FarmVille-Macher Zynga legt sich mit Facebook an

Social Media Der Entwickler des populären Browserspiels FarmVille, Zynga, befindet sich im Streit mit dem Betreiber des Social Networks Facebook. Dies könnte das Ende der erfolgreichen Zusammenarbeit bedeuten, berichtete die 'Times'. Hintergrund der Auseinandersetzung sind die so genannten Facebook-Credits. Diese virtuelle Währung soll als einzige Möglichkeit für die Bezahlung von Inhalten auf der Social Networking-Plattform durchgesetzt werden. Die Facebook-Macher wollen so an den Einnahmen von Spieleanbietern und anderen beteiligt werden.

Immerhin 30 Prozent des Umsatzes verbleiben gemäß der Pläne dann bei Facebook. Bisher konnten die Anbieter von Spielen sich direkt von den Nutzern bezahlen lassen, beispielsweise per Kreditkarte oder PayPal. Durch eine Umstellung der Nutzungsbedingungen wären Einnahmeverluste so vorprogrammiert.

Zynga soll sich deshalb dem Bericht zufolge einen heftigen Streit mit Facebook geliefert und mit dem Rückzug von der Plattform gedroht haben. Zwar sei das Unternehmen in den letzten Tagen zurückgerudert, es sei allerdings fraglich, ob man je wieder wirklich zusammenfindet.

Die Firma bietet neben FarmVille auch andere populäre Spiele wie Mafia Wars und Cafe World an. Diese sind kostenlos nutzbar. Allerdings besteht die Möglichkeit, gegen Geld zusätzliche Gegenstände zu kaufen, und sich so von herkömmlichen Nutzern abzuheben. Allein mit FarmVille soll Zynga so rund 150 Millionen Dollar Umsatz im Jahr machen.

Das Spiel steht auch auf anderen Social Networks und inzwischen sogar auf einer eigenen Seite zur Verfügung. Allerdings wird es zu 90 Prozent auf Facebook genutzt. Offenbar sieht man sich inzwischen in einer so guten Position, dass den Facebook-Betreibern während der Auseinandersetzung mit dem Rückzug und sogar dem Aufbau eines eigenen Social Networks gedroht worden sein soll, wenn diese nicht von ihren Credits-Plänen abrücken.

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