Größere Sorge um Daten als um den Arbeitsplatz
Hinsichtlich der Sicherheit ihrer Daten im Internet sehen die Deutschen nicht gerade optimistisch in die Zukunft. Fast drei Viertel (74 Prozent) gehen davon aus, dass das Missbrauchsrisiko von persönlichen Informationen in der kommenden Zeit zunehmen wird.
Weitere 71 Prozent sehen ein steigendes Risiko durch Datenbetrug im Internet. Dies sind die Ergebnisse des "Sicherheitsreports 2012", einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des IT-Dienstleisters T-Systems.
"Die Menschen nehmen die Gefahren von Internetkriminalität und Datenbetrug inzwischen deutlich wahr und schätzen sie richtig ein", erklärte T-Systems-Chef Reinhard Clemens. "Daher müssen wir alles tun, um den Risken einer digitalen Gesellschaft entgegenzuwirken. Dafür brauchen wir eine Allianz aus Regierungen, Unternehmen und Wissenschaft. Nur so bauen wir eine Brandmauer gegen Flächenbrände im und aus dem Internet."
Aktuell nehmen auf der Sorgenliste der Deutschen noch klassische Ängste die Spitzenplätze ein. Dabei zeigt die Eurokrise ihre Wirkung: Mit 47 Prozent belegt die große Angst vor Inflation gemeinsam mit der Sorge um Pflegebedürftigkeit und Demenz die Spitzenplätze. Beide Themen haben gegenüber 2011 nochmals um drei beziehungsweise zwei Prozentpunkte zugelegt. Nur für jeden Zehnten spielt die Angst vor dem Wertverlust ihres Geldes keine Rolle. Auf Platz Drei folgt in diesem Jahr die Angst vor lebensbedrohlichen Krankheiten wie Krebs (45 Prozent).
Zurzeit stehen die Sorgen vor Datenbetrug im Internet (30 Prozent), Missbrauch von persönlichen Daten (29 Prozent) sowie EC-Karten-Betrug (27 Prozent) im Mittelfeld des Sorgenkatalogs. Sie liegen damit aber noch vor der Furcht vor Arbeitslosigkeit (23 Prozent), Gewaltverbrechen (24 Prozent) oder Diebstahl (21 Prozent). Auffallend ist, dass die Angst vor Computerviren mit 15 Prozent noch einen der hinteren Plätze einnimmt, während 60 Prozent der Deutschen sich vor einer Zunahme dieses Risikos fürchtet.
"Hier müssen Wirtschaft und Politik weiter Überzeugungsarbeit leisten. Denn Privatrechner sind aktuell schon massiv von Computerviren und Schadprogrammen bedroht", sagt Clemens. "Mehr als 90 Prozent aller IT-Sicherheitsprobleme wären vermeidbar, wenn private Nutzer auf ihren Rechnern regelmäßig die Software aktualisierten."
Gefragt nach ihrer Einschätzung des Gesamtrisikos, haben mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Menschen in Deutschland aktuell das Gefühl, in einer besonders unsicheren Zeit zu leben. Besonders die Bevölkerungsgruppe ab 45 Jahren fühlt sich unsicher. Sie schätzen das Leben heute als weniger kalkulierbar und planbar ein als vor 20 Jahren. Gegenüber dem Vorjahr legte das Unsicherheitsgefühl nochmals um acht Prozentpunkte (44 Prozent) zu, was insbesondere auf die sich verstärkende Eurokrise zurückzuführen ist.
Bei den Ergebnissen auf die Frage, ob persönliche Freiheit wichtiger sei als möglichst große Sicherheit, zeigen sich große Unterscheide in den Altergruppen: Möglichst viel Freiheit wünscht sich die Altersgruppe zwischen 16 und 29 Jahren (56 Prozent), während die Befragten ab 60 Jahren sicher leben wollen (57 Prozent).
"Die Menschen nehmen die Gefahren von Internetkriminalität und Datenbetrug inzwischen deutlich wahr und schätzen sie richtig ein", erklärte T-Systems-Chef Reinhard Clemens. "Daher müssen wir alles tun, um den Risken einer digitalen Gesellschaft entgegenzuwirken. Dafür brauchen wir eine Allianz aus Regierungen, Unternehmen und Wissenschaft. Nur so bauen wir eine Brandmauer gegen Flächenbrände im und aus dem Internet."
Aktuell nehmen auf der Sorgenliste der Deutschen noch klassische Ängste die Spitzenplätze ein. Dabei zeigt die Eurokrise ihre Wirkung: Mit 47 Prozent belegt die große Angst vor Inflation gemeinsam mit der Sorge um Pflegebedürftigkeit und Demenz die Spitzenplätze. Beide Themen haben gegenüber 2011 nochmals um drei beziehungsweise zwei Prozentpunkte zugelegt. Nur für jeden Zehnten spielt die Angst vor dem Wertverlust ihres Geldes keine Rolle. Auf Platz Drei folgt in diesem Jahr die Angst vor lebensbedrohlichen Krankheiten wie Krebs (45 Prozent).
Zurzeit stehen die Sorgen vor Datenbetrug im Internet (30 Prozent), Missbrauch von persönlichen Daten (29 Prozent) sowie EC-Karten-Betrug (27 Prozent) im Mittelfeld des Sorgenkatalogs. Sie liegen damit aber noch vor der Furcht vor Arbeitslosigkeit (23 Prozent), Gewaltverbrechen (24 Prozent) oder Diebstahl (21 Prozent). Auffallend ist, dass die Angst vor Computerviren mit 15 Prozent noch einen der hinteren Plätze einnimmt, während 60 Prozent der Deutschen sich vor einer Zunahme dieses Risikos fürchtet.
"Hier müssen Wirtschaft und Politik weiter Überzeugungsarbeit leisten. Denn Privatrechner sind aktuell schon massiv von Computerviren und Schadprogrammen bedroht", sagt Clemens. "Mehr als 90 Prozent aller IT-Sicherheitsprobleme wären vermeidbar, wenn private Nutzer auf ihren Rechnern regelmäßig die Software aktualisierten."
Gefragt nach ihrer Einschätzung des Gesamtrisikos, haben mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Menschen in Deutschland aktuell das Gefühl, in einer besonders unsicheren Zeit zu leben. Besonders die Bevölkerungsgruppe ab 45 Jahren fühlt sich unsicher. Sie schätzen das Leben heute als weniger kalkulierbar und planbar ein als vor 20 Jahren. Gegenüber dem Vorjahr legte das Unsicherheitsgefühl nochmals um acht Prozentpunkte (44 Prozent) zu, was insbesondere auf die sich verstärkende Eurokrise zurückzuführen ist.
Bei den Ergebnissen auf die Frage, ob persönliche Freiheit wichtiger sei als möglichst große Sicherheit, zeigen sich große Unterscheide in den Altergruppen: Möglichst viel Freiheit wünscht sich die Altersgruppe zwischen 16 und 29 Jahren (56 Prozent), während die Befragten ab 60 Jahren sicher leben wollen (57 Prozent).
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Christian Kahle
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