Adobe investiert massiv in Neuausrichtung aufs Netz
Der Software-Hersteller Adobe musste für sein viertes Geschäftsquartal einen Gewinnrückgang um 35 Prozent vermelden. Allerdings ist dies vor allem auf Sonderausgaben für eine Neustrukturierung des Unternehmens zurückzuführen. Die Erträge aus dem Tagesgeschäft sind gestiegen.
173,7 Millionen Dollar Überschuss konnte Adobe bei der Öffnung seiner Bücher ausweisen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte man 258,9 Millionen Dollar Gewinn erwirtschaftet. Ohne Berücksichtigung der Sonderposten konnte Adobe seinen Gewinn um 19,6 Prozent ausbauen. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 1,15 Milliarden Dollar. Die Erwartungen wurden damit übertroffen.
Für das kommende Jahr erwartet Adobe ein geringeres Wachstum seiner Einnahmen. Die Ursache dafür ist in der Neuausrichtung zu finden, hieß es. Hier werde einige Anlaufzeit benötigt, bis die eingeleiteten Maßnahmen richtig greifen. Letztlich soll dadurch aber gewährleistet werden, dass das Unternehmen mit den Entwicklungen in seinem Markt mithält.
Der Kern dessen ist es, den Fokus stärker auf digitale Medien und Software für das digitale Marketing und die Online-Distribution zu legen. Bisher spielt immerhin das langfristig eher rückläufige Geschäft mit Nutzern, die für Offline-Medien produzieren, noch eine sehr wichtige Rolle. Die Umgestaltung ist, wie bereits im November verkündet, aber eben auch mit der Streichung von 750 Arbeitsplätzen verbunden.
Die stärkere Ausrichtung auf den Online-Bereich wird sich nicht nur in der Gestaltung der Produktpalette widerspiegeln. Auch die Gestaltung der Lizenzen wird sich ändern. Bereits jetzt bietet das Unternehmen beispielsweise die Möglichkeit, die Creative Suite nicht komplett zu kaufen, sondern monatsweise zu mieten. Dies kommt jenen Nutzern entgegen, die beispielsweise nur in einer bestimmten Phase eines Projektes eine Grafik-Software benötigen.
Für das kommende Jahr erwartet Adobe ein geringeres Wachstum seiner Einnahmen. Die Ursache dafür ist in der Neuausrichtung zu finden, hieß es. Hier werde einige Anlaufzeit benötigt, bis die eingeleiteten Maßnahmen richtig greifen. Letztlich soll dadurch aber gewährleistet werden, dass das Unternehmen mit den Entwicklungen in seinem Markt mithält.
Der Kern dessen ist es, den Fokus stärker auf digitale Medien und Software für das digitale Marketing und die Online-Distribution zu legen. Bisher spielt immerhin das langfristig eher rückläufige Geschäft mit Nutzern, die für Offline-Medien produzieren, noch eine sehr wichtige Rolle. Die Umgestaltung ist, wie bereits im November verkündet, aber eben auch mit der Streichung von 750 Arbeitsplätzen verbunden.
Die stärkere Ausrichtung auf den Online-Bereich wird sich nicht nur in der Gestaltung der Produktpalette widerspiegeln. Auch die Gestaltung der Lizenzen wird sich ändern. Bereits jetzt bietet das Unternehmen beispielsweise die Möglichkeit, die Creative Suite nicht komplett zu kaufen, sondern monatsweise zu mieten. Dies kommt jenen Nutzern entgegen, die beispielsweise nur in einer bestimmten Phase eines Projektes eine Grafik-Software benötigen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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