Gamescom: Mobile- und Online-Spiele prägen Messe

Gamescom, Blizzard, Spielemesse, Ausstellung Bildquelle: action_1971 / Flickr
Die Spiele-Branche nimmt neue Wachstumsfelder ins Visier. Waren in den letzten Jahren der PC und die Heimkonsole die wichtigsten Wachstumstreiber der Branche, stehen aktuell mobile und internetbasierte Spielformen hoch im Kurs. Das teilte der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) heute mit.
Neben Spielen für Smartphones und Tablet-PCs wird vor allem der aktuelle Generationswechsel bei den mobilen Spielkonsolen die Spielemesse Gamescom 2011 maßgeblich prägen, hieß es. Das Online-Games-Angebot wird sich erstmals über zwei Hallenbereiche erstrecken.

Neben mobilen Konsolen haben sich innerhalb kürzester Zeit Smartphones und Tablet-PCs als neue mobile Spielplattformen etabliert und den Markt um ein neues Games-Segment erweitert. 13 Millionen Spiele-Apps wurden 2010 allein in Deutschland heruntergeladen, die Wachstumsraten liegen im zweistelligen Bereich.

Neben innovativen Spielideen, die zunehmende Umsetzung starker Games-Marken als Apps und die steigende Verbreitung der mobilen Endgeräte hat vor allem die Etablierung der Betriebssysteme iOS, Android und auch Windows Phone 7 zum Durchbruch der Spiele-Apps beigetragen, indem die Entwicklung der Spiele-Software erleichtert und eine akzeptierte Vertriebsplattform geschaffen wurde.

Die stärksten Wachstumsimpulse im Markt seien aktuell aber im Bereich der Online- und Browser-Games zu verzeichnen. Mehr als 14,5 Millionen Deutsche nutzen Spielangebote im Internet, entweder Online-Multiplayer von PC- oder Konsolenspielen, Online-Rollenspiele oder Games, die im Browser oder in sozialen Netzwerken gespielt werden.

Neben der neuen Handheld-Generation steht mit der Ankündigung des Wii-Nachfolgers Wii U ab 2012 auch im Bereich der Heimkonsolen der nächste Hardware-Zyklus kurz bevor. Von der Spielebranche werden diese freudig erwartet: "Angefangen bei den ersten Atari-Geräten in den 80er Jahren hat bisher jede neue Hardware-Generation das Spielerlebnis nachhaltig verändert, die Spielerzahlen wachsen lassen und das Umsatzniveau auf ein höheres Level heben können. Das gilt vor allem für den deutschen Markt, wo die Verbreitung der Spielkonsole noch nicht an ihre Grenzen gelangt ist", so BIU-Chef Olaf Wolters.

Ähnlich positiv sieht er die Aussichten für den PC. Dieser sei lange Zeit als Spieleplattform abgeschrieben worden. Mit starken Titeln und Rückenwind durch den Trend zum vernetzten Spielen im Internet hat der PC aber aktuell wieder deutlich an Fahrt aufgenommen. Gamescom, Blizzard, Spielemesse, Ausstellung Gamescom, Blizzard, Spielemesse, Ausstellung action_1971 / Flickr
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