Ubuntu-Macher: Ohne EU-Hilfe gegen Microsoft

Wirtschaft & Firmen Das Software-Unternehmen Canonical, unter dessen Dach die Linux-Distribution Ubuntu entwickelt wird, erachtet es als wenig sinnvoll, den Konkurrenzkampf mit Microsoft vor den Gremien der EU auszutragen. Gegenüber dem britischen Magazin 'PCPro' erklärte Steve George, der für die Geschäftsentwicklung Canonical verantwortlich ist: "Es steht außer Frage, dass Microsoft die Branche dominiert und eine deutlich stärkere Marketing-Maschinerie hat, als wir."

Die dürfte auch indirekt der Grund sein, warum beispielsweise der Computer-Hersteller Dell seine Unterstützung für Ubuntu heruntergefahren hat und seinen Kunden nun direkt den Einsatz von Windows 7 empfielt. Trotzdem sei man bei Canonical nie auf die Idee gekommen, wie der Browser-Hersteller Opera die EU um Hilfe zu bitten.

Stattdessen arbeite man lieber an einer stetigen Verbesserung des Betriebssystems. George sieht dies als "besseren Weg für uns, die Nutzer zu erreichen". Aktuell will man mit der neuen Ubuntu-Version 10.10 wieder einen Schritt vorankommen.

Diese wird voraussichtlich am Sonntag veröffentlicht. Laut George handle es sich um die nutzerfreundlichste Variante, die man bisher anbieten konnte. Auch bei deren Verbreitung werde man wieder auf die Community setzen, um Werbung für das System zu machen.
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