SpamAssassin sorgt für Probleme bei Mail-Anbietern

Internet & Webdienste Bei verschiedenen E-Mail-Anbietern, die SpamAssassin einsetzen, wird momentan elektronische Post häufig fälschlicherweise als Spam eingestuft. Betroffenen Anwendern wird empfohlen, einen Blick in die jeweiligen Spam-Ordner zu werfen. SpamAssassin betrachtet die E-Mails genauer und bewertet die Post abhängig von bestimmten Kriterien mit Punkten. Wegen des Headereintrags "FH_DATE_PAST_20XX" könnten nun E-Mails, die nach dem Jahreswechsel verfasst wurden, mehr Punkte als üblich erhalten und letztlich als Spam einsortiert werden.

Der SpamAssassin-Bug 6269 ist bereits seit einigen Monaten bekannt und wurde auch offiziell bestätigt. Ein Update, welches den Fehler aus der Welt schaffen könnte, wurde damals allerdings nicht veröffentlicht. Betroffen sind SpamAssassin 3.2.5 und ältere Versionen des Filtersystems.

Dank einer nun veröffentlichten Regelaktualisierung haben die Entwickler weitere zehn Jahre Zeit, um das eigentliche Problem aus der Welt zu schaffen. Schließlich handelt es sich bei diesem kürzlich veröffentlichten Update nur um einen Workaround.

In Deutschland scheinen unter anderem die E-Mail-Anbieter 1&1 und GMX von dieser Problematik betroffen zu sein.
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