Verurteilt: Mann suchte in E-Mail-Konten Nacktbilder
Der Täter soll nach Angaben der kalifornischen Staatsanwaltschaft Zugang zu rund 3.200 Postfächern erhalten haben. Er nutzte dabei die Möglichkeit, dass Passwort nach der Beantwortung einer so genannten "Sicherheitsfrage" zu ändern.
Die jeweiligen Antworten sind in vielen Fällen leicht zu erraten - so beispielsweise, wenn es um das Maskottchen der High School oder die Namen von Eltern geht. Man benötigt lediglich etwas Wissen über den Konto-Inhaber, das sich über Recherchen in Social Networks oft leicht finden lässt.
In 172 Fällen fand der Täter tatsächlich Bilder in den E-Mails, auf denen die betroffenen Personen nackt oder halbnackt zu sehen waren. Die Aufnahmen veröffentlichte der Mann anschließend auf der Facebook-Pinnwand der jeweiligen Nutzer.
In mindestens einem Fall erpresste er eine Nutzerin mit der Drohung, dies zu tun und forderte die Zusendung weiterer eindeutiger Fotos. Wegen des Ausspähens von Daten, Identitätsdiebstahl und der Verbreitung Kinderpornographie - einige Betroffene waren noch minderjährig - muss der 23-Jährige nun sechs Jahre hinter Gitter.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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