Apple lässt die Form des MacBook Air patentieren
Der amerikanische Computerhersteller Apple hat vom US-Patent- und -Markenamt ein breit angelegtes Patent zugesprochen bekommen, das die äußerliche Form seines erfolgreichen Subnotebooks MacBook Air abdeckt.
Wie das Technik-Blog 'The Verge' berichtet, wurde Apples Antrag auf einen Patentschutz für das Design des MacBook Air am Dienstag von der Behörde abgesegnet. Offenbar ist das Patent von vornherein so angelegt worden, dass es die Keil- beziehungsweise Tropfenform des MacBook Air auf breiter Basis schützt.
Auszug aus Apples Design-Patent
Die in der Patentschrift enthaltenen Bilder zeigen anhand von schematischen Zeichnungen, welche Form Apple schützen lässt. Dabei spielen vor allem die durchgezogenen Linien die Hauptrolle, denn sie sind es, die die zu schützende Form definieren. Alle anderen gestrichelt dargestellten Details und Formen sind für den Patentschutz nicht relevant.
Wie die Kollegen sinnvollerweise herausgearbeitet haben, spielt es laut dem Patent keine Rolle, in welcher Form die Standfüße, die Scharniere, die Anschlüsse oder die Platzierung der Schrauben ausgeführt sind, sondern nur die generelle Form steht im Mittelpunkt.
Selbst die Art, wie Ecken und Kanten des Gehäuses ausgeführt wurden, also ob sie abgerundet oder hervorstehend daherkommen, ist für den Patentschutz offenbar nur begrenzt wichtig. Apple könnte daher gegen eine Vielzahl von Notebook-Herstellern vorgehen, die ebenfalls Geräte anbieten, die im Bereich der Handballenauflage sehr dünn sind und im hinteren Bereich des Gehäuses dicker werden, um Raum für die wichtigsten Komponenten und die Display-Scharniere zu schaffen.
Apple lässt sich also die ästhetische Anmutung seines MacBook Air schützen. Für die Hersteller der von Intel mit riesigem Aufwand beworbenen Ultrabooks, dürfte das neue Patent keine gute Nachricht sein. Unternehmen wie ASUS und Hewlett-Packard bieten seit geraumer Zeit Ultrabooks an, die ebenfalls keilförmig daherkommen.
Apple hat seine breit angelegten Design-Patente auf die äußerliche Form des iPhone und des iPad bereits mehrfach für ein agressives Vorgehen gegen andere Gerätehersteller genutzt. Samsungs Geräte der Galaxy-Serie - auch das neue Samsung Galaxy S III - sind wohl die bekanntesten Produkte, gegen die Apple wegen der Verletzung seiner Patente vor Gericht gegangen ist. Die Folge sind meist zunächst Einfuhr- und Verkaufsverbote gefolgt von Design-Anpassungen nach entsprechenden Urteilen.
Auszug aus Apples Design-Patent
Die in der Patentschrift enthaltenen Bilder zeigen anhand von schematischen Zeichnungen, welche Form Apple schützen lässt. Dabei spielen vor allem die durchgezogenen Linien die Hauptrolle, denn sie sind es, die die zu schützende Form definieren. Alle anderen gestrichelt dargestellten Details und Formen sind für den Patentschutz nicht relevant.
Wie die Kollegen sinnvollerweise herausgearbeitet haben, spielt es laut dem Patent keine Rolle, in welcher Form die Standfüße, die Scharniere, die Anschlüsse oder die Platzierung der Schrauben ausgeführt sind, sondern nur die generelle Form steht im Mittelpunkt.
Selbst die Art, wie Ecken und Kanten des Gehäuses ausgeführt wurden, also ob sie abgerundet oder hervorstehend daherkommen, ist für den Patentschutz offenbar nur begrenzt wichtig. Apple könnte daher gegen eine Vielzahl von Notebook-Herstellern vorgehen, die ebenfalls Geräte anbieten, die im Bereich der Handballenauflage sehr dünn sind und im hinteren Bereich des Gehäuses dicker werden, um Raum für die wichtigsten Komponenten und die Display-Scharniere zu schaffen.
Apple lässt sich also die ästhetische Anmutung seines MacBook Air schützen. Für die Hersteller der von Intel mit riesigem Aufwand beworbenen Ultrabooks, dürfte das neue Patent keine gute Nachricht sein. Unternehmen wie ASUS und Hewlett-Packard bieten seit geraumer Zeit Ultrabooks an, die ebenfalls keilförmig daherkommen.
Apple hat seine breit angelegten Design-Patente auf die äußerliche Form des iPhone und des iPad bereits mehrfach für ein agressives Vorgehen gegen andere Gerätehersteller genutzt. Samsungs Geräte der Galaxy-Serie - auch das neue Samsung Galaxy S III - sind wohl die bekanntesten Produkte, gegen die Apple wegen der Verletzung seiner Patente vor Gericht gegangen ist. Die Folge sind meist zunächst Einfuhr- und Verkaufsverbote gefolgt von Design-Anpassungen nach entsprechenden Urteilen.
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