Intel: Bald keine Prozessoren mehr für Bastler-PCs
Der klassische Desktop-PC Marke Eigenbau könnte bald endgültig der Vergangenheit angehören. Zumindest der Chiphersteller Intel wird wohl in absehbarer Zeit keine Prozessoren mehr anbieten, die sich dafür eignen.
Wie das Magazin 'SemiAccurate' berichtet, wird das Unternehmen seine kommende CPU-Generation, die unter dem Codenamen Broadwell entwickelt wird, nicht mehr in einem LGA-Package anbieten. Bastlern wird es also nicht mehr ohne Weiteres möglich sein, einen neuen Prozessor in ihren Rechner einzubauen - wenn sie nicht auf Produkte anderer Anbieter zurückgreifen.
Statt dessen wird es notwendig sein, die dann verfügbaren BGA-Packages direkt mit dem Motherboard zu verlöten. Um einen Rechner mit einem anderen Prozessor auszustatten, wird es für alle, die nicht über entsprechende Technik verfügen so notwendig sein, sich am besten gleich ein komplett neues Board inklusive Prozessor zu kaufen.
Ein entsprechender Schritt Intels dürfte auf dem Hardware-Markt für einige Irritationen sorgen. Allerdings wäre er durchaus nachvollziehbar. Denn der PC-Markt stand zuletzt massiv unter Druck, was sich natürlich auch auf Intel als Zulieferer auswirkt. Dieser wird naturgemäß nach Optionen suchen, an denen Einsparungen möglich sind - wie etwa bei der Reduzierung der angebotenen Packaging-Optionen. Und da die PC-Bastler zwar wichtige Multiplikatoren sind, der Trend aber ohnehin vom Desktop hin zu kompakteren stationären Systemen und Notebooks geht, entscheidet sich der Hersteller für die BGA-Packages, die inzwischen den überwiegenden Teil des Massenmarktes ausmachen dürften.
Allerdings wäre eine entsprechende Entscheidung Intels auch nicht sonderlich überraschend. Schon seit einiger Zeit ließ Intel immer mehr Features, die von den Bastlern geschätzt wurden, verschwinden. So dürfte sich die Aufregung letztlich in Grenzen halten. Und Optionen gibt es für sie immer noch: So sind ohnehin schon viele von denen, denen es vor allem um das technische Erlebnis beim Bau eines Rechners ging, auf billige ARM-Alternativen wie die Plattformen Arduino oder Raspberry PI umgeschwenkt.
Statt dessen wird es notwendig sein, die dann verfügbaren BGA-Packages direkt mit dem Motherboard zu verlöten. Um einen Rechner mit einem anderen Prozessor auszustatten, wird es für alle, die nicht über entsprechende Technik verfügen so notwendig sein, sich am besten gleich ein komplett neues Board inklusive Prozessor zu kaufen.
Ein entsprechender Schritt Intels dürfte auf dem Hardware-Markt für einige Irritationen sorgen. Allerdings wäre er durchaus nachvollziehbar. Denn der PC-Markt stand zuletzt massiv unter Druck, was sich natürlich auch auf Intel als Zulieferer auswirkt. Dieser wird naturgemäß nach Optionen suchen, an denen Einsparungen möglich sind - wie etwa bei der Reduzierung der angebotenen Packaging-Optionen. Und da die PC-Bastler zwar wichtige Multiplikatoren sind, der Trend aber ohnehin vom Desktop hin zu kompakteren stationären Systemen und Notebooks geht, entscheidet sich der Hersteller für die BGA-Packages, die inzwischen den überwiegenden Teil des Massenmarktes ausmachen dürften.
Allerdings wäre eine entsprechende Entscheidung Intels auch nicht sonderlich überraschend. Schon seit einiger Zeit ließ Intel immer mehr Features, die von den Bastlern geschätzt wurden, verschwinden. So dürfte sich die Aufregung letztlich in Grenzen halten. Und Optionen gibt es für sie immer noch: So sind ohnehin schon viele von denen, denen es vor allem um das technische Erlebnis beim Bau eines Rechners ging, auf billige ARM-Alternativen wie die Plattformen Arduino oder Raspberry PI umgeschwenkt.
Thema:
Intels Aktienkurs in Euro
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema
- Geekom IT15: Leistungsstarker Mini-PC mit Intel-AI-Chip im Test
- Geekom XT13 Pro 2025 Edition: Leise Neuauflage des Mini-PC im Test
- Nvidia RTX 5060 unter der Lupe: Mit fünf Budget-CPUs im Härtetest
- MSI Stealth A18 AI+ & Stealth 18 HX AI: RTX 5000 trifft Intel und AMD
- Geekom GT1 Mega: Mini-PC im Benchmark- und Spiele-Test
Neue Intel-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- USA drohen: Wer bei KI mit China kooperiert, muss Konsequenz tragen
- Android 17: Google lässt Nutzer die Quick Settings endlich frei gestalten
- Nach Kritik an lahmem Player: VLC-Macher geben Windows die Schuld
- Baby mit iPhone: Apple muss Werbeplakat nach heftiger Kritik entfernen
- Media Markt & Saturn: Bis zu 60% Rabatt in den Weekend-Deals
- 60 Tage Warnung: Microsoft beendet den Windows-11-v24H2-Support
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Update aus der FreeBSD-Welt: FreeBSD 14.5-BETA2 ist da .
d-hubs - Gestern 14:37 Uhr -
Gemini Notebook (ehemals NotebookLM)
d-hubs - Vorgestern 19:19 Uhr -
NAS-Neuigkeiten:
d-hubs - Vorgestern 09:44 Uhr -
Österreichs Bundesheer setzt Zeichen:
d-hubs - 13.08. 11:20 Uhr -
Linux in Nordamerika: 10 %
d-hubs - 11.08. 09:51 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen