EAs Peter Moore: Die Zukunft gehört Free-to-Play

Electronic Arts, Ea, Logo Bildquelle: Electronic Arts
Geht es nach Peter Moore, dem Chief Operating Officer des Großpublishers und Spieleentwicklers Electronic Arts (EA), dann wird in naher Zukunft ein Großteil aller Games über das Free-to-Play-Modell (F2P) angeboten werden.
Das sagte der EA-Topmanager, der für das operative Geschäft verantwortlich ist, in einem ausführlichen Interview mit dem US-Blog 'Kotaku'. Das Thema: die Geschäftsmodelle einer Industrie im Umbruch. Das klingt zunächst langweilig, ist es aber nicht.


Nach Ansicht von Moore wandelt sich die Branche derzeit massiv: Ein Geschäftsmodell geht allerdings nicht in das nächste über, sondern wird zu einer "Myriade von Modellen". Auch angetrieben von mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets werden aber vor allem F2P-Spiele die dominierende Sparte sein.

"Meiner Meinung nach wird es Mikrotransaktionen letztlich in jedem Spiel geben, aber das Game selbst und der Zugang dazu werden gratis sein", sagt Moore. Der ehemalige Microsoft-Manager, der maßgeblich am Erfolg der Xbox-Konsolen beteiligt war, ist der Ansicht, dass es dabei "völlig in Ordnung" sei, wenn "uns ein ganz großer Teil der Spieler nie auch nur einen Penny bezahlt." Entscheidend sei vor allem die Größe einer Spielergemeinschaft, denn dann kommen auch die Bezahl-Kunden.


Als Zeitrahmen, bis sich diese Entwicklung durchgesetzt hat, schätzt Moore fünf bis zehn Jahre. Da drängt sich natürlich die Frage auf, wie ein F2P-Modell bei einem Spiel wie Mass Effect funktionieren kann? Moore meint, dass es sehr wohl sein kann, dass es einige "Überlebende" unter den "60-Dollar-Games" geben wird.

"Ich glaube aber, dass das wahre Wachstum darin liegt, Milliarden von Menschen in die Industrie zu bringen und auch sie in Folge Gamer nennen zu können." Das schmecke den Hardcore-Spielern natürlich nicht, meint Moore, weil sie "zu Recht" glauben, die Branche mitaufgebaut zu haben. Letztendlich werden sie sich damit aber wohl abfinden müssen.

Moore ist nicht der erste prominente Branchenvertreter, der sich derart klar für Free-to-Play ausspricht. Vor kurzem hatte Crytek-Chef Cevat Yerli angekündigt, dass der Frankfurter Entwickler künftig ausschließlich auf F2P setzen wird. Electronic Arts, Ea, Logo Electronic Arts, Ea, Logo Electronic Arts
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