja eine kleine USV kannst du auch bei Privatrechnern betreiben, aber wer nutzt das schon, insbesondere, da du ja alle 12-18Monate die Blei-Akkus austauschen solltest und die meisten Privatnutzer wollen sich das auch aus Kostengründen nicht antun^^
 
@tapo: Ich habe auch bei dem Satz mit den "kurzzeitigen schwankungen in ausgeklügelten Datenzentren" gestutzt. Die USVs, die ich betreibe, übernehmen jedenfalls sozusagen permanent die Stromversorgung der Server, eben um dafür zu sorgen dass es auf dieser Seite keine Schwankungen gibt, wenn der Strom ausfällt.
 
@Achereto62: ich denke du redest von Online-USV, kann das sein?
 
@tapo: Ja korrekt - ich nehme doch an, dass ein Datenzentrum wie das von Amazon über solche verfügt, wenn selbst meine 40-Mann Kaschemme mit seinen 15 Servern so ein Ding hat :D
 
@Achereto62: Ich gehe mal davon aus, dass die auch ihre eigenen Notfallgeneratoren haben und die USV's nur die Zeit überbrücken bis die Generatoren hochgefahren sind ;)
 
@tapo: Jap :)
 
@Achereto62: Die Datacenter von Amazon und vergleichbaren Unternehmen haben nicht nur eine USV. Da wird imenser Aufwand betrieben was die Stromversorgung angeht. NEA nennt sich sowas
 
@tapo: Man kann auch einfach ein Hardwareraid mit BBU benutzen.
 
Meine intel 320 SSD hat für diesen Fall eingebaute Kondensatoren.
 
@klink: Die dann explodieren und die Platte gleich komplett zerstören oder wie? ;D
 
@klink: grad die ist mit am empfindlichsten für Stromausfälle. Google mal nach "8MB Bug".
 
@glumada: Dieser wurde schon lange behoben, momentan hat meine SSD 60 Unsachgemäßigten abschaltungen ohne Probleme überstanden.
 
@klink: es gab jedoch berichte das bei manchen der fehler auch nach dem firmwareupdate noch bestand
 
Stromausfall wird doch schon bei einem Reset ausgeführt, oder? Dort wird der Strom auch kurz unterbrochen.
 
@wingrill4: Jein... da ein Reset normalerweise nur bei nem Fehler gemacht wird (wenn das OS z.B. steht), werden hier normalerweise keine Daten auf die Festplatte geschrieben.
 
@dodnet: Auch nicht, wenn er grad am Rödeln ist?
 
@wingrill4: beim Reset mit dem Knopf an der Front Boote die OS neu nicht die Hardware.
 
@Der-Magister: Aber das wäre doch nur der sogenannte Warmstart. Der Reset ist doch wie eine Art Kaltstart, oder nicht.
 
@wingrill4: der Kaltstart ist das Starten aus dem Stromlosen zustand. Reset kann aus dem BIOS oder auch aus der OS kommen, auch kann man nur Teile der Hartware oder der OS zurücksetzen, ohne das die Stromversorgung unterbrochen wird. Zur Not einfach mal googlen. Schönes WE ^^
 
Super Artikel *facepalm* Bei einer HDD ohne Strom, gehen auch Daten verloren. Im Profibereich hat man ja eine USV und RAID Controller mit Battery Packs.
 
@Lon Star: Es geht wohl nicht um den Schreibvorgang sondern das allgemein Datenverluste auftreten bei einem Stromausfall. Das ist übrigens nicht neu und schon von USB Sticks bekannt.
Eine Festplatte hat das nicht, hier muss schon ein Headcrash vorliegen um bereits gespeicherte Daten zu beschädigen.
Das jedes Schreibgerät Datenverluste beim Schreiben verursacht wenn der Strom plötzlich weg ist, ist glaube ich jedem klar und nichts besonderes.
 
@Lon Star: Wieviele Daten verloren gehen ist denke ich eher der Unterschied. eine HDD hat einen ziemlich kleinen Cache eine SSD aber einen sehr großen.
 
Was kaum jemand weiß, ist das moderne Festplatten das Ausschalten ohne die Köpfe vorher zu Parken allgemein auch gar nicht so gut vertragen. Um so tragischer ist das Windows 7 selbst eine sicher entfernte Festplatte nicht parkt!
 
@Kindliche Kaiserin: Ne oder das ist nicht dein ERNST?
 
@Sigmata:
Doch! Man kann das sogar per Smart Wert aus der Festplatte auslesen. Nennt sich Emergency Shutdown. Ich bin darauf gekommen da meine Toshiba und Hitachi Notebook Platten ein sehr gequältes Geräusch von sich geben wenn man sie ohne Parken abschält. War wohl auch unter Linux zeitenweise ein Problem mit internen Festplatten. Die Festplatten gehen nicht sofort kaputt aber auf die Dauer ist das nicht so gut und kann wirklich zu Ausfällen führen!
 
@Kindliche Kaiserin: Durch den geringen Abstand des Lesekopfes zur Platte schlägt er ein Loch die Magnetbeschichtung und diese Stelle ist dann für immer kaputt an dem der Lesekopf steht. Ist normalerweise immer ein Schaden dann hinlegen auf einen Tisch reicht da. Irgendwann steht bei der Aktion der Lesekopf auf einer Stelle die wichtig ist (Verzeichnisbaum) und dann kommt bei der Platte das klackern des Todes!
 
Schreibcache deaktivieren und man ist auf der sicheren Seite. Sicherheit geht vor Schnelligkeit.
 
@manja: HÄ? Wie kann man den Cache der Festplatte also die Speicherchips die auf dem Mainboard der HDD gelötet sind deaktiveren ?
 
@Sigmata: Möchtest du mich ein wenig veralbern? - Die Deaktivierung erfolgt unter Gerätemanager, Laufwerke, Richtlinien.
 
@manja: Gut noch nicht nachgeschaut und wieder was gelernt!
 
@Sigmata: Wie sagt man so schön? "Es geht doch." :-) - Bei "Deaktivieren" natürlich Häkchen herausnehmen.
 
Öhm, ich hab mal die PDF Studiert. Praxisferner geht es gar nicht. Die SSd wird so umgebogen das eine Fehlerkorrektur quasi unmöglich ist. 1. Das OS ist irrelevant, der Test findet direkt auf der SSD statt. 2. Die Cutten den Strom direkt an der SSD. Kondensatoren des Netzteils können so keine Restenergie abgeben um event. Datenverlust zu vermeiden. 3. Der Buffer Cache wird deaktiviert. WTF?! Die SSD hat so keine Möglichkeiten Daten die im Cache liegen noch zu schreiben. 4. Es wird kein Dateisystem verwendet. Die SSD wird in dem Test im RAW Mode angesprochen. Ein Dateisystem kann Datenverlust vorbeugen! Diese Möglichkeit wird so ausgeschlossen. Ich halte die Studie für Blödsinn. Es wird komplett neben der Realität getestet. Dies hat mit der Wirklichkeit absolut nix zu tun. Wenn ich alle Fehlerkorrekturen ausschalte, und der SDD den Strom klau, brauch ich mich nicht zu wundern. Das geht HDDs übrigens ebenfalls so.
 
@ThreeM: Aber hätte man anders getestet, wäre man vielleicht nicht auf das gewünschte ergebnis gekommen ;)
 
@ThreeM: genau das hab ich mir gedacht .... die bedingungen wie in dem test sind kaum/nicht im echten leben zu finden. von daher kann die komplette studie in den müll ! was das wohl gekostet hat ? wahnsinn , so geld zu verbrennen !
 
Wäre jetzt noch interessant zu wissen welche Modelle getestet wurden und welche davon bestanden haben.
 
wer hätte es gedacht? Enterprise-SSDs haben extra Kondensatoren, damit die Daten noch zurückgeschrieben werden können - warum wohl -.-

Das mit dem Totalausfall ist bestenfalls die einzige Überraschung (bei einem StromAUSFALL) - welcher Modell war das? Und wieviele Exemplare?!....
 
@DRMfan^^: Selbst die Enterprise SSDs hätten bei DEM Testaufbau versagt.
 
selber schuld!!! Mit solchen Leuten hab ich absolut kein Mitleid!
 
Bitte, wenn man schon einen solchen Artikel angibt, dann sollte man schon die Wahrscheinlichkeit angeben, mit der es zu einem Datenverlust bei einmaligem und z.B. bei hunderttausend Ausfall kommt - und: was unter Datenverlust überhaupt zu verstehen ist.
 
Wenn man kritische Daten hat, muss eh eine USV her.
 
@Kirill: eben, daher schwachsinnig die ganze Studie.
 
@pubsfried: Nicht ganz. Für den typischen "Ich hab 'ne SSD, die Dinger haben keine beweglichen Teile, sind also robust wie Superman"-Heimnutzer mag das durchaus helfen.
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