Telekom-Tarif: Keine Ergebnisse - Erneute Streiks

Wirtschaft & Firmen Die Verhandlungen um einen neuen Tarifvertrag bei der Deutschen Telekom wurden erst einmal ohne Ergebnis abgebrochen. Die Warnstreiks der Beschäftigten setzten sich fort. Rund 12.000 Mitarbeiter legten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi vorübergehend die Arbeit nieder. Die Große Tarifkommission soll nun am Donnerstag entscheiden, wie man weiter vorgehen will. Entweder Verdi entscheidet sich dann dafür, die Verhandlungen endgültig für gescheitert zu erklären und eine Urabstimmung einzuleiten oder aber einen Schlichter einzuschalten.

Wie das Telekom-Management mitteilte, liegen die Positionen der Tarifparteien aktuell noch zu weit auseinander. Der Konzern will den 105.000 Beschäftigten bei einer zweijährigen Laufzeit des Tarifvertrages 2,17 Prozent mehr Lohn zahlen. Angesichts der Preisentwicklungen in verschiedenen Bereichen dürfte das letztlich einen Reallohn-Abbau bedeuten.

Verdi fordert hingegen 6,5 Prozent mehr Geld für die Mitarbeiter. Außerdem will die Gewerkschaft dem Unternehmen Zusagen zum Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen abringen. In der Belegschaft spielt aber auch der zunehmende Flexibilisierungs-Druck durch Zusammenlegungen von Niederlassungen eine Rolle.
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