Hotmail-Phishing: Betroffene E-Mail-Konten gesperrt

Internet & Webdienste Am vergangenen Wochenende wurden auf "Pastebin" über 10.000 Hotmail-Accounts mit den zugehörigen Passwörtern veröffentlicht. Als Reaktion darauf hat Microsoft nun die betroffenen Accounts gesperrt.

Folglich können sich die jeweiligen Benutzer ab sofort nicht mehr mit ihren Zugangsdaten bei den E-Mail-Diensten von Microsoft anmelden. Um die Konten wieder freischalten zu lassen, müssen die Nutzer ein zur Verfügung gestelltes Formular ausfüllen.


Microsoft bestätigte schon gestern diesen Vorfall und teilte zudem mit, dass es sich um kein internes Problem handle.

Viel mehr handle es sich beim sogenannten Phishing um ein sehr weit verbreitetes Problem, mit dem auch zahlreiche andere Plattformen zu tun haben. Als Ratschlag an alle Nutzer führte der Softwarekonzern an, erhöhte Vorsicht beim Öffnen von Links oder Anhängen der jeweiligen elektronischen Post walten zu lassen.

Zudem sei es empfehlenswert, die jeweiligen Kennwörter in regelmäßigen Abständen zu ändern und einen aktuellen Anti-Viren-Scanner einzusetzen.
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Super Reaktion von MS! Gegen Phishing hilft nur Intelligenz des Nutzers, aber immerhin kann MS die noch schützen...
 
@DasFragezeichen: Wenn der Nutzer nun aber daran gewöhnt wird, dass er hin und wieder beim einloggen einen Fragebogen ausfüllen muss (nichts anderes ist eine Phishingseite), dann wird er auf die nächste Phishingseite auch hereinfallen... die könnte ja wieder von MS sein, weil wieder ein Problem aufgetreten ist. Hast du ja bei GMX als Beispiel auch, regelmäßig kommen interne Mails mit dem Betreff "Haben Sie Neuigkeiten für uns?", die dich zu einem Fragebogen führt, auf dem du einen Haufen Angaben machen kannst. Ob der Nutzer dann noch groß nachdenkt, ob die aktuelle Umfrage ein Phishing-Versuch oder eine gewöhnliche Umfrage ist...?
 
Kann mich einloggen, noch mal Glück gehabt. Hab gleich mal das Passwort geändert.
 
@Mister-X: Das solltest du unbedingt noch twittern. Unbedingt!
 
Für mich als Nutzer von Live Mail bzw. Hotmail stellt sich nun die Frage, wie die Passwörter von den Bösewichten ans Tageslicht befördert wurden? Durch einen Fehler bzw. einem Loch des E-Mail-Dienstes von Microsoft, oder durch einen sogenannte Brute-force-Angriff? Ist letzteres der Fall, könnte ich ruhig schlafen, da mein Passwort 12 Zeichen lang und recht kompliziert ist. PS: Was mir aufgefallen ist: Das Windows Live Mail-Programm für den PC, akzeptiert, im Gegensatz zu der Eingabemaske des E-Mail-Dienstes am Browser, nicht alle Passwörter. Sprich, mit einem bestimmten Passwort kann ich mich zwar über den Browser anmelden, nicht aber über das Live-Mail-Programm. Ist das sonst noch jemandem schon mal aufgefallen?


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