Cisco kehrt der WiMAX-Technologie den Rücken
Wie Cisco-Sprecher Jim Brady gegenüber dem US-Magazin 'ComputerWorld' ausführte, werde sich das Unternehmen vollständig auf die IP-Technologien konzentrieren, die im Hintergrund der 4G-Mobilfunknetze eingesetzt werden. Hier verfügt man durch eine Übernahme im vergangenen Jahr über eine gute Ausgangsposition.
Cisco hatte damals Starent Networks gekauft. Die Firma stellt Gateway-Systeme her, die zwischen den Funkanlagen und dem Backbone ihren Dienst verrichten. Da sowohl WiMAX als auch der inzwischen bei vielen Netzbetreibern favorisierte Konkurrent LTE auf IP-Basis arbeiten, kann Cisco so von beiden Märkten profitieren.
In den WiMAX-Sektor war Cisco im Jahr 2007 mit der Akquisition von Navini Networks eingestiegen. Zu dieser Zeit galt die Technologie als erfolgversprechendste Methode zur Errichtung von 4G-Mobilfunknetzen. Es stellte sich nun aber heraus, dass LTE mittelfristig größeres Potenzial hat, da die Technik aus dem Migrationspfad von UMTS nach HSPA hervorgegangen ist und bei vergleichbarer Leistung preiswerter in bestehende Netze zu implementieren ist.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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