IG Metall rechnet mit Zerschlagung von Infineon

Wirtschaft & Firmen Dem deutschen Chip-Hersteller Infineon droht offenbar die Zerschlagung. Dies ist zumindest die Einschätzung der Gewerkschaft IG Metall zum Einstieg des Finanzinvestors Apollo bei dem Konzern. "Der Vorstand hat das Konzept eines integrierten Halbleiterkonzerns aufgegeben", sagte Martin Kimmich, bei der IG Metall München zuständig für Infineon, gegenüber dem Magazin 'Euro am Sonntag'. Es sei eine "Verzweiflungstat" von Vorstandschef Peter Bauer, ein Unternehmen wie Apollo ins Boot zu holen.

Wie die IG Metall ausführte, versprechen Finanzinvestoren ihren Anlegern zweistellige Renditen. Infineon habe aber seit seiner Ausgliederung aus Siemens noch nie eine Dividende abgeworfen. Vielmehr plagen den Konzern massive finanzielle Probleme.

Die Gewerkschaft befürchtet daher, dass Apollo auf deutliche Kürzungen drängen wird, was letztlich die Mitarbeiter auszubaden hätten. Fragen nach weiteren Entlassungen habe der Vorstand am Freitag auf einer Belegschaftsversammlung offen gelassen. Daher rechnet man mit weiteren Stellenstreichungen.

Auch die Aufspaltung des Konzerns wird befürchtet. Die einzelnen Teile würden dann wohl gewinnbringend weiterverkauft. Auch eine solche Maßnahme hat sich immer wieder als Auslöser großer Entlassungswellen gezeigt.
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