Minecraft 1.9 - Kultgame für Kreative bekommt neues Kampfsystem

Riesige Welten, zusammengesetzt aus eckigen Bausteinen und dazu Zombies sowie eine unverkennbare Pixel-Grafik: In Minecraft hat Erfinder Markus "Notch" Persson alle Zutaten für einen echten Gameplay-Kult-Hit zusammengebracht - und feiert deshalb auch einen Erfolg nach dem anderen.
Minecraft 1.8

Digitaler Spielplatz nach dem Lego-Prinzip

Das Grundprinzip von Minecraft ist dabei relativ schnell erklärt: Die gesamte Spielewelt ist aus kleinen Klötzchen zusammensetzt. Dabei bestehen die digitalen Bäume und Berge, Wiesen und Felder zwar immer aus gleichgroßen, eckigen Einheiten, repräsentieren aber verschiedene Materialien. Diese können jetzt vom Spieler abgebaut und nach Lust und Laune wieder zu neuen Konstruktionen verbunden werden.

Neben dem zusammensetzen von verschiedenen Blöcken hat man in diesem Spiel natürlich auch noch andere Möglichkeiten, seine erarbeiteten Ressourcen zu verwerten. Ganz wie der Name es vermuten lässt, gibt es in Minecraft von der Treppenstufe bis zur Minenlore eine Vielzahl an Gegenständen, die mit einem sehr einfachen Crafting-Interface hergestellt werden können.

Neben diesem "Überlebensmodus", bei dem nachts unter anderem Zombies das Leben der Baumeister noch schwerer machen, bietet Minecraft unter anderem auch noch einen Kreativ-Modus, in dem Fans des Spiels immer wieder beeindruckende Konstruktionen und ganze eigene Spiele aus dem digitalen Klötzchen-Paradies entwerfen. Per Server-Verbindung wird das Spiel außerdem zum echten Mehrspieler-Abenteuer mit Lego-Effekt.

Mit der Version 1.8 liefert Entwickler Mojang nach über 300 Tagen Entwicklungszeit das bisher größte Update für das Minececraft-Universum. Neben neuen Materialien wie Andesit und Diorit, bietet das sogenannte "Bountiful Update" neue Möglichkeiten zur Erkundung von Unterwasserwelten und einen brandneuen Zuschauer-Modus. Darüber hinaus wurden viele Verbesserungen an der Software-Struktur des Spieles vorgenommen, die sowohl Leistung als auch optische Eigenschaften verbessern sollen. Alle Änderungen werden in den Release-Notes festgehalten.

Mit der Version 1.9, der Entwickler Mojang den Beinamen "Combat Update" verpasst, hat man sich vor allem auf eine komplette Überarbeitung des Kampfsystems konzentriert. So können Spielcharakter jetzt in beiden Händen Gegenstände tragen. Diese Anpassung macht es auch möglich, sich mit dem Spiel neu hinzugefügten Schilden im Kampf zu schützen. Bei allen Angriffen kommt es ab Version 1.9 zu einer Verzögerung, bevor diese wieder vollen Schaden anrichten. Auch die Wahl der Waffe hat Einfluss auf diese Mechanik, wobei Schwerter und Äxte neue Spezial-Attacken ermöglichen. Erfahrene Spieler finden einen stärkeren Boss-Gegner in der Zone "The End" vor, der immer wieder beschworen werden kann. Darüber hinaus wurde dem Spiel der Gegenstand Elytra hinzugefügt, der es Spielern ermöglicht, Strecken gleitend zurückzulegen. Alle Änderungen sind in den "Minecraft 1.9 - Combat Update"-Patch-Notes vermerkt.

Fazit: Pure Kreativität in Spielform

Minecraft und sein unvergleichlicher Pixel-Look wirken im Vergleich mit aktuellen AAA-Titeln vielleicht für manchen im ersten Moment etwas kurios. Das unvergleichliche Spielprinzip, das voll auf die Kreativität der Spieler setzt, macht das Spiel von Mojang aber zu einem echt kultigen Zeitvertreib fernab von Ego-Shootern und Co.

Minecraft kann über die Entwicklerseite heruntergeladen werden. Um Spielen zu können, ist eine Registrierung auf der Entwickler-Homepage nötig. Minecraft-Neulinge erhalten die Möglichkeit, das Spiel im Demo-Modus 100 Minuten lang zu testen. Will man alle Spielmodi ohne Einschränkung nutzen, müssen für die Vollversion 20 Euro im Minecraft Store bezahlt werden.

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