Angst vor Online-Banking reißt über Jahre nicht ab

Es ist fraglich, ob Bankgeschäfte in absehbarer Zeit überwiegend ins Internet verlagert werden. Denn ein recht konstanter Teil von Nutzern lehnt die Nutzung von Online-Banking aus Sicherheitsgründen ab.

Rund ein Viertel der Internetnutzer in Deutschland hält die Angst vor Betrug aktuell davon ab, Online-Bankgeschäfte zu tätigen. Inwieweit entsprechende Befürchtungen begründet sind, ist fraglich. Denn diese Ängste sind besonders stark bei Menschen ausgeprägt, die Online-Banking eben nicht nutzen (72 Prozent).

Anders sieht es bei den Online-Banking-Nutzern aus. 80 Prozent dieser Gruppe fühlen sich nämlich durchaus sicher. "Hier spielt die Aufklärungsarbeit der Banken eine große Rolle. Sie konnten inzwischen den überwiegenden Teil ihrer Kunden von den Vorteilen des Online-Banking überzeugen. Es bleiben aber 26 Prozent der Bürger, die diesem Zugangsweg zur Bank misstrauen", erklärte Jens-Olaf Bartels, Mitglied des Vorstands der Branchen-Initiative D21, die die Entwicklung in dem Bereich regelmäßig untersucht. Er sieht auf Banken und IT-Partner deshalb noch einiges an Aufklärungsarbeit zukommen.


Aktuell nutzen 70 Prozent der regelmäßigen Internetnutzer häufig den Computer für ihre Bankgeschäfte. Über 95 Prozent von ihnen legen dabei großen Wert auf Sicherheit und Datenschutz. Dafür etwas tun oder bezahlen wollen aber immer weniger Menschen: Aktuell erwarten 57 Prozent der Internetnutzer sichere Transaktionen kostenlos von ihrer Bank.

Über die letzten Jahre konstant ist der Trend, dass immer weniger Onliner trotz ihrer Ängste bereit sind, für Sicherheit bei Transaktionen im Internet zu zahlen. Inzwischen sind 57 Prozent der Befragten überzeugt, dass sicheres Online-Banking ein kostenloses Angebot ihrer Bank sein muss.

Parallel sichern immer weniger Menschen ihren Computer. "Nur noch 75 Prozent der Onliner schützen ihren PC mit speziellen Programmen, um die Sicherheit beim Online-Banking zu erhöhen. 2008 waren es immerhin 84 Prozent", berichtet Wieland. Ein Grund für diese Sorglosigkeit könnte sein, dass bislang nur wenige Menschen, nämlich zwei Prozent der Befragten, durch eine Schadsoftware finanziell geschädigt wurden. Bei über der Hälfte der Geschädigten lag der Schaden unter 200 Euro.
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ChipTAN und gut ist, das Verfahren ist per Definition unknackbar.
 
@Kirill: Naja, so ziemlich jedes elektronische Verfahren ist knackbar. ChipTAN kenn ich leider nicht, bei meiner Bank heisst es eTAN und da wird jede TAN mit hilfe der Chipkarte auf der aktuellen Transaktionsdaten erstellt. Wenn man die Daten vernünftig vergleich vor dem Bestätigen denke ich, kann damit auch nicht viel schief gehen. Zumindest sehe ich den Tippfehler des Bankangestellen(in) da eher Wahrscheinlich.
 
@Zwerchnase: Jop, darauf kommt's an, die Daten auch zu vergleichen.
 
@Kirill: mobilTAN auf eine Nummer, die keiner kennt und die in einem einfachen Handy steckt.
 
@iPeople: Einfache Handys sind einfach zu knacken ;)


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