Axel Springer-Verlag erzielt online Rekordergebnisse

Hauptquartier, Headquarter, Axel Springer, hq, Friede Springer Bildquelle: Daniel Biskup / axelspringer.de
Der Axel Springer-Verlag verzeichnete in seinem vergangenen Geschäftsjahr Rekordergebnisse. Insbesondere im Online-Bereich legte der Konzern weiterhin stark zu. 31 Prozent des Umsatzes werden inzwischen durch Internet-Aktivitäten generiert, im Jahr 2004 waren es zum Vergleich erst 2 Prozent.
In allen drei Kompetenzfeldern - bei Inhalte-Portalen, Online-Marktplätzen und in der Online-Vermarktung - habe man zulegen können, teilte das Unternehmen mit. Dabei trieb Axel Springer vor allem auch die Etablierung von Bezahlinhalten im mobilen Internet voran.

Der Umsatz im Online-Bereich kletterte so im vergangenen Jahr um satte 35,2 Prozent auf 962,1 Millionen Euro. Besonders stark konnte der Verlag dabei seine Einnahmen aus Werbeschaltungen ausbauen. Diese kletterten im letzten Jahr um 41,5 Prozent. Bei einer von 12,1 Prozent auf 16,4 Prozent gestiegenen Rendite konnte so ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sonderposten von 158,1 Millionen Euro erreicht werden, das sind 84,2 Prozent mehr als 2010.

"Die konsequente Digitalisierung unseres Geschäftes im In- und Ausland bleibt der Schlüssel zum langfristigen Erfolg des Unternehmens", sagte Axel Springer-Chef Mathias Döpfner. "Die zweistellige Rendite unserer digitalen Aktivitäten belegt, dass unser Online-Wachstum nicht Wachstum um des Wachstums Willen bedeutet, sondern der Profitabilität dient."

Angesichts dieser Entwicklung ist der Nachdruck, mit dem der Verlag für die Einführung eines Leistungsschutzrechtes eintritt, allerdings verwunderlich. Immer wieder wurde schließlich beklagt, dass die Presseverlage im Netz zu wenig Spielraum zur Finanzierung ihrer Angebote erhalten, während Unternehmen wie Google mit der Übernahme von kurzen Textstellen in ihre Ergebnislisten hohe Gewinne einfahren.

Konzernweit erzielte Axel Springer im vergangenen Jahr einen Umsatz von 3,2 Milliarden Euro. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Neben den Online-Angeboten trugen auch Aktivitäten im Ausland zu dem Wachstum bei, während das Printgeschäft hierzulande wegen sinkender Werbeeinnahmen geringere Umsätze brachte. Letztlich resultierte aus den Einnahmen ein Nettogewinn von 289,4 Millionen Euro, womit dieser 5,6 Prozent über dem Vorjahreswert lag. Hauptquartier, Headquarter, Axel Springer, hq, Friede Springer Hauptquartier, Headquarter, Axel Springer, hq, Friede Springer Daniel Biskup / axelspringer.de
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