Alterspyramide bei Netz-Nutzern fast verschwunden
Die Alterspyramide bei den Internet-Nutzern ist weitgehend verschwunden. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen die jungen User eine breite Basis bilden, die mit zunehmendem Alter immer schmaler wird. Lediglich bei der Generation über 50 Jahren sind die Anteile der Internet-Nutzer noch spürbar geringer.
Das geht aus den aktuellen Strukturdaten der Forschungsgruppe Wahlen hervor. Unverändert zum zweiten Quartal 2011 nutzten demnach auch im dritten Quartal 74 Prozent der deutschen Erwachsenen das Internet zu Hause, am Arbeitsplatz oder anderswo. Der prozentuale Anteil der Männer lag dabei mit 80 Prozent deutlich über dem der Frauen mit 67 Prozent. Im Westen der Republik waren 75 Prozent der Bürger und Bürgerinnen online, im Osten 69 Prozent.
32 Prozent aller Internet-Nutzer sind mehr als zehn Stunden in der Woche online. 45 Prozent waren zwischen drei und zehn Stunden online und 22 Prozent eine bis zwei Stunden. Dabei nutzten Männer aller Altersgruppen das Internet zeitintensiver als Frauen.
Zwei von fünf Deutschen (40 Prozent) nutzen das Internet, um sich über Politiknachrichten zu informieren. Betrachtet man nur die Gruppe der Internet-Nutzer, so waren dies mehr als die Hälfte (54 Prozent) aller User. Auch hier zeigt sich in geschlechtsspezifischer Hinsicht ein unterschiedliches Nutzungsverhalten: In allen Altersgruppen informierten sich deutlich mehr Männer als Frauen online über Politiknachrichten. Außerdem nutzten die unter 35-Jährigen diesen Informationskanal weit häufiger als die über 35-Jährigen.
Altersspezifische Differenzen zeigen sich nur noch zwischen Bürgern unter und über 50 Jahren: So nutzten im dritten Quartal in allen Altersgruppen bis 49 Jahren mindestens 90 Prozent das Internet: Im Einzelnen waren dies 98 Prozent der 18- bis 24-Jährigen, jeweils 97 Prozent der 25- bis 29-Jährigen sowie der 30- bis 39-Jährigen und 90 Prozent der 40- bis 49-Jährigen. Bei den 50- bis 59-Jährigen lag der Anteil bei 80 Prozent, bei den über 60-Jährigen bei unterdurchschnittlichen 40 Prozent.
Lediglich in der höchsten Altersgruppe zeigten sich größere geschlechtsspezifische Unterschiede: 51 Prozent der über 60-jährigen Männer nutzten das Internet, aber nur 31 Prozent der über 60-jährigen Frauen.
Die formale Bildung spielt noch immer eine zentrale Rolle für die Internet-Affinität. So nutzten im dritten Quartal 2011 fast alle Deutschen mit Hochschulreife das Internet (94 Prozent) und auch 85 Prozent jener mit Mittlerer Reife. Bei den Befragten mit Hauptschulabschluss und Lehre waren es 57 Prozent und bei jenen mit Hauptschule ohne Lehre lediglich 34 Prozent.
32 Prozent aller Internet-Nutzer sind mehr als zehn Stunden in der Woche online. 45 Prozent waren zwischen drei und zehn Stunden online und 22 Prozent eine bis zwei Stunden. Dabei nutzten Männer aller Altersgruppen das Internet zeitintensiver als Frauen.
Zwei von fünf Deutschen (40 Prozent) nutzen das Internet, um sich über Politiknachrichten zu informieren. Betrachtet man nur die Gruppe der Internet-Nutzer, so waren dies mehr als die Hälfte (54 Prozent) aller User. Auch hier zeigt sich in geschlechtsspezifischer Hinsicht ein unterschiedliches Nutzungsverhalten: In allen Altersgruppen informierten sich deutlich mehr Männer als Frauen online über Politiknachrichten. Außerdem nutzten die unter 35-Jährigen diesen Informationskanal weit häufiger als die über 35-Jährigen.
Altersspezifische Differenzen zeigen sich nur noch zwischen Bürgern unter und über 50 Jahren: So nutzten im dritten Quartal in allen Altersgruppen bis 49 Jahren mindestens 90 Prozent das Internet: Im Einzelnen waren dies 98 Prozent der 18- bis 24-Jährigen, jeweils 97 Prozent der 25- bis 29-Jährigen sowie der 30- bis 39-Jährigen und 90 Prozent der 40- bis 49-Jährigen. Bei den 50- bis 59-Jährigen lag der Anteil bei 80 Prozent, bei den über 60-Jährigen bei unterdurchschnittlichen 40 Prozent.
Lediglich in der höchsten Altersgruppe zeigten sich größere geschlechtsspezifische Unterschiede: 51 Prozent der über 60-jährigen Männer nutzten das Internet, aber nur 31 Prozent der über 60-jährigen Frauen.
Die formale Bildung spielt noch immer eine zentrale Rolle für die Internet-Affinität. So nutzten im dritten Quartal 2011 fast alle Deutschen mit Hochschulreife das Internet (94 Prozent) und auch 85 Prozent jener mit Mittlerer Reife. Bei den Befragten mit Hauptschulabschluss und Lehre waren es 57 Prozent und bei jenen mit Hauptschule ohne Lehre lediglich 34 Prozent.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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