Erste Tabletten mit integrierten Chips zugelassen
Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat erstmals einer Tablette die Zulassung für den Medikamenten-Markt erteilt, in die ein Mikrochip integriert ist. Die Elektronik soll über Sensoren überwachen, ob Patienten ihre Medikamente korrekt einnehmen und Ärzten so bessere Informationen darüber liefern, ob eine Medizin unwirksam ist oder einfach nur nicht genommen wurde.
Denn etwa die Hälfte der Patienten nehmen ihre Medikamente laut Untersuchungen nicht so ein, wie es vom Arzt verschrieben wurde. Gründe dafür gibt es viele: Einige vergessen es einfach, andere verstehen die Vorgaben nicht richtig. In jedem Fall ist es für den behandelnden Arzt dann aber schwer, die Wirksamkeit zu bewerten.
Tabletten, Sensor und Smartphone-App
Der neue Chip, der in eine herkömmliche Filmtablette eingebettet ist, hat etwa nur die Größe eines Sandkorns, berichtet das Wissenschaftsmagazin 'Nature'. In ihm steckt ein Sensor, der die Konzentration von Magnesium und Kupfer, die in vielen Arzneien stecken, messen kann.
Durch Wechselwirkung mit der Verdauungsflüssigkeit im Magen entsteht eine leichte Spannung, über die die erlangten Informationen an die Hautoberfläche übertragen werden. Dort lassen sie sich durch einen aufgeklebten Sensor auslesen und beispielsweise an ein Analyse-Programm auf einem Smartphone weiterleiten.
Die Zulassung durch die FDA und auch die ersten europäischen Behörden beschränkt sich derzeit noch für Studienzwecke. Der Hersteller, Proteus Digital Health aus dem kalifornischen Redwood City, hofft nun aber auf eine möglichst schnelle Zulassung für den allgemeinen Markt. Dann könnten die Sensoren in eine größere Bandbreite von Medikamenten integriert werden.
Insbesondere Medikamente, die über längere Zeiträume genommen werden müssen, wie etwa solche gegen Diabetes, Tuberkulose oder verschiedene chronische Alterskrankheiten, sind hier die ersten Kandidaten. Hier sollen Ärzte dann in die Lage versetzt werden, besser zu entscheiden, ob beispielsweise eine Dosis erhöht oder auf ein anderes Medikament umgestellt werden muss.
Tabletten, Sensor und Smartphone-App
Der neue Chip, der in eine herkömmliche Filmtablette eingebettet ist, hat etwa nur die Größe eines Sandkorns, berichtet das Wissenschaftsmagazin 'Nature'. In ihm steckt ein Sensor, der die Konzentration von Magnesium und Kupfer, die in vielen Arzneien stecken, messen kann.
Durch Wechselwirkung mit der Verdauungsflüssigkeit im Magen entsteht eine leichte Spannung, über die die erlangten Informationen an die Hautoberfläche übertragen werden. Dort lassen sie sich durch einen aufgeklebten Sensor auslesen und beispielsweise an ein Analyse-Programm auf einem Smartphone weiterleiten.
Die Zulassung durch die FDA und auch die ersten europäischen Behörden beschränkt sich derzeit noch für Studienzwecke. Der Hersteller, Proteus Digital Health aus dem kalifornischen Redwood City, hofft nun aber auf eine möglichst schnelle Zulassung für den allgemeinen Markt. Dann könnten die Sensoren in eine größere Bandbreite von Medikamenten integriert werden.
Insbesondere Medikamente, die über längere Zeiträume genommen werden müssen, wie etwa solche gegen Diabetes, Tuberkulose oder verschiedene chronische Alterskrankheiten, sind hier die ersten Kandidaten. Hier sollen Ärzte dann in die Lage versetzt werden, besser zu entscheiden, ob beispielsweise eine Dosis erhöht oder auf ein anderes Medikament umgestellt werden muss.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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