Datenschutz: Nutzer sehen sich selbst in der Pflicht

Datenschutz, Cd, schloss Bildquelle: Flickr
Die Mehrheit der deutschen Internetnutzer sieht die Hauptverantwortung für den Datenschutz bei der Nutzung von Online-Angeboten bei sich selbst. Immerhin 54 Prozent sind dieser Ansicht. Das ergab eine repräsentative Erhebung im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM.
36 Prozent der Anwender halten in erster Linie den Staat für den Datenschutz im Web zuständig. Nur 6 Prozent sind der Ansicht, dass dies hauptsächlich Aufgabe der anbietenden Unternehmen ist. 4 Prozent machten keine Angaben, hieß es.

"Die meisten Verbraucher sind sich bewusst, dass der Schutz ihrer Daten stark von ihrem eigenen Verhalten abhängt", bewertete BITKOM-Präsident Dieter Kempf die Umfrageergebnisse. "Das entlässt Wirtschaft und Politik aber nicht aus ihrer Verantwortung. Es ist ein Signal, die Verbraucherinformationen und die technischen Möglichkeiten zur Realisierung eines starken Selbstdatenschutzes weiter zu verbessern."

An Unternehmen aller Branchen appellierte Kempf, beim Datenschutz aktiv zu helfen. Unternehmen sollten hohe Datenschutz-Standards als Qualitätsmerkmal sehen, sagte Kempf bei einer Konferenz über die Zukunft sozialer Netzwerke. "Viele wissen, dass man im Internet nicht jedes leere Feld mit persönlichen Daten ausfüllen sollte", so Kempf.

93 Prozent der Onliner glauben, dass Datenschutz in Zukunft an Bedeutung gewinnt. Für die ITK-Branche kündigte Kempf an, das Informationsangebot rund um den Datenschutz weiter auszubauen. Auch werde es künftig weitere Selbstverpflichtungen der Wirtschaft geben. Datenschutz, Cd, schloss Datenschutz, Cd, schloss Flickr
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