Google: Alligator wählt Datenzentrum zum Revier

Im Nachgang zur Präsentation von Innenanblicken über seine Datenzentren hat der Suchmaschinenkonzern Google nun noch einige kleine Anekdoten über diesen bisher relativ abgeschirmten Geschäftsbereich bekannt gegeben.
So berichtete Joe Kava, Leiter der Datenzentren-Sparte bei Google, beispielsweise, dass die Bemühungen, die Anlagen möglichst umweltschonend zu betreiben, von der Natur durchaus geschätzt werden. Dabei treten dann allerdings durchaus schon einmal Vorkommnisse auf, in deren Folge die Google-Mitarbeiter sich um mehr kümmern müssen, als um den reibungslosen Betrieb der Server.

So wird das Datenzentrum im Berkeley County im US-Bundesstaat South Carolina beispielsweise durch ein wasserbasiertes System gekühlt. Google hat die Anlage dafür mit einem größeren Auffangbecken für Regenwasser ausgestattet, in dem ein ausreichend großes Flüssigkeits-Reservoir vorgehalten werden kann, das sich auf natürliche Art nachfüllt, berichtete die Lokalzeitung 'Post and Courier'.

Durch die Verwendung des Wassers zur Kühlung der Server-Räume wird es hier letztlich aber immer auf einer etwas höheren Temperatur gehalten, wodurch das Wachstum von Algen stark gefördert wird. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, greift man auf ein Konzept zurück, dass früher bereits bei den Kühlwasservorräten für größere Kraftwerke eingesetzt wurde: Das Becken dient nebenbei der Aufzucht von Fischen. Passende Arten, die sich von Algen ernähren, finden hier eine satte Nahrungsquelle und halten nebenbei das Becken sauber. Durch die wärmere Umgebung wachsen sie außerdem schneller und helfen so, die Region mit frischem Fisch zu versorgen.

Allerdings sei damit das Ende der Nahrungskette noch nicht erreicht, hieß es. Denn das üppige Nahrungsangebot hat laut Kava inzwischen einen jungen Alligatoren dazu bewogen, das Kühlbecken als sein Revier auszuwählen. Dieser ist inzwischen etwa 1,2 Meter groß. Wie der Google-Manager etwas amüsiert berichtete, habe man deshalb inzwischen auch Rücksprache mit entsprechenden Behörden gehalten. Diese hätten empfohlen, das Tier spätestens dann umzusiedeln, wenn es in Richtung von zwei Metern länge geht. Alligator Alligator
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