IG Metall rechnet mit Zerschlagung von Infineon

Wirtschaft & Firmen Dem deutschen Chip-Hersteller Infineon droht offenbar die Zerschlagung. Dies ist zumindest die Einschätzung der Gewerkschaft IG Metall zum Einstieg des Finanzinvestors Apollo bei dem Konzern. mehr...

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Teilweise wundert mich das echt, wie so große Unternehmen auf so einem Markt überleben konnten.. Ich mein RAMs wurden einem ja hinterhergeworfen wie noch was...
 
@DasFragezeichen: Du weißt aber schon, dass Speicher nur ein wahrlich geringer Teil des Produktportfolios Infineons darstellt?
 
@LostSoul: und selbst der Ram war, vor den Zeiten von DDR2, nicht so günstig und Infineon war mit das non plus ultra in Sachen guten Riegeln
 
@LostSoul: Schon klar, jedoch hat der Bereich Infineon stark geschadet...
@kirc: Wie bitte? Ich erinner mich noch an horrend tiefe Preise... selbst mein Aeneon 2GB DDR2 800 S0-Dimm hat 17€ das Stück gekostet, als Ich ihn gekauft hab (Ende 08 hat er 13€ gekostet( , jetzt sinds 19€...
 
@DasFragezeichen: Das "Problem" ist, dass es teilweise Überschneidungen (bei Entwicklung, Fertigung, Technik etc.) über die Bereiche hinweg gibt. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, einen defizitäten Bereich dennoch selbst zu betreiben, weil ggf. das Risiko einer Abhängigkeit von der Preisgestaltung Dritter und der damit verbundene Kostenfaktor bei Fremdbezug größer wäre, als den Bereich selbst weiter zu betreiben.
 
@DasFragezeichen:
Das Infineon seit der Abspaltung seiner Speichersparte und der Gründung von Qimonda im Mai 2006 keinen RAM mehr hergestellt hat ist dir wahrscheinlich nicht aufgefallen oder?
 
ich selber arbeite derzeit bei infineon übern sommer und bei uns läuft die produktion auf hochbetrieb. d.h. ich persönlcih glaube nicht an den wahrheitsgehalt dieser news
 
@xxdirtytrashxx: Ach, ich glaube tatsächlich, dass Peter eher einer Zerschlagung als es Wolfang damals getan hätte (was ja auch einer der Gründe war, dass es zur Ablösung gekommen ist). In jedem Fall hat aber die Auftragslage nichts damit zu tun, ob einzelne Konzernbereiche eventuell abgestoßen werden, aber damit werden sich IFAG L und IFAG COM/AIM F CCM im Moment sicher genug auseinander setzen.
 
Wenn die IG Metall doch vor einer Zerschlagung so Angst hat, warum kaufen die Infineon nicht selber? Dann kann die IGM die Infineaon-Mitarbeiter genau so knechten wie die ehemaligen COOP Mitarbeiter.
 
@The Grinch: Das ist natürlich die schlechteste Idee. IG Metall-Mitarbeiter waren schon immer in den A.... gekniffen. Die IGM-Oberen konnten schon immer nur auf andere schiessen. Riesenfresse und nichts dahinter - aber die Oberen gehen mit mehr als 2 Mio Euronen nach Hause.
 
Das Ganze ist wieder eine typische Siemens-Leistung - wie alles was diese Geisterfahrer anfassen. Erst als Tochterfirma gründen, solange es Geld abgeworfen hat - abkassieren. Und dann ausgliedern, weil es ja nicht mehr läuft wie es soll. D.h. es läuft ja noch, aber es werden fast keine Gewinne mehr gemacht. Verluste gibts noch keine. Ein typisches Kind der heutigen Zeit. Was nicht mehr läuft, wegwerfen und die Menschen mit. In diesen Firmenkategorien gibt es scheinbar nur noch Spitzbuben..... Übrigens: Qimonda ist auch eine Siemens-Tochter, die verstossen wurde ...
 
@222222: Viele vergessen, dass Infineon ein vom Staat künstlich am Leben gehaltenes Projekt war. Und dieses pusherei schadet im Endeffekt immer! Recht so!
 
@Yikrazuul: das hätte Siemens machen müssen und nicht der Staat. Siemens hat ja, als es gut lief, auch Milliarden eingesackt!
Denen kann aber heute keiner an die Karre fahren. Dafür haben mindestens 50 Firmenanwälte gesorgt.
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