Telekom-Tarif: Keine Ergebnisse - Erneute Streiks

Wirtschaft & Firmen Die Verhandlungen um einen neuen Tarifvertrag bei der Deutschen Telekom wurden erst einmal ohne Ergebnis abgebrochen. Die Warnstreiks der Beschäftigten setzten sich fort. mehr...

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Ihr habt vergessen, dass es auch um Job-Übernahmen der Auszubildenden geht sowie eine Gehaltsstreigerung der Auszubildenden. Ich streike schließ dafür. ;)
 
@Flakes: Garantie auf übernahme ist schon seit Jahren branchenübergreifend kein Standard mehr. andere sind froh wenn sie überhaupt wo ne ausbildung bekommen. Von mir nur ein bedingtes Verständnis.
 
@balini: Und weils woanders so ist, dürfen andere nciht dafür kämpfen? Seltsame Logik.
 
@mcbit: Klar dürfen sie. Nur gibt es halt ein bedingtes Verständnis von mir. Is nu mal kein Wunschkonzert.
 
@balini: Und genau aus dem Grund bleibt nur der Arbeitskampf, weils eben kein Wunschkonzert ist. Es wird in D viel zu wenig gestreikt und protestiert. Gerade die ganzen Niedrigjobber und Tieflohnsklaven müssten sich viel stärker gewerkschaftlich organisieren. Es wird Zeit, dass hier der Knoten platzt, dass nicht die Sesselpuper ganz oben allein dafür sorgen, dass der Laden läuft.
 
@mcbit: Da sind wir absolut einer Meinung. Einen Telekom azubi Zähl ich aber mal nicht zu niedriglohn und tieflohnsklave.
 
@balini: Stimmt, wenn er nicht übernommen wird, hat er gar keinen Job. Und wenn er in eine Tochter gedrängt wird, die Niedriglöhne fern des Tarifvertrages zahlt, ist das o.K.?
 
@mcbit: Na ich vermute mal die Chance steigt überommen zu werden, wenn ich nicht gerade der erste in der Streik Reihe bin ;-)
 
@Flakes: kriegt ihr nicht schon genug :D ich hab auch telekomleute in der klasse...
 
Die Job-Übernahme für Azubis ist aber zweifelhaft: Alle Azubis sollen in einer Leih- und Zeitarbeitsfirma übernommen werden. Das Unternehmen gehört zwar zu 40% der Telekom, jedoch gilt man als solche Kraft als Externer. Ein unbefristeter Job bei der Telekom ist was anderes.
 
@x3zsp: Willst Du allen Azubis damit die Zukunfts-Persepktive nehmen? Mir ist Deine Argumentation unverständlich und begründet hast Du sie auch nicht!
 
@Uechel: Wenn man es selbst durch hat, weiß man genau wovon er spricht. Den meisten wird nur die "Karotte Übernahme" über Jahre vorgehalten, doch geschehen wird es nur in den seltensten fällen. Man verrichtet die selbe Arbeit wie Kollegen, ist teilweise noch bestrebt, mehr zu leisten, da man ja auf die doch so ersehnte Übernahme hinarbeitet und erhält als dank dafür einen Bruchteil des Lohnes und ggf. einen einfachen "Rauswurf". Ich wüsste nicht, was man daran noch begründen oder als unverständlich bezeichnen sollte...
 
@F4N4: Mein Kommentar bezog sich ja eben darauf was Du schreibst. Ich wollte damit ausdrücken, das die Azubis direkt bei der Telekom übernommen werden sollten und nicht in eine Zeitarbeitsfirma. Die Zeitarbeitsfirma zahlt erheblich schlechter als die Telekom. Die Zeitarbeitsfirma macht nur zeitlich befristete Vertrage. Aber Du hast wohl dahingehend Recht, das ich den Kommentar von x3zsp falsch verstanden hatte! Er plädiert NICHT für eine Übernahme in eine Zeitarbeitsfirma (so hatte ich es verstanden) sondern er weist daraufhin, dass die Azubis seitens der Telekom in die Zeitarbeitsfirma gesteckt werden sollen. Er wollte das Verfahren also zusätzlich erläutern. War mein Fehler: Entschuldigung.
 
@x3zsp: die letzten azubis die bei mir ausgelernt haben wurden direkt und fest eingestellt.. das mit vis war einmal..
 
Die Deutschen sind mir noch viel zu ruhig. Seit 25 Jahren redet man uns ein, wenn wir auf Lohn verzichten, sinkt die Arbeitslosenzahlt. Das ist nicht passiert, die Zahlen sind wie 1991 und es ist kein deut besser geworden. Über 1 Million Arbeitnehmer rennen geknickt zum Amt um ihr Gehalt aufzubesser, da sie sonst den Monat nicht rumbekommen. Es ist eine Schande wenn man von seinem Gehalt nicht leben kann. 40 Stunden, flexibel ohne Ende, die Krankenrate ist so niedrig wie nie, verzicht verzicht, die Wirtschaft boomt ohne Ende, 10 Prozent der Bevölkerung haben mehr als 90 Prozent. Es reicht langsam, dieser Sch*** Kapitalismus ist gescheitert, die Banken sind fertig und werden nur noch vom Volk subventioniert... Es muss was neues her.
 
@Sesamstrassentier: Wieso was neues? Alt bewertes würde reichen. Soziale Marktwirtschaft a`la 80er Jahre des letzte Jahrhunderts. Da gabs nicht so viele Streiks, die Leute waren IMHO ausgeglichener und lebten ruhiger und mit weniger Angst.
 
@mcbit: Altbewährtes? Was meinst Du damit? Es gab damals nicht so viele Streiks, weil die Arbeitgeber und Politiker sich der sozialen Marktwirtschaft noch mehr verpflichtet fühlten und die Gewerkschaften noch mehr Einfluß hatten. Heutzutage jammern Politiker und Arbeitgeber über die "Globale Wirtschaft" als Argument, die Rechte der Arbeitnehmer, der soziale Schwachen usw. noch mehr zu beschränken. Aber wie lange noch dies beschränken? Bis wir indische Verhältnisse haben? Wer oben ist ist fein ´raus und wer unten ist ist auf der Strasse? NEIN DANKE!!! Mehr denn je müssen wir dafür kämpfen, dass alle Bevölkerungsgruppen am Erfolg oder auch am Mißerfolg unserer Marktwirtschaft beteiligt sind. Solange ca. 10 % der bundesdeutschen Bevölkerung ca. 90 bis 80 % des Einkommens in Dt. (je nach Rechnungsweise!) besitzen und dies ständig steigern können, gibt es keine Gerechtigkeit gegenüber Arbeitnehmer, Rentner, Arbeitslose, Alleinerziehende usw.. Und so lange gibt es keinen Grund sich gegenüber Politik und Wirtschaft ruhig zu verhalten. Wer nicht kämpft für seine Rechte hat bald keine mehr!
 
@Uechel: Ähm, genau das meinte ich doch. Habe ich das nicht deutlich genug zum Audruck bringen können? Offenbar nicht, schade.
 
@mcbit: bin ja kein weltwirtschafts experte, aber ist es nicht so, dass wir in der zeit des "Alt bewerten" nur so gut leben konnten weil wir keine direkte job-konkurenz aus dem ostblock oder asien (china/indien) hatten. jetzt pendelt sich das eben auf den eigentlichen stand ein, so dass eben der "normale" verdiener etwas weniger in der tasche hat. man bekommt quasi eine, ich sage es mal ganz vorsichtig, leistungsbezogene entlohnung? sorry, aber wo auf der welt ist es normal, das man NUR eine 38,5 stundenwoche hat und sich damit alle secht jahre einen neuwagen oder ein häuschenen im grünen leisten kann. wir gehen halt merklich runter und die anderen etwas hoch. im prinzip geht es uns immer noch sehr gut. vielle staaten die wir so als gleichwertig ansehen (frankreich/england) gehen da etwas anders um, wenn man zufällig mal den job verliert. persönlich wäre mir etwas mehr soziale orientierung lieber und eine gerechte aufteilung wünschenswert. aber dazu gibt es einfach zu wenig interesse bei denen die es betrifft und denen die das einleiten könnten. der kapitalismus regelt das von allein. ich verstehe nur nicht, wieso ein inder jetzt meinen job schlechter macht und dafür mehr geld bekommt. daran verzweiffle ich noch etwas. verdammt seist du!!!
 
@Timmy_O: Das, wie Du es nennst, jetzt "leistungsbezogenen Einkommen" im Vergleich zum Ostblock stehen aber auch anderen Preisen gegenüber. Der Reallohn in D ist seit ca 20 Jahren eher rückläufig, das ist das Problem. Und was der Kapitalismus da "selber regelt", sehen wir ja. Und wo können sich deutsche Normalverdiener dauernd Häuser und Neuwagen leisten? Die Zeiten sind vorbei, selbst der Mittelstand verliert immer mehr anm Realeinkommen. Die 38,5h/Woche ist auch nicht mehr die Mehrheit in D. Seit Jahren heißt es, Löhne runter und Arbeitszeit rauf, dann gehts der Wirtschaft gut. Das Ergebnis ist bekannt.
 
@mcbit: Die 38,5 + neuwagen + häuschen waren auf die 80s bezogen nicht auf heute. heute geht nichts mehr. da muss man sich beim hauskauf schon auf kooperationen einlassen und mit vier verdienern noch bangen ob der kredit bei der bank freigegeben wird. den normale jobs sind ja nicht mehr sicher. obwohl die wirtschaft wächst und wächst und wächst usw. ;-)
auch die preise werden sich im osten anpassen. langfristig kostet dort alles mehr und um das auszugleichen müssen die leute mehr verdienen, natürlich bei weniger arbeitszeit. dann ist dort deutschland der 80s und hier indien im aufschwung. ist doch auch mal was! wie der alte man mit dem bart schon sagte, "es kann jeder reich werden, nur nicht alle", spielt mehr lotto!
 
@Timmy_O: Du redest immer von "Anppasung". Nenne es doch beim Namen, für den Mittel und Kleinverdiener sinkt der Wohlstand, den sich die Deutschen in langer Zeit erarbeitet haben. Die Preise passen sich eben nicht dem Osten an, alles, abgesehen von Elektronik, ist immer wieder teurer geworden. Was Du von Dir gibst, sind genau die Schlagworte, die seit Jahrn von neoliberaler Turbokapitalismus-Politik runtergebetet werden, ohne sichtbaren Erfolg beim Volk.
 
Wo schon das Wort "Tarif" fällt...die Telekom könnte mal an der Preisschraube ihrer total überteurten Call&Surf-Tarife drehen!!! Ebenso die einfachen Call-Tarife.
 
@Necabo: omg -.- wieder so einer, der nicht weiß was los ist aber große fresse. Also: Wenn die telekom die preise bsp. um 5€ senkt, dürfen die preise von 1&1 und co auch sinken. Solange die Telekom noch ein größeren Kundenstamm hat und das Netz, dürfen sie die preise nicht so machen wie sie wollen! Beschwer dich bei der Bundesnetzagentur..
 
@wrack: Du bist auch so einer der eine -ich zitiere Dich wortwörtlich- "...große fresse..." hat! Bist Du nicht fähig, Deine Ansicht halbwegs sachlich ohne Pöbeleien vorzubringen?
 
@Uechel: kuchen krümel :)
 
@Necabo: Klar -- kein Problem -- wenn die TAL nicht auf lächerliche 10€ von der netzagentur festlegt wird und die anderen Anbieter ENDLICH auch einen Teil zum Netzausbau beitragen...
 
@Necabo: Die anderen Anbieter haben auch nicht so viele Angestellte und bauen Ihre Netze auch nicht selber aus, nur wenige. Sie machen sich nur in Städten breit, wo sie Geld machen können, aber die Telekom baut überall aus, auch wenn es kein Geld bringt.
Es gibt auch anbieter die die Leitung und Technik der Telekom benutzen, aber selber Geld kassieren.
Und zusätzlich hat die Bundesnetzagentur noch ein Auge auf die Preise.
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