Apple nach Pussy Riot-Prozess im Visier von Christen
In Russland steht der Computer-Konzern Apple derzeit in der Kritik von einigen orthodoxen Christen. Diese sehen im Logo des Unternehmens die Erbsünde symbolisiert. Besitzer von Apple-Geräten überklebten es bereits mit Kreuzen.
Wie die russische Nachrichtenagentur 'Interfax' berichtet, vertreten die fraglichen Gläubigen die Ansicht, der angebissene Apfel auf den Apple-Produkten sei auf Adams und Evas Sündenfall im Garten Eden zurückzuführen. Sie sehen darin eine Kränkung des christlichen Glaubens. Einige von ihnen, die selbst ein Apple-Produkt besitzen, sollen den Apfel mit einem Kreuz überklebt haben, nachdem die Debatte größeren Umfang annahm.
Was im ersten Moment nach einem religiösen Spleen einiger Fundamentalisten klingt, könnte für Apple allerdings durchaus problematisch werden. Denn aktuell wird in Russland seitens der Regierung an einer drastischen Verschärfung der Blasphemie-Gesetzgebung gearbeitet. Dann soll die Verletzung der religiösen Gefühle eines Gläubigen allgemein unter Strafe stehen.
Die Regelung ist allerdings äußerst vage. Denn der Maßstab dafür, wann die religiösen Gefühle verletzt sind, soll der Gläubige selbst sein. Dieser müsste dann im Grunde nur glaubhaft versichern, sich gekränkt zu fühlen, um die Justiz aktiv werden zu lassen. Sollte das oben genannte Beispiel in größerem Umfang Schule machen, hätte Apple Probleme, in Russland geschäftlich aktiv zu sein.
Hintergrund der geplanten Gesetzesänderung ist der aktuelle Prozess gegen das Künstlerinnenkollektiv "Pussy Riot". Drei ihrer Mitglieder wurden nach einer Protestaktion gegen die enge Verquickung zwischen der Orthodoxen Kirche und der russischen Regierung zu jeweils zwei Jahren Arbeitslager-Haft verurteilt. In einem regelrechten Schauprozess erklärten mehrere Gläubige, die die Aktion zum Teil nur von Internet-Videos kannten, wie stark sie sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt sahen. Dies zog das Gericht bereits zur Urteilsfindung heran.
Was im ersten Moment nach einem religiösen Spleen einiger Fundamentalisten klingt, könnte für Apple allerdings durchaus problematisch werden. Denn aktuell wird in Russland seitens der Regierung an einer drastischen Verschärfung der Blasphemie-Gesetzgebung gearbeitet. Dann soll die Verletzung der religiösen Gefühle eines Gläubigen allgemein unter Strafe stehen.
Die Regelung ist allerdings äußerst vage. Denn der Maßstab dafür, wann die religiösen Gefühle verletzt sind, soll der Gläubige selbst sein. Dieser müsste dann im Grunde nur glaubhaft versichern, sich gekränkt zu fühlen, um die Justiz aktiv werden zu lassen. Sollte das oben genannte Beispiel in größerem Umfang Schule machen, hätte Apple Probleme, in Russland geschäftlich aktiv zu sein.
Hintergrund der geplanten Gesetzesänderung ist der aktuelle Prozess gegen das Künstlerinnenkollektiv "Pussy Riot". Drei ihrer Mitglieder wurden nach einer Protestaktion gegen die enge Verquickung zwischen der Orthodoxen Kirche und der russischen Regierung zu jeweils zwei Jahren Arbeitslager-Haft verurteilt. In einem regelrechten Schauprozess erklärten mehrere Gläubige, die die Aktion zum Teil nur von Internet-Videos kannten, wie stark sie sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt sahen. Dies zog das Gericht bereits zur Urteilsfindung heran.
Thema:
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- Alldocube iPlay 80 Mini Ultra im Test: Besser als das iPad Mini?
- MacBook Neo: So schlägt sich Apples Einsteiger-Notebook im Test
- Mayday: Apple zeigt den Trailer zu Actionkomödie mit Ryan Reynolds
- Ein Jahr Liquid Glass: Was bleibt von Apples kritisierter UI-Optik?
- iPhone Ultra: Leaks zeigen erste Dummies des Klapp-Smartphones
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Microsoft stoppt die Einführung einiger Teams- und Outlook-Funktionen
- Microsoft löst Azure-Problem: Updates und Store laufen wieder
- Ryzen 7 9800HX3D: AMD plant wohl erschwingliche Gaming-Laptop-CPU
- Neue Deals: Großes Rabatt-Wochenende bei Media Markt und Saturn
- Samsung Galaxy: Neue Handy-Akkus mit Rückschritt bei Langlebigkeit
- Exchange Online: Dumme E-Mail-Panne schickt zu viel in Quarantäne
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
LibreOffice 26.2.5 ist ein Wartungsupdate
d-hubs - Vorgestern 15:16 Uhr -
aus der Reihe wichtige Tools für die Werkzeugkiste
d-hubs - 22.07. 19:57 Uhr -
Neu: Blender 5.2.0 LTS (Long-Term Support)
d-hubs - 16.07. 13:31 Uhr -
Befreiungsschlag im Alpenraum
d-hubs - 15.07. 10:58 Uhr -
RapidRAW v1.5.9: nun für Windows, macOS, Linux & Android ::
d-hubs - 14.07. 13:38 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen