Browserstreit: EU-Kommission geht gegen MS vor

Microsoft Am gestrigen Freitag hat die EU-Kommission eigenen Angaben zufolge mit rechtlichen Schritten gegen den Softwaregiganten Microsoft begonnen. Der Grund dafür ist, dass Microsoft den Internet Explorer an das Betriebssystem koppelt. Wie es aus Brüssel heißt, verstößt die Bündelung des Browsers an das hauseigene Windows-Betriebssystem gegen das europäische Kartellrecht. Microsoft schränke durch diese Praxis die Verbraucher ein und schade dem Wettbewerb, so die EU-Kommission in einer ersten Stellungnahme.

Microsoft selbst hat nun acht Wochen Zeit, um auf das Schreiben der EU-Kommission zu reagieren. In einer ersten Mitteilung kündigte man an, die Gesetze der Europäischen Union in vollem Umfang einhalten zu wollen. Zunächst wolle man jedoch die Beschwerde genauestens überprüfen.

Der aktuelle Streit zwischen der EU-Kommission und Microsoft geht auf eine Beschwerde des norwegischen Browserherstellers Opera zurück, der im Dezember 2007 die EU dazu aufgefordert hat, Microsoft dazu zwingen, Windows nicht mehr mit dem Internet Explorer auszuliefern "und/oder" andere Browser ab Werk beizulegen (wir berichteten).

Erst im vergangenen Jahr hatte Microsoft eine Rekordstrafe von 899 Millionen Euro erhalten, da man angeblich die im Jahr 2004 von der EU-Kommission aufgestellten Auflagen nicht eingehalten hatte. Damals war das Unternehmen verpflichtet worden, seinen Konkurrenten bestimmte Dokumente über die Schnittstellen in seinen Betriebssystemen freizugeben.
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