US-Stadt ruft zur Zerstörung von Gewaltspielen auf

Die Kleinstadt Southington im US-Bundesstaat Connecticut hat ein Programm gestartet, in dessen Rahmen man den Bewohnern des Orts die Möglichkeit zur Vernichtung von Spielen und anderen Medien mit Gewaltinhalten geben will.

Am 12. Januar will eine örtliche Gruppe eine Veranstaltung mit dem Namen Violent Video Games Return Program abhalten, bei der die Bürger ihre gewalthaltigen Videospiele, CDs, DVDs und andere Medien abgeben können, um diese einer ordnungsgemäßen Vernichtung zuführen zu lassen. Die Produkte werden dann zerstört und entsorgt, berichtet 'The Verge'.

Wer seine Gewalt-Medien abgibt, erhält von der örtlichen Handelskammer einen Geschenkgutschein im Wert von 25 US-Dollar. Dies soll einen Anreiz schaffen, sich von den umstrittenen Medien zu trennen. Angesichts des schnellen Preisverfalls bei Computerspielen dürfte dies für viele Bürger ein attraktives Angebot darstellen.


Die Initiative in Southington ist eine Reaktion auf die jüngsten Gewalttaten in den USA, bei denen unter anderem in der Stadt Newtown ein Jugendlicher zahlreiche Kinder getötet hatte. Es geht dabei allerdings nicht darum, die Spiele als Ursache der Gewaltausbrüche zu brandmarken. Stattdessen sehen die Begründer der Initiative in gewalthaltigen Medien einen Grund für eine steigende Agressivität und Angst, die zu einer Desensibilisierung unter Kindern und Jugendlichen gegenüber Gewalt.

Hauptziel des nicht offiziell von der Stadt unterstützten Vorhabens ist es, Eltern dazu anzuregen, sich mit ihren Kindern über Gewalt in Spielen und anderen Medien zu unterhalten.
Diese Nachricht empfehlen
Videos zum Thema
 
Sowas ähnliches gab es doch schonmal in den 30ern in Berlin. Nannte sich damals Bücherverbrennung.
 
@515277: Der vergleich hinkt aber mal gewaltig...
 
@Achereto62: Naja bei beiden Ging es um Unerwünschte Inhalte die beide fälschlicherweise für schädlich gehalten wurden/werden,
 
@Thaodan: Ich würde die in ganz Deutschland praktizierte Verbrennung vor allem jüdischer und kommunistischer Literatur aber nicht mit der "Vernichtung" von ein paar "Killerspielen" gegen einen 25USD Gutschein in einer US-Kleinstadt gleichstellen...
 
[re:4] 515277 am 03.01.13 16:09 Uhr
(+15
@Achereto62: Ist sicher nicht genau das Gleiche, aber das erste, was mir in den Kopf gekommen ist. Und in gewisser Weise auch ähnlich. Warum gerade die Spiele und nicht die Waffen???


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen

Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!

Melden Sie sich jetzt kostenlos an
oder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.

Wöchentlicher Newsletter

Beliebte Videos

powered by veeseo

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 13:59Belkin Plissee-Schutzhülle für MacBooks und UltrabooksBelkin Plissee-Schutzhülle für MacBooks und Ultrabooks
Original Amazon-Preis
29,17
Blitzangebot-Preis
22
Ersparnis 25% oder 7,17
Jetzt Kaufen
Im WinFuture Preisvergleich

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles