SMS-TAN wurde bereits erfolgreich angegriffen

Smartphone, Iphone, Handy, Sms Bildquelle: Stadt Hamburg
Die Verbraucherzentrale Sachsen hat davor gewarnt, sich bei der Nutzung des SMS-TAN-Verfahrens zu sehr in Sicherheit zu wiegen. Grundsätzlich sei die Methode im Vergleich zwar besser, andererseits können die Nutzer dabei größeren Risiken ausgesetzt sein.
"Die Betrüger sind nicht dumm und haben bereits Strategien entwickelt, auch an diese Geheimnummern heranzukommen", erklärte Andrea Heyer, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. Die betroffenen Verbraucher laufen dabei Gefahr, auf dem Schaden sitzen zu bleiben.

Wie die Täter vorgehen, verdeutlicht demnach ein Fall aus Leipzig. Dabei setzten Betrüger auf ein ausgeklügeltes Verfahren. Alles begann damit, dass der Computer des Nutzers nicht mehr richtig funktionierte, was offenbar durch einen Trojaner verursacht wurde. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten die Täter wichtige persönliche Daten ausspioniert.

Nach einer Neuinstallation des Rechners funktioniert das Online-Banking nicht mehr. Kurz darauf erhielt der Verbraucher Post, in welcher ein Aktivierungscode zur Freischaltung einer Mobilfunknummer angegeben ist. In der Annahme, dass dieses Schreiben tatsächlich von der Hausbank kommt, folgte der Verbraucher der Anweisung. Das war ein gravierender Fehler, denn das Schreiben kam von den Kriminellen.

Durch die Eingabe des Aktivierungscodes hat der Bankkunde eine ihm unbekannte Telefonnummer für die Übermittlung von TAN-Nummern per SMS freigeschaltet. So konnten sich die Täter die Geheimnummern auf ihr Handy senden lassen und dann die entsprechenden Transaktionen vornehmen. Dem Verbraucher entstand im vorliegenden Fall ein Schaden von rund 5.000 Euro.

Die Bank wollte diesen Schaden mit Verweis auf ihre Haftungsbestimmungen nicht ersetzen. Tatsächlich gibt es seitens der Kreditinstitute in den Sonderbedingungen für das Online-Banking umfangreiche Regelungen über die Geheimhaltung und den Umgang mit den PIN und TAN sowie dem Mobiltelefon.

Die Hoffnung, Schadenersatzansprüche in solchen Fällen durchsetzen zu können, ist eher gering, so die Verbraucherzentrale. Gestern hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Kunden für Fehler beim Online-Banking selbst haften, wenn sie leichtfertig auf Betrüger hereinfallen. Smartphone, Iphone, Handy, Sms Smartphone, Iphone, Handy, Sms Stadt Hamburg
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