Deutscher Wetterdienst erhält neue Supercomputer

Der amerikanische Hersteller Cray wird zwei XC30 Supercomputer an den Deutschen Wetterdienst (DWD) liefern, mit denen genauere Wettervorhersagen und andere meteorologische Berechnungen ermöglicht werden sollen.

Der DWD zahlt für die beiden XC30 und zwei dazugehörige Speichersysteme vom Typ Sonexion 1600 insgesamt umgerechnet gut 17 Millionen Euro. Die Rechner sollen Wetterprognose mit einer höheren "Auflösung" und genauere globale und regionale Wettervorhersagen erlauben, unter anderem um so zuverlässige Warnungen vor schweren Unwettern herausgeben zu können.

Beim DWD liege die Verantwortung als nationaler Wetterdienst, den Schutz von Leben und Eigentum durch genaue Wetter- und Klimainformationen zu gewährleisten, erklärte Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des Unternehmens. Die Forscher des DWD müssten daher mit skalierbaren, produktiven und vor allem äußerst zuverlässigen Supercomputing-Systemen arbeiten können.


Die Cray XC30 Supercomputer sollen dazu eine wertvolle Ressource darstellen. Die Speichersysteme besitzen eine kombinierte Kapazität von drei Petabyte und haben eine Speicherbandbreite von 72 Gigabyte pro Sekunde. Sie sollen ab dem kommenden Jahr den aktiven Dienst aufnehmen.

Bei den XC30-Systemen kommen in jedem einzelnen Teil des aus mehreren Modulen zusammensetzbaren Gesamtrechners bis zu 384 Intel Xeon E5-2600 High-End Server-Prozessoren mit bis zu 3,3 Gigahertz Taktfrequenz zum Einsatz. Die einzelnen Module können bis zu 66 TeraFLOPs leisten.
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Wenn von Supercomputern die Rede ist, hört man irgendwie immer nur von amerikanischen oder asiatischen Firmen. Gibt es in Europa keinen??
 
[re:1] 123 am 15.01.13 20:07 Uhr
(+7
@JBC: wie sollte das gehen die guten leute gehen ins ausland weil hier keine richtigen löhne bezahlt werden.
 
@JBC: Also SuperMUC wird gerne als "Europas Supercomputer" bezeichnet, obwohl Deutschland die Kosten übernommen hat...Gebaut wurde es aber von IBM (wenn ich mich nicht irre)
 
@123: Das haste dir ein bisschen einfach gemacht. Deutschland ist als Forschungsland einfach nicht lukrativ. Zu Hohe Nebenkosten, Steuern und zu viele Gesetze und Bürokratie.
 
@JBC: Du bist kein (regelmäßiger) CT oder heise.de Leser ;). Dort werden die wichtigen Veränderungen regelmäßig vorgestellt. Aber hier mal die aktuelle Liste für November. http://www.top500.org/list/2012/11/


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