Japan: Trojaner versucht Anwender zu erpressen
Versucht ein Nutzer nach dem Download, das angebliche Spiel zu installieren, wird er zur Eingabe persönlicher Daten aufgefordert. Diese werden von dem Trojaner anschließend in Verbindung mit der Browser-History und der Angabe, dass der User sich ein Erotik-Spiel illegal beschaffen wollte, auf einer Webseite veröffentlicht.
Wie das Sicherheits-Unternehmen Trend Micro ausführte, erhält der Nutzer anschließend eine E-Mail. In dieser wird ihm angeboten, dass die privaten und möglicherweise auch peinlichen Informationen wieder aus dem Netz entfernt werden, wenn per Kreditkarte eine Überweisung von umgerechnet rund 12 Euro getätigt wird.
Rund 5.500 Anwender sollen bisher von dem Problem betroffen sein. Hinter der Aktion steckt nach bisherigen Erkenntnissen der Sicherheits-Experten offenbar eine kriminelle Gruppe, die in der Vergangenheit bereits in Verbindung mit Botnetzen, die über die Trojaner Zeus und Koobface aufgebaut wurden, in Erscheinung getreten sind.
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Christian Kahle
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