Die Internetverbreitung in Deutschland erreicht eine neue Rekordmarke: Mit 51,7 Millionen Internetnutzern wurde erstmals die 50 Millionen-Marke durchbrochen. Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 73,3 Prozent, während im vergangenen Jahr erst 69,4 Prozent der Einwohner Deutschlands online waren.
Dies sind die Kernergebnisse der bundesweit repräsentativen ARD/ZDF-Onlinestudie 2011, die im Frühjahr 2011 zum 15. Mal durchgeführt wurde. Gegenüber dem Vorjahr kamen demnach 2,7 Millionen neue Nutzer hinzu. Im letzten Jahr hatte man 5,5 Millionen neue Nutzer vermeldet, wobei die Zahl aber auch deshalb recht hoch war, weil erstmals auch in Deutschland lebende Ausländer erfasst wurden.
Der Zuwachs geht vor allem auf die Über-60-Jährigen zurück: 34,5 Prozent der Über-60-Jährigen sind inzwischen online, was einer Steigerungsrate von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch nähern sich die Anteile weiblicher und männlicher Internetnutzer immer mehr an: 68,5 Prozent der Frauen (+8 Prozent) und 78,3 Prozent der Männer (+4 Prozent) nutzen das Internet.
Die ARD/ZDF-Onlinestudien werden seit 1997 jährlich durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte man sich noch mit einem neuen Medium, mit dem sich damals erst 6,5 Prozent der Deutschen beschäftigten. Seitdem hat sich allerdings viel getan. Die meisten Nutzer greifen heute täglich auf das Netz zu, das zu einem festen Bestandteil ihres Alltags geworden ist.


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